<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092</id><updated>2012-02-16T01:03:48.594-08:00</updated><title type='text'>Adi`s football-blog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>33</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-19185234139235902</id><published>2011-12-30T23:26:00.000-08:00</published><updated>2012-01-08T11:53:36.288-08:00</updated><title type='text'>28.12.11 Celtic - Rangers 1-0</title><content type='html'>Was gibt es besseres als das Fussball-Jahr mit so einem Klassiker abzuschliessen? Ein sehr angenehmer Nebeneffekt meiner Reisen zu den St.Pauli-Spielen ist, dass man Leute aus der ganzen Welt kennenlernt. Dadurch lernte ich auch so einige Fans von Celtic kennen. Sind die meisten Kontakte zu anderen Fanszenen meist ein Ding von Einzelpersonen oder Gruppen, ist die Fanfreundschaft zwischen Celtic und St.Pauli wohl noch die einzige die weite Teile beider Fanszenen tragen. (Wobei es auch da sicher Ausnahmen gibt und einige sicher gar nichts mit Celtic anfangen können, aber das soll ja auch erlaubt sein. Mit Köln können viele auch nichts anfangen, trotzdem gibt es noch viele die da Kontakte zu haben.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rede kurzer Sinn, dank dieser Kontakte zwischen Celtic und St.Pauli lernt man auch Leute kennen, die einem für solche Spiele auch mal ein Ticket besorgen können und einem auch herzlich zu Hause aufnehmen. Direktflüge aus der Schweiz nach Glasgow sind leider kaum zu kriegen und wenn nur sehr teuer. Selbst easyjet die ab Genf nach Glasgow fliegen waren rund einen Monat zuvor alles andere als billig. So ging es bereits einen Tag früher mit KLM von Genf via Amsterdam nach Edinburgh. Wenigstens war die Anreise an den Flughafen in Genf sehr entspannt und auch dort ging alles ziemlich rasch. Um 8.24 Uhr kam mein Zug in Genf am Flughafen an, um 8.33 Uhr sass ich dann dank vorherigem Online-Check-in bereits am Gate. Das nenn ich mal schnell :-)  Leider wartete noch der fast 4-stünidge Aufenthalt am Flughafen in Amsterdam auf mich. Bei teurem Bier und einem ebenfalls teuren aber guten Burger wurde die Zeit aber gut überbrückt. Obwohl Edinburgh und Glasgow nicht sehr weit auseinander liegen und der Flughafen auch noch ausserhalb der Stadt in Richtung Glasgow liegt, gibt es keinen direkten Bus vom Flughafen Edinburgh nach Glasgow. So braucht man erst 20 Minuten ins Zentrum von Edinburgh um von dort in rund 50 Minuten mit dem Zug nach Glasgow Queen Street Station zu fahren. Der Zug war für britische Verhältnisse schon fast pünktlich mit rund 10 Minuten Verspätung. In Glasgow angekommen warteten auch schon Michael und Stacey, meine Gastgeber für die nächsten beiden Tage auf mich. Für all jene die noch nie in Schottland waren: Die Gastfreundlichkeit der Schotten ist zurecht legendär und ich kann nur jedem empfehlen mal dahin zu Reisen, zumal das Land auch kulturell einiges zu bieten hat. &lt;br /&gt;Ersteinmal musste ich mich wieder an den schottischen Akzent gewöhnen, was besonders in Glasgow nicht gerade einfach ist. Wenn mein Gastgeber mit seiner Frau sprach verstand ich meistens nur ein paar Wörter und konnte mir den Sinn dann zusammenreimen ;-) Mit mir gaben sich beide zum Glück etwas mehr Mühe :-) Bevor wir nach Hause fuhren musste Michael erst mal noch ein paar Sachen erledigen was auch gleich den ersten Besuch im Brazen Head-Pub nach sich zog in dem sich auch schon einige Sankt Paulianer eingefunden hatten. Da lernte ich auch jenen 17-Jährigen Celtic-Fan kennen der eine Woche vor Weihnachten zu Hause verhaftet worden war weil er bei einem Heimspiel zuvor die "Celtic Symphony" mit abgeändertem Text und IRA-Bezug gesungen hatte...Man kann darüber diskutieren ob es angebracht ist eine ehemalige Terrororganisation hochleben zu lassen, aber deshalb einen Jugendlichen eine Woche in den Knast zu verfrachten und ihm ein lebenslanges Stadionverbot aufzuerlegen ist nun wirklich unglaublich...Mal ganz davon abgesehen dass ich bei einem solchen Massstab wohl schon einige Male im Knast gelandet wäre....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar Bier ging es aber schliesslich doch nach Hause weil ich doch schon einige Stunden auf den Beinen und entsprechend Müde war. Die beiden bestanden drauf noch etwas zu Essen zu kochen und Bier zu kaufen, die bösen Blicke als ich zumindest das Bier bezahlen wollte belehrten mich eines besseren :-) Da die beiden am nächsten Tag arbeiten mussten, ging ich so gegen elf Uhr alleine mit dem Bus in die Stadt und machte noch etwas Sightseeing. Bei äusserst wechselhaftem und stürmischen Wetter dass mich im Celtic-Shop in der Innenstadt noch eine Mütze kaufen liess machte ich mich zu Fuss auf die Stadt zu erkunden. Es ist schon augenfällig wie heruntergekommen teile der Stadt wirken. Aber entgegen vielen Meinungen gibt es auch in Glasgow ein paar schöne Ecken.&lt;br /&gt; &lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-SGP0uM1Bg9E/TwnskUxBh8I/AAAAAAAAABI/_sk1kEtdDGs/s1600/P1000331.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 180px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SGP0uM1Bg9E/TwnskUxBh8I/AAAAAAAAABI/_sk1kEtdDGs/s320/P1000331.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695343312580478914" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-uiOBi1PrPyo/TwnskH8x4pI/AAAAAAAAAA4/ysPrdU0tiD0/s1600/P1000337.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 180px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-uiOBi1PrPyo/TwnskH8x4pI/AAAAAAAAAA4/ysPrdU0tiD0/s320/P1000337.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695343309140124306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-qvJuJ7y-ypI/Twnsj4GYuOI/AAAAAAAAAAs/XEgJUsONWEA/s1600/P1000328.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 180px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-qvJuJ7y-ypI/Twnsj4GYuOI/AAAAAAAAAAs/XEgJUsONWEA/s320/P1000328.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695343304885450978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-WUywQhcfNV8/Twnsj99sIII/AAAAAAAAAAk/K4WnCn_hXwQ/s1600/P1000329.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 180px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-WUywQhcfNV8/Twnsj99sIII/AAAAAAAAAAk/K4WnCn_hXwQ/s320/P1000329.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695343306459586690" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich machte ich mich am späten Nachmittag auf in Richtung Brazen Head wo ich Käru und Säne treffen wollte die auf ihrer Junior-Hopping-Tour in Edinburgh Station gemacht hatten und mit dem Mietauto (ich sag es ja: Junior-Hopper ;-) ) kommen wollten. Dort angekommen merkte ich sofort dass es ein Fehler war nicht schon nach dem ersten SMS von Sankt Paulianern ob ich auch ins Pub kommen würde, gegangen bin. Obwohl noch mitten am Nachmittag war das Pub voll und die Türsteher liessen tatsächlich niemanden mehr rein. Nach einer halben Stunde im Regen und Wind warten hatte der Kerl an der Tür dann doch erbarmen und liess mich rein. Drinnen bereits die Hölle los, eine Liveband spielte irische Freiheitslieder und eine Menge bekannte Gesichter aus Hamburg waren auch da. Nach ein paar Bier kamen dann auch die beiden Hopper-Kücken beim Pub an, dummerweise aber nicht rein :-) So verliess ich dann halt das Brazen Head, fuhr mit den beiden in Richtung Stadion, parkten dort unweit des Stadions und begaben uns dort noch ein ein typsches schäbiges schottisches Pub um ein weiteres Bierchen zu trinken. Danach ging es früh zum Stadion, schnell noch im Fanshop umgeschaut und über den Preisunterschied in der Schweiz den Kopf geschüttelt. Bei Celtic gibts ein Original-Trikot für 35 Pfund, also etwas mehr als 50 Franken. Bei YB kostet das gleiche 120 Franken...so viel dazu...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich gingen wir früh ins Stadion. Ein imposantes, Inseltypisches Stadion. Wie üblich auf der Insel keine Eingangskontrollen, ein Flachmann hätte man also ohne Probleme reingebracht. In Anbetracht dessen dass es in Schottland überhaupt kein Bier im Stadion gibt (Nicht so wie in England wo man meistens wenigstens in den Umläufen Bier trinken kann.) wäre das gar keine schlechte Option gewesen :-)&lt;br /&gt;Das Stadion füllte sich nach und nach und die Green Brigade (Ultras von Celtic)die diagonal gegenüber unseren Plätzen zu Hause ist hatte eine grosse Choreo vorbereitet mit 5000 grünen und einigen weissen Fähnchen und zwei grossen Bannern die wegen dem stürmischen Wind wohl nicht so einfach zu handhaben war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ZO-aAB_BpsE/TwnuHebhhWI/AAAAAAAAAB0/zMgD4ne20pw/s1600/P1000367.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 180px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ZO-aAB_BpsE/TwnuHebhhWI/AAAAAAAAAB0/zMgD4ne20pw/s320/P1000367.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695345015981704546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-UxBJHvnrXoY/TwnuHCHQUSI/AAAAAAAAABs/uCBxHS-MJ5c/s1600/P1000363.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 180px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-UxBJHvnrXoY/TwnuHCHQUSI/AAAAAAAAABs/uCBxHS-MJ5c/s320/P1000363.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695345008380498210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-zMSguSv6VIs/TwnuG0qSY8I/AAAAAAAAABg/uY4-Q048HSM/s1600/P1000360.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 180px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-zMSguSv6VIs/TwnuG0qSY8I/AAAAAAAAABg/uY4-Q048HSM/s320/P1000360.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695345004769338306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xYu3jTK_ejQ/TwnuGl-YmCI/AAAAAAAAABU/0k_K0P_A_Xw/s1600/P1000359.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 180px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-xYu3jTK_ejQ/TwnuGl-YmCI/AAAAAAAAABU/0k_K0P_A_Xw/s320/P1000359.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695345000827099170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon zu Beginn merkte man dass es trotz mittlerweile vielen Derbies pro Saison immer noch ein spezielles Spiel ist. Zum Einlauf sang bereits das ganze Stadion dasselbe Lied was ein erstes mal nicht nur bei mir Gänsehautfeeling verursachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Celtic hatte mit einem Sieg die Möglichkeit die Leaderposition von den Rangers zu übernehmen und dies nachdem Celtic noch Ende November 15 Punkte Rückstand auf die Rangers aufwies. Celtic machte in den Startminuten den entschlosseneren Eindruck die Huns vor allem darauf bedacht hinten gut zu stehen und dem schnellen Flügelspiel von Celtic keinen Raum zu geben. Insbesondere Samaras brachte aber das eine oder andere Mal Gefahr in den Strafraum der Rangers. Ein Tor wollte trotz der grossartigen Unterstützung der Celtic-Fans allerdings bis zur Pause nicht gelingen. Es war schon sehr beeindruckend wie oft grosse Teile des Stadions in die Lieder der Green Brigade einstimmte. Auch angenehm überrascht waren wir dass wir das ganze Spiel über stehen konnten und das in einem Block weit weg von der Green Brigade. Schön dass sich da auf der Insel auch langsam wieder Leute gegen die Sitzpflicht auflehnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Celtic gelang schliesslich kurz nach der Halbzeit das verdiente und vielumjubelte Führungstor. Und was nun im Celtic-Park los war, ist kaum mit Worten zu beschreiben. Minutenlang sangen sämtliche Celtic-Supporter dasselbe Lied und dies in wirklich unglaublicher Lautstärke. War wirklich ein Erlebnis. Schlussendlich fiel der Sieg für Celtic zu knapp aus und das Zittern zum Schluss war eigentlich eher selbstverschuldet als einer Reaktion der Huns geschuldet. Nach dem Spiel traf ich mich wieder mit Michael um mit ihm nach Hause zu fahren. Wir fuhren zuerst im Bus seines Fanclubs in die Stadt wo er sein Auto geparkt hatte. Bei Celtic ist es üblich dass viele Fanclubs eigens Busse organisieren und dann ihre Mitglieder zum Celtic-Park fahren. Zu Hause liessen wir den Abend noch bei ein paar Bier ausklingen und schauten uns nochmal die Teile des Spiels an. Schliesslich ging es ins Bett da ich halt früh wieder los musste. Michael bestand darauf mich am Morgen zum Bahnhof zu fahren und so wehrte ich mich dann auch nicht mehr gross dagegen, ist halt einfach so in Schottland :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-19185234139235902?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/19185234139235902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/12/281211-celtic-rangers-1-0.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/19185234139235902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/19185234139235902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/12/281211-celtic-rangers-1-0.html' title='28.12.11 Celtic - Rangers 1-0'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-SGP0uM1Bg9E/TwnskUxBh8I/AAAAAAAAABI/_sk1kEtdDGs/s72-c/P1000331.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-9218250092602619191</id><published>2011-12-12T02:54:00.000-08:00</published><updated>2011-12-12T23:53:11.013-08:00</updated><title type='text'>Thun - YB und die Frage nach dem Sinn danach</title><content type='html'>Nach Fussball-Wochenenden wie dem zurückliegenden Stelle ich mir manchmal schon die Frage warum ich mir das immer noch antue. Aber beginnen wir von vorne. Am Samstag stand das letzte Vorrundenspiel von YB in Thun an. Nun ist es ja immer so, dass solche Spiele viele Leute anzieht, insbesondere wenn es sich um den ersten Auftritt der Gelb-Schwarzen im neuen Thuner Stadion handelt. Dass mit mehr Leuten und insbesondere bei so kurzen Fahrten auch mehr Idioten mitfahren ist leider auch eine Tatsache. Aber am Samstag in Thun war es wieder einmal unerträglich. Bereits bei Ankunft des Extrazuges wurden mehrere Böller aus dem noch fahrenden Zug geworfen. Einer explodierte dabei knapp neben einem Kinderwagen. Hätte der Idiot der den Böller rausgeworfen hatte, seine Idiotie auch nur zwei Sekunden später vollbracht, wäre der Böller im Kinderwagen explodiert. Sowas ist einfach unglaublich Scheisse. Auch auf dem Weg zum Stadion wurden dutzende dieser Knallkörper gezündet. Und wenn man die Idioten anspricht wird man bloss blöd angemacht. Ich habe dieses Treiben echt sowas von satt. Will man in naher Zukunft auch nur ein Hauch Verständnis für eine Pyrolegalisierung erreichen, dann muss mit diesen verdammten Böllern ein für alle Mal Schluss sein. Und da erwarte ich von aktiven Leuten in der Kurve auch mal deutliche Worte an solche Idioten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch kann ich das teilweise extrem assige Verhalten nicht wirklich nachvollziehen. Warum man nicht einfach dezent hinter einem Baum oder Strauch oder Hecke sein Geschäft verrichten kann und stattdessen teilweise gar durch Gartentore geht und direkt an die Hauswand pisst verstehe wer will. Mal ganz davon abgesehen dass man es auch einfach am Bahnhof und oder im Zug noch machen könnte. Auch Aufkleber kann man doch einfach irgendwo an einen Stromkasten oder an ein Strassenschild/laterne kleben und nicht an Autos oder private Briefkästen. Aber scheinbar scheinen einige Individuen bei solchen Auswärtsfahrten ihr Gehirn zu Hause zu lassen, wenn sie denn jemals sowas ähnliches besessen haben...Ganz allgemein geht mir das Gepose ziemlich auf den Geist. Wie es entspannt und angenehm gehen kann, hat ja eigentlich der Rückweg gezeigt, warum ist dies nicht auch bei der Ankunft möglich ist weiss ich leider nicht. Es bleibt das Fazit, dass man sich zwar zurecht über das Bild aufregt welches in den Medien von Fussballfans gezeichnet wird. Aber wenn man sein eigenes Verhalten nicht mal im Ansatz hinterfragt und von Zeit zu Zeit die richtigen Schlüsse daraus zieht, wird es sich auch nicht gross ändern. Und ganz ehrlich für eine solche Fankultur bin ich nicht bereit den Kopf hinzuhalten. Unangepasstheit, manchmal auch Regeln ausloten und sich nicht alles gefallen lassen ja sofort. So fand ich die Graffiti-Aktion zum Beispiel sehr gelungen, zudem sah das Graffiti auch wirklich gut aus. Respekt dafür. Aber prolliges Verhalten ohne jegliche Rücksicht auf andere ist nicht das was ich mir darunter vorstelle. Und da muss sich dringend etwas ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das neue Thuner Fussballstadion ist eine 0815-Arena ohne jeglichen Charme, da denkt man wehmütig an das alte Lachenstadion zurück auch wenn die Sicht dort meistens schlicht beschissen war. Jenseits von Gut und Böse einmal mehr die Einlasssituation bei den Gästefans. Wenn man Gäste so behandelt muss man sich nicht wundern wenn sich diese dann halt auch nicht unbedingt wie Gäste verhalten... Zwei engste Drehkreuze und einmal mehr viel zu wenig Personal die das Abstasten vornehmen. Zudem äusserst fragwürdig dass scheinbar so einige Leute aus dem Heim-Stehbereich in YB-Montur einfach in den eigentlich ausverkauften Gästeblock geleitet wurden. Der Block schien doch ziemlich überfüllt zu sein...Und das ausgerechnet von den Thunern die bei jeder Pyroaktion sonst sofort ihr Wutbürgertum ausleben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Platz beide Mannschaften zwar gewillt nach vorne zu spielen, aber auf beiden Seiten mit hoher Fehlerqoute. Zur Halbzeit können wir mit dem 1-1 eigentlich gut leben. Zwar vergab auch Mayuka in der Startphase alleine vor dem Tor und hatte auch später noch eine Grosschance, aber die Thuner bei ihren Aktionen doch irgendwie gefährlicher. Das erste Mal in dieser Saison bin ich übrigens mit den Schiedrichter-Bashern einig. Bei Ben Khalifas erstem Tor war selbst in den TV-Aufnahmen kein Foul erkennbar und das zweite aberkannte Tor war wohl kein Abseits. Grundsätzlich aber kam auch am Samstag der unbedingte Siegeswille einfach viel zu wenig zum Vorschein und das Unentschieden geht wohl in Ordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Fazit über die Hinrunde: Wie schrieb Nick Hornby doch so schön? "There`s always next season" Dies allerdings zu diesem Zeitpunkt leider schon sagen zu müssen ist doch sehr enttäuschend. Auf grosse Ankündigungen folgten keine Taten. Allgemein gefällt mir diese "Ankündigungskultur" und Grossspurigkeit die bei YB Einzug gehalten hat überhaupt nicht. Aber der Fisch stinkt vom Kopf her und solange dort nichts passiert, dürfen wir wohl noch lange warten....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-9218250092602619191?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/9218250092602619191/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/12/thun-yb-und-die-frage-nach-dem-sinn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/9218250092602619191'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/9218250092602619191'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/12/thun-yb-und-die-frage-nach-dem-sinn.html' title='Thun - YB und die Frage nach dem Sinn danach'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-3517199446924112377</id><published>2011-10-20T01:18:00.000-07:00</published><updated>2011-10-20T01:53:16.507-07:00</updated><title type='text'>Ein Stück St.Pauli geht....</title><content type='html'>Das lässt selbst mich wieder mal in die Tasten hauen...Romy und Jan haben entschieden das Raval auf den 12.November zu schliessen. Ich gebs ganz offen zu. Ich war mehr als geschockt und einen Klos im Hals hatte ich auch.... Das Raval war in den letzten vier Jahren immer ein wichtiger Anlaufpunkt für mich neben Fanladen, Jolly Roger und AFM-Container. Dies nicht nur weil man fast immer auf einem bekannte St.Paulianer traf, nein auch das Angebot und die wirklich immer äusserst herzliche Bedienung, egal ob Romy oder jemand anderes da war sucht seinesgleichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich war es immer wieder wie heimkommen, wenn man nach einer langen Zugfahrt herzlich empfangen wird und man sich bei einer sehr leckeren Mahlzeit und dem besten gezapften Pils in meinem St.Pauli-Kosmos von den Reisestrapazen erholen konnte. St.Pauli verliert ein grosses Stück Gastronomie-Kultur und die Fanszene des FC St.Pauli verliert nach der Weinbar (oder besser gesagt sogar noch davor) einen weiteren wichtigen Anlaufpunkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt noch Danke zu sagen für alles. Für jede so tolle Stunde für jedes leckere Essen dass immer egal von wem mit einer Herzlichkeit serviert wurde die nicht zu toppen ist. Danke liebes Raval-Team.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-3517199446924112377?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/3517199446924112377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/10/ein-stuck-stpauli-geht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3517199446924112377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3517199446924112377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/10/ein-stuck-stpauli-geht.html' title='Ein Stück St.Pauli geht....'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-5024142665246233258</id><published>2011-03-21T22:21:00.000-07:00</published><updated>2011-03-23T00:11:03.937-07:00</updated><title type='text'>Wir sind St.Pauli! Nur was sind wir? - Ein Bloggerprojekt</title><content type='html'>Auch wenn ich der Art "Blogger" im Aufruf nicht ganz entspreche weil meine Beiträge wohl nicht unter "regelmässig" fallen und ich nicht nur ausschliesslich über mein Leben mit St.Pauli schreibe: Der Aufruf von Norbert hat mich sofort angesprochen und ich nehme mir die Freiheit raus auch etwas beizutragen ;-) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nochmal der Aufruf: http://www.magischerfc.de/wordpress/?p=5545&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage was wir sind und vor allem wohin wir wollen beschäftigt mich als FCSR aktuell sowieso schon täglich und ich fühle eine gewisse Resignation in mir. Dass mag mit meiner "Doppelbelastung" zu tun haben, die mich in meiner Freizeit ziemlich einnimmt, da ich nicht nur bei Sankt Pauli aktiv in der Fanszene mitarbeite sondern dies auch in Bern bei meinem "Heimatverein" tue. Das ist sicher ein Teil. Der andere aber ist (und der hängt doch mit dem ersten zusammen, denn hier in Bern ist es ähnlich bis gleich) der tägliche Kampf gegen Windmühlen. Ganz egal was aus der Fanszene an den Verein herangetragen wird, ganz egal wie laut der Protest war und ist, es geht weiter wie vorher. Zwar wird einem hie und da ein Zückerchen vor die Füsse geworfen, aber dass war es dann auch. Und die Kraft und Enerige die ich Anfang des Jahres auch hier in diesem Blog noch so euphorisch beschreiben durfte ist längst verpufft. Einzelne Gruppen und Bereiche im Stadion tragen den Jolly Rouge zwar noch weiter und versuchen das berühmte Sandkorn im Getriebe zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber sind wir ehrlich: Die Sache ist gescheitert. Die Forderungen der Sozialromantiker auf die sich die ganze Jolly Rouge-Bewegung aufgebaut hatte sind in keiner Weise umgesetzt worden. Nach wie vor werden neue Werbemassnahmen umgesetzt ua. mit Firmen wie Flyer-Alarm die wesentliche Grundsätze wie faire Arbeitsbedingungen nicht erfüllen und sogar Aufträge der NPD entgegengenommen haben. Oder nehmen wir AirBerlin die nach wie vor Abschiebeflüge durchführen. In beiden Fällen hat man sich beim Verein mit einer beschwichtigenden Stellungnahme zufrieden gegeben... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tiefpunkt ist für mich aber nach wie vor die "Susi-Loge" Dort wird nämlich und sogar für die Gegengerade gut sichtbar weitergetanzt. Zwar knappstens bekleidet aber dafür munter auch in der Halbzeitpause. Nicht mal die absolute Minimalforderung dies erst nach Schlusspfiff zu tun wird also eingehalten und der Verein scheint es so zu akzeptieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wisst ihr was mich daran besonders ankotzt? Die Sichtweise auf den FC Sankt Pauli beginnt sich zu ändern. Ich meine diese Loge hat es sogar in die Schweizer Medien geschafft. Kein Wunder also dass Leute die kaum oder nur wenig mit Fussball zu tun haben, mich noch heute zuerst mal auf diese Tanzeinlagen ansprechen und nicht mehr darauf was Sankt Pauli ausmacht. Mit dem Hohn und dem Spott von ua. Lokalrivalen-Sympathisanten kann ich eigentlich noch gut leben, aber dass sich der FC Sankt Pauli plötzlich bei vielen über so etwas definiert darf und kann nicht sein.&lt;br /&gt;Der Verein ist drauf und dran sich der Nische zu berauben die ihn finanziell überhaupt so erfolgreich gemacht hat. Denn wo "not established" draufsteht aber eben leider "established" drin ist lässt sich irgendwann der Mythos nicht mehr aufrecht erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Lösungsansätze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich will nicht nur jammern und so weit resigniert habe ich dann doch nicht um nicht doch darüber nachzudenken wie der FC Sankt Pauli in Zukunft aussehen soll, respektive wie dies erreicht werden kann. &lt;br /&gt;Ich für meinen Teil will den FC Sankt Pauli so erhalten wie ich ihn kennen und lieben gelernt habe. Selbstverständlich nicht rückwärtsgewandt und konservativ. Für neue Ideen und von denen gibt es zum Glück in der Fanszene des FC Sankt Pauli so viele wie sonst nirgends, sollte immer Platz sein. Aber es gibt Dinge die sind nicht verhandelbar. Ich will weiterhin eine Fanszene die sich einmischt, den Verein prägt und den Verein repräsentiert. Ich will eine Fanszene die den Konsens des Antifaschismus und die Distanzierung von jeglicher Art von Diskriminierung und Sexismus lebt. Ich will einen Verein der diesen Grundsatz mitträgt und zwar ohne Wenn und Aber. Ich will einen Verein der sich wieder darauf besinnt dass es nicht getan ist damit sich "non established" auf die Fahne zu schreiben, sondern dies auch lebt. Ich denke dass die Fanszene ihren Teil dazu immer noch erbringt. Erwähnt seien hier der Aktionstag zum Spiel gegen Stuttgart oder die längerfristigen Aktionen gegen Schwarzmarkthändler. Der Verein allerdings muss dringend über die Bücher. Es braucht Leute an der Spitze des Vereins die den Stadtteil, den Verein und seine Ideale leben. Das tut die Führung derzeit offensichtlich nicht. Ich für meinen Teil sehe zwei Möglichkeiten dem etwas zu entgegnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Absteigen. &lt;br /&gt;Ich weiss dass ich definitiv nicht der Einzige bin der dies im Moment als einen der Auswege aus dieser Kommerzialisierungsspirale sehe. Ich weiss aber genau so dass sie eigentlich dem Wesen Fussball diamentral widerspricht. Logisch will ich als Fussball-Fan auch dass mein Verein so erfolgreich ist wie möglich. Aber nicht um jeden Preis. Und für mich ist der Preis den wir gerade dafür zahlen in der 1.Bundesliga zu spielen einfach zu hoch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.Neue Führung&lt;br /&gt;Ein heikler Punkt. Umso mehr als dass das neue Präsidium eigentlich mit guten Vorzeichen gestartet ist. Aber ich sehe die oben genannten Punkte nicht mehr vertreten, sei es im Präsidium oder auch in der Vermarktung. Die Frage bleibt wer es denn besser machen würde. Ich weiss es nicht auch weil ich Leute die solche Posten übernehmen würden schlicht nicht kenne da ich halt in der Schweiz lebe. Aber ich weiss dass es im Umfeld des Vereins durchaus Leute geben würde die diese Werte leben und auch fähig wären den Verein in dem Sinne zu führen. Ich weiss dass es einfach ist Forderungen zu stellen und dann keine Lösungen parat zu haben. Trotzdem kann ich die Eindrücke welche ich in den letzten Monaten gewonnen habe nicht einfach unter den Teppich kehren. Ich will ein Präsidium und eine Vermarktung die dem "anders sein" Rechnung trägt, neue Wege geht und nicht einfach jeden Scheiss kopiert den man auf Schalke oder in Hoffenheim ertragen muss. Im Moment sind wir ja zum Glück immer noch ein gutes Stück von sowas entfernt aber anderes wie Susis-Loge hat die bei weitem in den Schatten gestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Fanszene&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe es zu: Ich bin ein Fussball-Hippie. Ich bin auch bei St.Pauli gelandet weil ich bei meinen ersten Besuchen am Millerntor immer einen entspannten Umgang mit den Gästefans erlebt habe. Das hat doch etwas gelitten in letzter Zeit. Natürlich liegt das auch an den Gästefans die Toleranz und Gastfreundlichkeit leider heutzutage zu oft mit einem Freipass verwechseln und sich derart daneben aufführen wie sie es zu Hause niemals könnten. Dass man da auch mal laut werden kann verstehe ich voll und ganz. Und natürlich hat das auch damit zu tun, dass gerade in der ersten Saisonhälfte schon fast der Eindruck enstehen konnte dass sich alle anderen Fanszenen der 1.Bundesliga in einem Wettstreit befinden wer als erstes das Jolly Roger erstürmen kann. Spätestens dann bin ich auch kein Hippie mehr und ich sehe es als absolut legitim an seine Läden und Einrichtungen auch mit Gewalt zu schützen, das steht ausser Frage. Trotzdem wünschte ich mir in dieser Hinsicht einen etwas entspannteren Umgang. Wenn einer auf der Süd einen Sitzplatz ergattert hat und mit Schal dort aufkreuzt ist das noch lange kein Grund ihm deswegen einen körperlichen Verweis anzudrohen. &lt;br /&gt;Der Hippie verlässt mich aber ebenfalls wenn es Leute in den "eigenen Reihen" für nötig halten Frauen zu begrabschen oder Schimpfwörter wie "Fotze" "Schwuchtel" oder ähnliches als normalen Slang betrachten. Solche Leute haben an meinem Millerntor nach wie vor nichts zu suchen und das kriegen sie auch deutlich zu hören wenn es sein muss. Und ja ich wünschte mir bei vielen Sympathisanten eine ernsthaftere Auseinadersetzung mit der Sache Sankt Pauli als bloss Paaady und saufen. Nach Niederlagen bin ich jeweils froh um die vielen Leute die ich kenne und von denen ich weiss dass sie auch so fühlen wie ich. All die grölenden Paady-Leute gehen mir dann jeweils gehörig auf den Sack. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will eine Fanszene die sich weiterhin politisch positioniert, die klar macht wo wir stehen und welche Ideale wir hochhalten. Ich will eine Fanszene die aber auch in sich etwas mehr Toleranz gegenüber anderen walten lässt und nicht gleich bei jedem kleinen Pups alles Scheisse zu finden. (Klar war jetzt überspitzt formuliert, gerade das Forum zeichnet hier auch ein völlig überdrehtes Bild, in Wirklichkeit sieht es schon etwas anders aus...) Ich will deshalb aber auch eine Fanszene die sich weiterhin immer wieder hinterfragt und auch mal einen eingeschlagenen Weg ändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschliessend bleibt zu sagen: Auch wenn sich der Verein nicht in die von mir gewünschte Richtung entwickeln sollte: Etwas äusserst wichtiges was ich durch Sankt Pauli gewonnen habe werde ich bestimmt nicht mehr verlieren: All die Kontakte und Freundschaften zu so vielen lieben Menschen die ich dank dem FC Sankt Pauli gewonnen habe werden mich ganz sicher weiter begleiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-5024142665246233258?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/5024142665246233258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/03/wir-sind-stpauli-nur-was-sind-wir-ein.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/5024142665246233258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/5024142665246233258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/03/wir-sind-stpauli-nur-was-sind-wir-ein.html' title='Wir sind St.Pauli! Nur was sind wir? - Ein Bloggerprojekt'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-8615852698168764034</id><published>2011-03-16T09:31:00.000-07:00</published><updated>2011-03-16T09:33:00.461-07:00</updated><title type='text'>Polizeigewalt bleibt ungestraft</title><content type='html'>Dürfte in Bern momentan auch interessieren....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pressemitteilung Ballkult vom 15.03.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Polizeigewalt bleibt in Hamburg unbestraft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Tagen haben vielen Menschen, die nach dem Überfall der BFE Eutin auf das Jolly Roger nach dem Schanzenfest 2009 Anzeige erstattet haben, Post von der Staatsanwaltschaft bekommen, dass eine Anklage gegen Polizeibeamte nicht erhoben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Begründung wurde angeführt, dass das polizeiliche Vorgehen rechtmäßig war, um Straftaten zu verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre übertrieben zu sagen, dass uns diese Entscheidung überrascht, passt sie doch in die Strategie von Polizei und Justiz, die Opfer zu Tätern zu machen. (In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf die Vorkommnisse nach dem ausgefallenen Derby, als die Polizei nichts gegen die Angriffe von hsv-Fans auf das Jolly Roger unternahm, dann aber umso entschiedener gegen Menschen vorging, die sich vor dem Jolly Roger zum Schutz des Ladens versammelt hatten.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist aber, dass Menschen, die Anzeigen stellen möchten, zukünftig eine umfassende Würdigung der Gesamtsituation vornehmen müssen und nicht einfach eine gegen sie begangene Straftat anzeigen dürfen, in dem Vertrauen, dass die Justiz dann unvoreingenommen ermittelt. Oder wie dürfen wir verstehen, dass „der Mandat unglaubhaft ist, da er die polizeifeindlichen Aktionen vollständig ausblendet“ (sinngemäßes Zitat).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch folgende Anmerkung überrascht uns sehr:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nach etwa 30 Sekunden verließen die Beamten der BFE wieder das Lokal, um sich nicht weiter der durch das Pfefferspray mittlerweile erheblich beeinträchtigen Raumluft auszusetzen und den sich innerhalb der Räumlichkeiten aufhaltenden Personen die Gelegenheit zu geben, ihrerseits die Lokalität zu verlassen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es überrascht nicht so sehr die Tatsache, dass die BFE-Beamten es in der von ihnen verursachten Pfefferspray-Wolke nicht länger aushielten – eher die Behauptung, dass auch den Gästen die Gelegenheit gegeben werden sollte, wieder etwas Sauerstoff zu atmen. Vorhandene Videos belegen ziemlich deutlich, dass entsprechende Versuche der Gäste mit massivem Wasserwerferbeschuss auf die Eingangstür beantwortet wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über das weitere Vorgehen beraten die Betroffenen nun mit ihren Anwälten. Es ist aber erschreckend, dass wieder einmal alle Statistiken bestätigt werden, die belegen, dass Gewalt durch Polizeibeamte straffrei bleibt. Wir würden uns wünschen, dass die Justiz mit dem selben Eifer gegen Polizeibeamte ermittelt, den sie an den Tag legt, wenn es um Menschen geht, die Fußwege mit Kreide bemalen (siehe Oz-Prozess).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns bleibt nur, unsere Hoffnung in die neue Regierung zu setzen. Gegen den Korpsgeist der Polizei wird sie nicht viel ausrichten können, aber vielleicht unternimmt sie endlich ernsthafte Schritte, um die Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten einzuführen (die in Berlin problemlos funktioniert) und wieder eine unabhängige (!) Kommission einzurichten, die Vorwürfe gegen Polizeibeamte prüft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ballkult eV, 15.03.2011&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-8615852698168764034?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/8615852698168764034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/03/polizeigewalt-bleibt-ungestraft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8615852698168764034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8615852698168764034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/03/polizeigewalt-bleibt-ungestraft.html' title='Polizeigewalt bleibt ungestraft'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-8113187416526734379</id><published>2011-02-26T21:27:00.000-08:00</published><updated>2011-02-27T03:50:35.879-08:00</updated><title type='text'>the dream is over...</title><content type='html'>Aus und vorbei. die Reise in die Kälte von St.Petersburg bedeutet schlussendlich das Ende einer schier unglaublichen Europacup-Saison. Bereits das Weiterkommen gegen Fenerbahce Istanbul in der 2.Quali-Runde der Champions League war eine Sensation. Es folgten weitere historisch anmutende Auftritte gegen Tottenham, die zwar das Ende der Champions League-Träume bedeudete, aber uns dank dem Sieg über Fener bereits in die Gruppenphase der Europa League spülte. Auch dort schaffte es kein Team uns im Wankdorf eine Niederlage zuzufügen und selbst das grosse Zenit Sankt Petersburg, seineszeichens vor zwei Saisons noch Europa-League-Sieger, musste mit einer Niederlage aus Bern abreisen. Das Rückspiel nun bedeutete aber Endstation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem ich mich am Mittwoch früh schnell noch mit dem letzten nötigen Utensilien ausgerüstet hatte (Thermos-Unterwäsche ;-) ) gings los Richtung Flughafen Zürich von wo wir via Riga nach Sankt Petersburg flogen. Dort angekommen, waren wir erstmal überrascht über das schnelle Einreiseverfahren. Kurzer Blick aufs Visum, Stempel und gut war. Ausser einer scharfen Zurechtweisung an einen unserer Reisegruppe hinter der roten Linie am Boden zu warten ging das alles auch Wortlos vor sich. Die Kälte durften wir dann ein erstes Mal beim warten auf den Bus der uns zur Metro bringen sollte, erleben. -15 Grad ist schon was anderes als die Temperaturen die im Winter bei uns so herrschen...Der alte klapprige Bus kam dann nach ein paar Minuten doch noch. Bezahlt wird dort übrigens in den Bussen selbst, wobei tatsächlich pro Bus ein Verkäufer und Kontrolleur mitfährt....Der natürlich nur russisch sprechende Mann war sehr Hilfsbereit und das Wort "Metro" kannten zum Glück wir und er. So deutete er uns auch an der richtigen Haltestelle Auszugsteigen. Dort runter in die Metro, das Metro-Ticket an der Kasse gekauft (Automaten gab es keinen) wobei es etwas verwirrlich war weil dort stand dass man für ein Gepäckstück zahlen müsste, einige das auch Taten aber trotzdem nur einen Jeton brauchten um dann die Schranken zu passieren.&lt;br /&gt;Den Weg zum Hotel fanden wir im leichten Schneefall auch ohne Probleme und so waren gegen 23 Uhr im Hotel. Dort hatten zwei noch das Glück dass ihre Reservation nicht auffindbar war und vom Hotel deshalb zum gleichen Preis wie wir eine Suite bekamen...Dafür hatten sie allerdings auch drei Stunden in der Lobby gewartet, weil sie schon früher mit anderen Flügen ankamen aber jemand aus unserer Reisegruppe die Reservation getätigt hatte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell die Zimmer bezogen und dann gleich noch mal in die Kälte um was essen zu gehen. Weit ging es allerdings nicht, gleich um die Ecke war ein Restaurant welches noch offen hatte. Zwar ging es eine Ewigkeit bis überhaupt die Bestellung aufgenommen war, weil der Typ ein grossartiger Verkäufer war und alle zu etwas teurerem verleiten wollte...Und die Flasche Vodka konnte er uns schliesslich auch noch aufschwatzen, denn man sagt ja schliesslich dass zu jedem guten Essen der Vodka in jedem Fall dazu gehört. Dann war es auch schon gegen 2 Uhr. Noch schnell im 24-Stunden-Shop gleich über die Strasse beim Hotel (der uns noch einige gute Dienste erweisen sollte ;-) ) ein paar Bier geholt und uns im Hotel auf ein paar Sofas niedergelassen und den Abend ausklingen lassen. Die Reise war anscheinend anstrengend, zum Frühstück schafften wir es jedenfalls nicht. Und auch der erste geplante Abstecher in die Stadt endete schliesslich beim Kaffee in der Hotelbar und einem raschen Mittagessen nicht weit vom Hotel. Wir hatten für die Fahrt von den beiden Hotels in denen die meisten YB-Fans logierten, zwei Busse organisiert. Wobei der eine Bus erst uns abholte und dann zum anderen Hotel fuhr um dort auf den zweiten Bus zu warten. Nach ein paar Bier in der Hotelbar gings dann mit Polizeibegleitung Richtung Stadion. Dort wurden wir in einem Polizeicordon zu unserm Block geführt, wobei es Ausserhalb des Blockes keine Trennung gab und man um zur Toilette zu gehen aus dem Block raus musste, ebenfalls um etwas zu trinken oder essen zu holen. Das Stadion selbst eine sehr schöne "Ostblock-Schüssel" mit nur einem Rang und vier riesigen Flutlichtmasten, ein Schmuckstück und auch der Beweis dass auch in einem Stadion ohne Bedachung Stimmung aufkommen kann. Insbesondere wenn wie bei Zenit schlicht alle vier Tribünenteile mitmachen, selbst jene auf der Haupttribüne. Ein Erlebnis war auch die Kommunikation mit der Polizei welche vor und in und um unseren Block ziemlich massiv vertreten war. Einige hatten noch keine Tickets und entgegen der vorher bekommenen Info es werde kein Problem sein noch welche zu kaufen, ging es einige Zeit bis einer der Polizisten dann in rudimentärem Englisch zu verstehen gab dass jene die noch ein Ticket bräuchten zu ihm kommen sollten. Hörte sich dann ungefähr so an: "They need Tickets, come here, and I will go" (Handzeichen auf die andere Seite des Eingangs) Zuerst dachten wir dass er dann für jene Tickets holen geht. Aber schliesslich ging er einfach auf der anderen Seite mit ihnen in den Block rein. Das nenne ich mal unkompliziert. Wobei er sich penibel notierte wie viele er reingelassen hatte. Könnte mir vorstellen dass YB noch eine Rechnung erhält :-) Ganz allgemein war das Auftreten der Polizei sehr entspannt und angenehm auch wenn dann doch noch ein paar Ausreisser nach unten gab...So musste unser Capo nach rund 30 Minuten plötzlich vom Zaun runter. Vorher hatte sich niemand darüber beschwert...Und leider waren in den angrenzenden Heimblöcken einige Idioten zugegen die von der Polizei unbehelligt blieben. Zuerst kamen vereinzelt Schneebälle geflogen, was ja noch egal ist und von den Leuten in unserem Block auch eher belustigend aufgenommen wurde. Doch nach unserem Führungstor kamen plötzlich Eisklumpen geflogen und das nicht zu knapp...drei YB-Fans wurden dabei verletzt einer sogar so schwer dass er sich nähen lassen musste und die zweite Halbzeit gar nicht mehr im Stadion mitbekam. Die Reaktion der Polizei? Achselzucken....Zum guten Glück reagierte unser Block sehr besonnen und es flogen nur sehr vereinzelt wieder Eisbrocken zurück. Eine Eskalation hätte da bloss für die rund 150 YB-Fans folgen gehabt und dass kapierten zum Glück die allermeisten im Block. Und auf die Erfahrung von der russischen Polizei eingebuchtet zu werden war auch niemand scharf...Mit dem weiteren Spielverlauf beruhigte sich die Werferei dann auch ziemlich schnell. Nur zu gerne hätte ich allerdings danach die Reaktionen sehen wollen, wäre uns in der Schlussphase der sehr gut mögliche zweite Treffer noch gelungen. Aber ich habe vorgegriffen. YB begann das Spiel nämlich so wie es Zenit bei uns begonnen hatte. Mit einem Sturmlauf. So scheiterte zum Beispiel Spycher mit einem satten Weitschuss am Zenit-Goalie und Jemal brachte seinen Kopfball nur knapp nicht im Tor unter. Es war dann erneut Jemal der nach einem Eckball von Raimondi völlig freistehend zur verdienten Führung einköpfte. In der Folge hatte Zenit zwar mehr Ballbesitz, aber die Chancen hatte weiterhin YB. So strich ein Weitschuss von Lulic nur Zentimeter am Tor vorbei. Es war dann allerdings auch Lulic der am Anfang des Ausgleichs stand. Nach einem Ballverlust dem m.E. allerdings ein Foul vorausgegangen war ging es blitzschnell und schliesslich stand ein Zenit-Spieler völlig frei vor Wölfli und der liess sich nicht zweimal bitten. Der zu diesem Zeitpunkt eher glückliche Ausgleich für die Russen. Aber eben auch die Erkenntnis dass es gegen solche Spitzenmannschaften nur wenig Fehler erträgt und dass solche Klassespieler halt auch auf einem schlechten Platz sehr schnell und präzise spielen können. YB hielt das 1-1 bis zur Pause eigentlich relativ sicher, hatte nach Wiederanpfiff allerdings gleich erhebliche Mühe den nun stärker werdenden Russen Paroli zu bieten. Und so kam das 2-1 für Zenit schon recht früh, wobei es vor allem dem schlechten Stellungsspiel unserer Mannschaft zu verdanken war das der Torschütze auf der rechten Seite derart alleine war und den Ball in aller Seelenruhe in die entfernte Torecke hämmern konnte. Zenit machte nun die Räume viel enger und übte viel mehr Druck aus. So kamen sie vermehrt zu Chancen, die aber von Wölfli allesamt zunichte gemacht wurden. YB verstand es nur noch vereinzelt Nadelstiche zu setzen, wenn aber dann oft gefährlich. So strich ein Freistoss von Raimondi nur knapp am Lattenkreuz vorbei. Gut 10 Minuten vor Schluss patzte Raimondi bei einer Flanke und verpasste den Ball, Zenit bedankte sich mit dem 3-1. YB warf nun nochmal alles nach vorne und sogar Wölfli stürmte wieder mit nach vorne. Und die Chancen noch das zweite Tor, welches gleichbedeutend mit dem weiterkommen gewesen wäre waren durchaus vorhanden. Zuerst scheiterte Bienvenu mit seinem Versuch am Pfosten und in der Nachspielzeit stand plötzlich Dudar alleine vor dem Zenit-Keeper brachte den Ball aber auch nicht ins Netz. So blieb es schliesslich beim 3-1 für Zenit und dem Ausscheiden von YB. Klar es ist enttäuschend so nahe dran gewesen zu sein diesen Topklub auszuschalten und es trotzdem nicht geschafft zu haben. Aber dann von "veryoungboysen" zu reden und gar die Einstellung der Mannschaft in Frage zu stellen nach so einem Spiel ist wirklich nur noch mit Realitätsverlust zu erklären. Nach einem wirklich erknorzten Unentschieden in Thun bei dem die Einstellung über weite Strecken das Problem war hört man nichts. Nach einem grossen Effort und der Chance bis in die Nachspielzeit des zweiten Spiels gegen einen europäischen Topklub weiterzukommen wird dann geflucht und über Spielsysteme und Aufstellungen diskutiert. Einfach nur lächerlich. Nach etwa einer halben Stunde Wartezeit in der Kälte durften wir dann als letzte auch noch das Stadion verlassen. Draussen direkt vor dem Stadion warteten auch schon unsere zwei Busse die uns wieder zu den Hotels fuhren. Beim Zwischenhalt im ersten Hotel wäre es beinahe noch zu einem spektakulären Unfall gekommen. Der uns vorausfahrende Polizist konnte die Schranke nicht öffnen da er kein Ticket hatte. Er stieg aus und deutete unserem Fahrer an das er das Ticket benötige. Dieser öffnete die Tür und stieg aus, hatte aber offenbar vergessen auf der leicht abfallenden Strasse die Handbremse zu ziehen. Der Bus jedenfalls rollte natürlich an und der Polizist blieb tatsächlich einfach vor dem Bus stehen und winkte wild mit den Armen. Kurz vor dem Polizeiauto und noch etwas kürzer vor dem Polizisten brachte der wieder in den Bus gesprungene Fahrer es gerade noch das Fahrzeug wieder anzuhalten. Die Reaktion des Polizsiten. Ein schelmisches Grinsen und ein kleiner Wink mit erhobenem Zeigefinger...Beim unserem Hotel angekommen hatten alle natürlich entsprechend Hunger und so folgten wir den "CaFo`s plus" in ein Pub welches angeblich nicht weit weg war. Nun ja, es waren dann sicher 20 Minuten, aber immerhin lohnte es sich. Das Bier war gut und das Essen ebenso und das Pub war auch sehr nett. Wenig später erschien dann auch noch unser Spitalhopper mit genähter Platzwunde. Die Russen waren gründlich gewesen, so machten sie auch gleich noch ein CT bei ihm und für die gesamte Behandlung 8500 Rubel, man stelle sich vor was das in der Schweiz gekostet hätte...für umgerechnet rund 300 Franken wäre wohl nicht mal eine Ambulanz bereit gestellt worden...Aber schon bitter das wegen ein paar Idioten neben dem Gästeblock jemand die Hälfte eines Spieles verpasst für dass er soweit gereist ist und einiges an Geld ausgegeben hat. Er nahm es allerdings mit Humor und fragte erstmal ob denn jetzt der Ground zähle :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziemlich Müde machten wir uns dann auf in Richtung Hotel, kamen dann aber nicht am 24-Stunden-Shop vorbei. Wir holten uns ein paar Bier und als kurze Zeit später auch noch ein paar weitere Trunkenbolde eintrafen war es schon passiert. Der 24-Stunden-Shop dürfte jedenfalls Freude gehabt haben an uns, da wir noch einige Male wieder runter gingen um Bier zu holen. Nett auch die Russen in einem der Zimmer die bei offener Tür laut diskutierten. Irgendwann erschien die Receptionistin Elena und beschwerte sich bei uns, wir zeigten alle ganz unschuldig in Richtung des Zimmers und sie ging tatsächlich dort hin und stauchte jene zusammen. Es entwickelte sich dann ein Running Gag der halt wohl nur in der Situation lustig war, der Schotte der kurze Zeit später völlig besoffen daher kam jedenfalls verstand unser "pssst Elena!" sicher nicht. Allerdings verstand er wohl sowieso nicht mehr all zu viel. Er prahlte jedenfalls alle 10 Minuten damit dass er am WM-Final gewesen sei und Miss Brasil und Miss Espana kennen würde, was er jedesmal mit Fotos auf seinem Iphone untermauerte. Irgendwann verzog ich mich dann auch ins Bett so gegen 5 Uhr oder so da wir ja am nächsten Tag doch noch einges besichtigen wollten. Unsere abgemachte Zeit hielten wir zwar nicht ganz ein, aber immerhin gings dann gegen zwölf Uhr auch los. Ebenfalls mit jener Person welche noch im anderen Hotel gefeiert hatte...und den Bildern nach war dies auch eine ziemlich heftige Feier..."Ultras in Tights" sag ich da nur :-)&lt;br /&gt;Und so bekamen wir dann doch ein Bild von dieser wirklich wunderbaren Stadt mit den vielen historischen Gebäuden und Kathedralen. Leider konnten wir den Winterpalast nur von weitem bestaunen, da irgend ein VIP mit einer unglaublichen Begleitkolonne kurz vor uns dort angekommen war und der gesamte Platz davor sowie alle Wege zum Palast von der Polizei abgesperrt worden waren. Und für den Katharinenpalast fehlte uns dann leider doch die Zeit. Schliesslich begaben wir uns dann am Abend wieder in dasselbe Restaurant wie schon am ersten Abend. Und es sollte noch eine lange Nacht werden....Schluss endlich hatten wir zu siebt eine Rechnung von 23`000 Rubel....Irgendwie lernten wir dann im Restaurant noch Marina und Alexey kennen und luden sie noch zu einem Schlummertrunk ins Hotel ein wobei wir uns sogar noch über Politik unterhielten wobei ein gewisser C.F. auch genannt P. immer wieder durch ausfallende anzügliche Sprüche auffiel ;-)Dann hatten wir noch kurz Zeit zu duschen und dann ging es bereits wieder zum Flughafen. Eine insgesamt sehr angeschlagene Reisetruppe fand sich schliesslich in den organisierten Kleinbussen wieder. Nun kam noch das nervigste der sonst eigentlich entspannten Reise. Bereits zum Betreten des Flughafengebäudes musste eine Sicherheitskontrolle passiert werden. Danach gleich noch eine um in den Check-In Bereich zu kommen. Die angestellten der AirBaltic schauten dann auch noch penibel darauf dass das Handgepäck 8 Kilogramm Gewicht nicht überschritt was einigen nochmals den Gang durch die Sicherheitskontrolle bescherte weil die Schalter zum Bezahlen natürlich draussen in der Halle vor dem Check-In eingerichtet waren...Und nach dem Check-In kam natürlich nochmals eine Sicherheitskontrolle. Es spricht dann schon für sich, dass an keiner der drei Kontrollen meine 7up-Dose die in meiner Tasche war beanstandet wurde obohl die ja mehr als 100 ml Inhalt hatte....Beim Warten zum Boarding ein erstes Mal eingepennt und auch auf den Flügen von St.Petersburg nach Riga und von dort nach Zürich eigentlich durchgepennt. Mit einem schönen Kater den letzten Teil der Heimreise im Zug angetreten und dann noch die ärgerliche Niederlage von St.Pauli live geschaut. Danach wollte ich eigentlich noch die Sportschau schauen, schlief aber gleich ein und pennte durch bis der Wecker mich zum Frühdienst rief....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;YB hatte mit Fenerbahce, Tottenham, Stuttgart, Getafe, Odense und Zenit St.Petersburg alles Gegner die mit einer Ausnahme (Odense) höher einzustufen sind als wir. Mit Vereinen aus England, Deutschland, Spanien und Russland waren die aktuell stärksten Ligen wohl ausnahmslos vertreten. Und gegen jeden dieser Gegner wurde einmal gewonnen. Das ist eine sehr starke Bilanz. Ich jedenfalls bin dankbar für eine tolle Europacup-Saison mit unvergesslichen Highlights wie den Sieg in Istanbul und die ganze Reise nach Istanbul insgesamt. Mit der unglaublichsten halben Stunde gegen Tottenham in der ich wohl das beste YB meines Lebens gesehen habe. Mit der Wende auf dem Schneegeläuf des Wankdorfs gegen Stuttgart. Mit dem tollen Auftritt in London als 1100 Berner trotz einer klaren Niederlage die Tottenham-Fans in Grund und Boden sangen. Mit der Sonderzugreise nach Stuttgart oder eben der Reise nach Russland. Danke YB für diese schönen Erlebnisse.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-8113187416526734379?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/8113187416526734379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/02/dream-is-over.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8113187416526734379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8113187416526734379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/02/dream-is-over.html' title='the dream is over...'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-6713931892449532419</id><published>2011-02-06T10:29:00.000-08:00</published><updated>2011-02-06T13:43:04.580-08:00</updated><title type='text'>Gelungener Auftakt und doch viel Frust....</title><content type='html'>Endlich ging es auch für YB nach der Winterpause wieder los. Es wartete der Gang ins Tessin zur AC Bellinzona bei der man in der Hinrunde verloren hatte und zu Hause nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen war. Also sicher keine leichte Aufgabe für Gelb-Schwarz zumal ein Sieg aufgrund des Rückstandes auf den FCB, FCZ und FCL schlicht Pflicht war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hinfahrt gestaltete sich schon mal weniger entspannt als auch schon. Wir hatten uns mit unserer Einschätzung der Mitfahrenden leicht vertan und statt der 400 die Platz gehabt hätten waren es wohl an die 500 Leute die mitfuhren was doch für einige Stehplätze sorgte. Samstag Abend und weite Anreise bedeutet auch zwangsläufig viel Alkohol, aber zumindest bis zum Schluss des Spiels hielten sich die Ausfälle eigentlich in Grenzen. Staunen kann ich immer wieder über die Ignoranz von Teilen die bei uns so mitfahren. Wie kann es eigentlich sein, dass man kaum 5 Minuten nach dem Flyer mit der Auswärtsfahren-Regelung verteilt wurden, eine Mitreisende darauf aufmerksam machen muss dass im Familienwagen an der Spitze des Zuges nicht geraucht wird?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Tessin erwartete uns Frühlingshaftes Wetter und der Gang vom Bahnhof zum Stadion bei gut und gerne 15 Grad kam einem Spaziergang an einem Frühlingsabend gleich, wobei einzig das Grossaufgebot an Polizei diese Phantasie zunichte machte :-)&lt;br /&gt;Vor dem Stadion einmal mehr vier verrückte Darmstädter getroffen und denen noch Tickets fürs Spiel besorgt. Ist wohl das Mindesten wenn vier Leute 1800 Kilometer zurücklegen für 90 Minuten Schweizer Fussball.&lt;br /&gt;Vor dem Stadion noch eine sehr leckere "Luganighetta" gegessen, scheinbar eine Tessiner-Bratwurstspezialität. War zwar teuer aber schmeckte gut. Im Block drin wie immer etwas an den Rand gestellt weil man in dem Scheiss Gästeblock auch ohne wehende Fahnen im Blockfeld eher wenig sieht. Die doch etwas überraschende Aufstellung bekam man aber zum Glück mit. Vor Goalie Wölfli reihte sich eine Dreier-Abwehr mit Affolter, Dudar und Nef auf, im Vierer-Mittelfeld besetzten Costanzo und Doubai die Zentrale und Spycher (links) und Sutter (rechts) besetzten die Couloirs. Im Dreier-Sturm überraschte Petkovic mit der Nomination von Mario Raimondi auf links. Bienvenu in der mitte und Lulic rechts durfte man erwarten. Neuzugang Farnerud (Oder Fahrni Rüedu wie einige schon zu sagen pflegen :-) )vorerst also auf der Bank. YB begann sehr engagiert und setzte die Tessiner gleich unter Druck und nach 8 Minuten war Bellenz-Keeper Gritti bereits ein erstes Mal geschlagen, der Lupfer von Bienvenu landete aber an der Latte und der Nachschuss klärte ein Tessiner auf der Linie. Doch nur wenig später entwischte Bienvenu nach einem Abkick von Wölfli (!!!) der Bellinzona-Abwehr und liess auch den letzten Tessiner Feldspieler schlecht aussehen den er mit ein wenig Körpereinsatz wegspedierte und den Ball unhaltbar für Gritti in die Maschen drosch. Was für ein Auftakt in dieses Spiel. Und es ging in gleichem Stile weiter. Raimondi sah seinen Schuss von Gritti gehalten und Bienvenu sah kurze Zeit später seinen Abschluss erneut auf der Linie geklärt. Lulic und Raimondi auf den Seiten sorgten immer wieder für viel Wirbel und stellten die Tessiner ein fürs andere Mal vor grosse Probleme. Bellinzona kam kaum einmal vors Tor von Wölfli. Ausser kurz vor dem Seitenwechsel. Affolter verschuldete einen Freistoss knapp an der Strafraumgrenze und irgend ein Bellinzona-Spieler drosch den Ball in die Torwart-Ecke zum völlig unverdienten Ausgleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach YB bis zur Pause leicht geschockt und nicht mehr in der Lage den alten Druck wieder aufzubauen. Es war bereits wieder eine leichte Verunsicherung spürbar. Da kam die Halbzeit-Pause m.E. nicht ungelegen.&lt;br /&gt;Doch meine Skepsis löste sich schnell in Luft auf. YB kam so aus der Kabine zurück wie man das Spiel begonnen hatte. Konzentriert, druckvoll und spielfreudig. Lulic setzte sich nach zwei Minuten gekonnt am rechten Flügel durch, bediente den im Strafraum lauernden Bienvenu, 1:2, so einfach geht das. Und die AC Bellinzona war nun zu keinem Zeitpunkt zu einer Reaktion fähig. YB beherrschte die Partie von A bis Z und liess keinen Zweifel mehr am Spielausgang aufkommen. Erst krönte Lulic seine Starke Leistung mit dem 1:3, ehe der kurz zuvor eingewechselte Mayuka nach erneut schöner Vorarbeit von Lulic das 1:4 markierte. Und in der Nachspielzeit verhinderte Thiesson dass auch Mayuka zu seinem zweiten persönlichen Treffer kam und bugsierte den Ball gleich selbst über die Linie. Das 1:5 war auch in dieser Höhe absolut verdient. Neuzugang Farnerud der rund 30 Minuten vor Schluss für den eher blassen Costanzo eingewechselt wurde, deutete sein grosses Potential schon mal an. Ballsicherheit, Präzision und körperliche Robustheit sind beeindruckend. An dem könnten wir noch viel Freude haben und wenn er dann wirklich Fit ist, sehe ich im Moment für Costanzo keinen Platz im Team. Gegen den FCZ nächsten Sonntag könnte er eventuell den leider nach seiner vierten gelben Karte gesperrten Lulic ersetzen aber sonst ist im Moment wohl eher kein Platz für ihn. Ebenfalls sehr erfreulich verlief das Comeback von Emiliano Dudar. Schon nur seine Präsenz verleiht unserer Abwehr eine gewisse Stabilität die uns in seiner Abwesenheit schlicht gefehlt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein definitiv gelungener Auftakt auch wenn ich mal die Prognose wage, dass es Bellinzona wenn die so weiter machen erwischen wird...&lt;br /&gt;Da der Extrazug eh komplett überfüllt war und die SBB Leute mit einem GA sogar aufgefordert hatte mit Regelzügen nach Bern zurück zu fahren machten wir das auch. Und mit dem lustigen Spiel vom Radio DRS 3 (A B C DRS 3) verging die Fahrt bis Luzern auch recht schnell. Dort dann prompt der doofen SBB-Hausordnung auf den Leim gegangen, mein Bierkauf scheiterte an dem allgemeinen Verkaufsstopp von Alkohol in sämtlichen SBB-Bahnhöfen nach 22 Uhr...Na toll da freut man sich auf ein Bierchen auch um das folgende runterzuspühlen und dann das...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Hiobsbotschaft gabs davor aber aus Hamburg wo ich ja am nächsten Morgen früh hinfahren wollte. Aber der Reihe nach. Erst rief mich ein Bekannter Fan vom Fanclub Old Town an und meinte das Derby sei abgesagt. Da besagte Person aber bei übermässigen Alkoholkonsum gerne zu solchen Telefongesprächen und Scherzen neigt, glaubte ich ihm natürlich kein Wort bis mich 5 Minuten später die Obersüdzecke aus Hamburg anrief mit der gleichen Botschaft und dem Zusatz "kein Scherz" Unglaublich, der sogenannte "Weltverein" schafft es tatsächlich drei Tage vor einem Spiel und bei diesen Wettervorhersagen (Das Tief war seit Tagen angekündigt und gerade in Hamburg kann es halt im Februar durchaus auch mal regnen...) seinen Rasen auszuwechseln. Das dies nicht gut gehen kann, sieht wohl auch jeder der keinen grünen Daumen hat...Nun den ging es halt wieder nach Hause statt nach Hamburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Meldungen aus dem Viertel waren aber auch ohne Derby genug aufregend. Bereits noch auf der Rückfahrt aus Bellinzona erreichten mich diverse Meldungen wonach hunderte HSV`er versucht hätten das Jolly anzugreifen und nur dank beherztem eingreifen der Gäste des Jolly Roger dies nicht gelang. Die Polizei liess den Mob tatsächlich unbehelligt vom Hans-Albers-Platz bis vors Jolly latschen wo der Angriff wie erwähnt zum Glück abgwehrt werden konnte. Quasi als Dank dafür dass man die Arbeit der Bullen gemacht hatte wurden scheinbar die Leute die den Laden verteidigten auch noch von den anrückenden Grünen zusammengeknüppelt....Und während ich diese Zeilen tippe erreichen mich bereits wieder neue Meldungen aus dem Viertel wonach die Bullen im und am Jolly Personenkontrollen durchgeführt hätten "weil der Verdacht bestand dass sich Leute vor dem Jolly sammeln um eine Straftat zu begehen"...wie dreist kann man eigentlich sein? Zuerst den Laden nicht schützen, dann die Leute die sich gegen einen Angriff wehren zusammenknüppeln und dann am nächsten Tag jene die nur zum Schutz ihrer Kneipe (Weil es die Polizei ja offensichtlich nicht tut!!!) vor Ort sind noch schikanieren....Und die Presse springt schön auf den Zug auf. Statt das Kind beim Namen zu nennen (Obwohl das erstaunlicherweise sogar die Polizei in ihrer Pressemitteilung gemacht hat) und von den Angriffen der HSV`er aufs Jolly zu berichten, wird von "Schlägereien zwischen den Fanlagern" geschrieben...da ist man echt sprachlos...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier noch eine Pressemitteilung von Ballkult/Jolly Roger:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Fankneipe Jolly Roger Ziel von Angriffen &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir stellen fest: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 05.02. gegen 22.00 Uhr griffen bis zu 200 Personen das Jolly Roger in der Budapester Straße an. Zuvor lief diese Gruppe unbehelligt vom Hans-Albers-Platz über Reeperbahn und Hein-Hoyer-Straße. Der Angriff konnte von vielen Menschen abgewehrt werden. Die Polizei erschien erst etliche Minuten später und ging zunächst mit Schlagstöcken gegen St. Pauli-Fans vor dem Jolly Roger vor. Hierbei wurden einige Gäste leicht verletzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch mehrfach in der Nacht wiederholte sich das Szenario, hier war die Polizei aber früher vor Ort. Im Gebiet zwischen Paulinenplatz und Reeperbahn kam es über Stunden zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und HSV-Fans. Hierbei wurden Autos und Scheiben von Lokalen in Mitleidenschaft gezogen. Zu keiner Zeit haben größere Gruppen von St. Pauli-Fans das Jolly Roger verlassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um ca. 2.00 Uhr wollte eine Gruppe von 4 Menschen vom Paulinenplatz zum Jolly Roger gehen. In der Paulinenstraße wurden sie von behelmten Polizisten ohne Grund und ohne Vorwarnung angegangen und in einen Hauseingang gestoßen. Ein junger Mann wurde in Gewahrsam genommen. Eine junge Frau wurde von der Polizei zu Boden gestoßen. Hierbei wurden ihr beide Unterarme gebrochen. Die Aufforderung, einen Rettungswagen zu rufen, wurde zunächst ignoriert und ihr stattdessen geraten, sich ein Taxi zu rufen. Der später doch noch eintreffende Rettungswagen brachte die Frau ins Krankenhaus St. Georg, wo sie sich auch am heutigen Sonntag Nachmittag noch befindet und auf die notwendige Operation wartet. Der in Gewahrsam genommene Mann wurde am Morgen zeitgleich mit 4 HSV-Fans entlasssen. Ein Grund für die Maßnahme wurde bis jetzt nicht genannt. Die Betroffenen beraten derzeit rechtliche Schritte gegen die Polizei wegen Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um so entsetzter sind wir angesichts der Tatsache, dass noch in der Nacht auf der homepage einer großen Tageszeitung unter Berufung auf eine Polizeisprecherin zu lesen war, Gruppen von St. Pauli-Fans wären den ganzen Abend randalierend durch St. Pauli gezogen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fragen uns: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann es angehen, dass es einer großen Gruppe Angreifer gelingt, 700 Meter unter den Augen der Polizei in Richtung Jolly Roger zu laufen, um einen Angriff zu starten? Wir erinnern daran, dass dies auch bereits nach dem Derby-Hinspiel geschah. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist die Polizei Hamburg so unfähig oder steckt politischer Wille dahinter? Soll kurz vor der Wahl noch ein bisschen auf der Klaviatur der inneren Sicherheit gespielt werden? Warum werden offensichtlich gezielte Falschmeldungen gestreut, um St. Pauli-Fans zu diskreditieren? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum taucht der schlimme Vorfall mit der verletzten Frau in keinem Polizeibericht auf? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für uns heißt dies, dass der Schutz unserer Läden und Einrichtungen nach wie vor selbst organisiert werden muss und wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir bedanken uns bei den vielen Menschen, die sich in der vergangenen Nacht solidarisch und angesichts der Provokationen der HSV-Einzeller besonnen verhalten haben. &lt;br /&gt;Wir wünschen der verletzten Frau eine baldige und vollständige Genesung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fordern eine Aufklärung des erneuten polizeilichen Fehlverhaltens. An letzteres glauben wir allerdings nicht mehr, da nach dem Polizeiüberfall auf das Jolly Roger im Juli 2009 (!) immer noch kein Polizist zur Rechenschaft gezogen wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Mitgefühl gilt auch all den vielen Fans, die aus anderen Städten und Ländern (die weiteste Anreise hatten 2 Fans aus Australien) umsonst angereist sind und nun wie auch der FC St. Pauli auf den entstandenen Kosten sitzen bleiben, weil der „Weltclub“ vom Stadtrand es nicht auf die Kette bekommt, einen bespielbaren Rasen zu präsentieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben Euch was mitgebracht: Gras! Gras! Gras! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jolly Roger/BallKult e.V. &lt;br /&gt;Hamburg St. Pauli, den 06.02.2011&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel mehr gibt es eigentlich gar nicht zu schreiben. Ich weiss nur eines. All diese Vorkomnisse werden die Fanszene des FC St.Pauli noch enger zusammenschweissen, Jolly Rouge, die Angriffe aufs Jolly, die auf politischen Gründen basierende Schikane der Hamburger Polizei, all das ist Wasser auf unsere Mühlen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;No Pasaran! Wir sind Sankt Pauli!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-6713931892449532419?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/6713931892449532419/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/02/gelungener-auftakt-und-doch-viel-frust.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/6713931892449532419'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/6713931892449532419'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/02/gelungener-auftakt-und-doch-viel-frust.html' title='Gelungener Auftakt und doch viel Frust....'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-1135889594706968057</id><published>2011-01-17T00:49:00.000-08:00</published><updated>2011-01-17T05:18:38.608-08:00</updated><title type='text'>Unbeschreiblich</title><content type='html'>Als ich Samstag morgen im Flieger sass und in Richtung Hamburg abhob war es plötzlich wieder da. Dieses ganz spezielle kribbeln dass wohl jeder kennt der sich intensiver mit Fussball beschäftigt. Es schien fast als hätte ich eine unterbewusste Vorahnung gehabt was ein paar Stunden später im Millerntor passieren würde. Aber vielleicht war es auch einfach nur die Vorfreude endlich wieder in Hamburg zu sein und all die lieben Menschen die meine Leidenschaft teilen wiederzusehen. Wer meinen letzten Blogeintrag noch präsent hat wird dort einiges an Frust herausgelesen haben. Der war zum Glück über die kurze Winterpause etwas verflogen und ich weiss wieder warum ich das immer noch so regelmässig tue.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle Leute die ich vor dem Spiel traf waren angespannt und die meisten weil es nicht abschätzbar war wie viele wir sein werden, wie viele den Jolly Rouge-Protest mittragen würden. Stunden vor dem Spiel wurde schnell klar dass es einige sein werden. Überall waren Leute mit roten Fahnen, Mützen, Pullis, Shirts und was auch immer unterwegs. Überall wurden Flyer verteilt, Kleber, Buttons. Es war schon jetzt beeindruckend. Sogar vor Kneipennamen machte der Protest nicht halt: Das Jolly Roger hatte seinen Namen in Jolly Rouge geändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dann im Stadion abging war schlicht und einfach unbeschreiblich. Süd, Nord, Gegengerade, ja sogar rechts und links der Business-Seats auf der Haupt, Rot und der schwarze Jolly Roger. Ein Meer in Rot von Fahnen, Transparenten, Mützen, Kartons, Blättern. Eindrücklicher als mit diesen Bildern kann man nicht beschreiben was dieser Verein immer noch ausmacht. Trotz allen Versuchen von Seiten des Vereins den Protest zu marginalisieren und als ein Schnellschuss von ein paar "Spinnern" abzutun, war es die am breitesten abgestützte Fanaktion seit dem Millerntaler-Protest, wenn nicht sogar grösser. In dem Moment wusste ich trotz all den Kämpfen, Missverständnissen und Unterschiedlichsten Meinungen in dieser Fanszene, warum der FC Sankt Pauli ein so wichtiger Teil meines Lebens geworden und auch weiterhin ist und sein wird. Diese Kreativität, diese Energie und dieser Wille den FC Sankt Pauli als einen etwas anderen Verein weiterleben zu lassen, mit allen Konsequenzen die dafür zu tragen sind, ist schlicht einmalig. Die Botschaft der Sozialromantiker wurde verstanden. Nicht als Verweigerung gegenüber jeglichen Mechanismen des heutigen Spitzenfussballs, aber als Zeichen dass es nicht um jeden Preis sein muss, dass es Grenzen gibt die man beim FC Sankt Pauli nicht überschreitet und heisst dies auch dass man deshalb wohl kaum einmal irgendwas gewinnen wird. Es bleibt zu hoffen dass die Botschaft auch bei denen angekommen ist an die sie adressiert war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Eigendynamik die der ganze Protest angenommen hat, mit allen Facetten die auch den Stadtteil und seine Bewohner betreffen finde ich Phänomenal. Da wurden Brücken geschlagen zu ebenso aktuellen wie zusammenhängenden Gesellschaftsproblemen. Und genau das macht diesen Verein ebenso aus. Seine Verbundenheit zum Viertel, das Selbstverständnis dass der Verein das Viertel braucht und das Viertel den Verein braucht. Das Selbstverständnis dass die Alltagsprobleme zwar im Stadion verarbeitet werden können, aber niemals vergessen werden und wenn nötig auch direkt da angesprochen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich möchte es auch nicht unterlassen, auch jene zu erwähnen die den Protest inhaltlich zwar grundsätzlich teilen, es aber im Moment für die falsche Option hielten und deshalb nicht mittrugen. Ich hatte im Nachgang zur Demo eine sehr spannende und bereichernde Diskussion mit einem alten St.Pauli-Fan und auch wenn wir beide wohl eine ziemlich andere Vorstellung unseres Fanlebens haben und dies auch komplett anders leben: Der gegenseitige Respekt war immer spürbar und das ist es doch letztlich auch was zählt. Wir können anderer Meinung sein, können auch mal hart und laut diskutieren, aber der Respekt sollte immer da sein. Und diese Haltung spüre ich durchaus noch in unserer Fanszene und das ist nach all den Geschehnissen wie Rostock und jetzt diesem immer weitergehenden Kommerzwahnsinn doch eigentlich ein gutes Zeichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gilt jetzt aber den Protest nicht versiegen zu lassen, es war ein sehr starkes Zeichen und das Präsidium kann jetzt nicht mehr damit kommen dass es nur ein paar Internet-Spinner sind. Aber wir dürfen uns keinesfalls damit zufrieden geben und den Protest weitertragen. Ich bin heute zuversichtlicher den je das dies gelingen wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-1135889594706968057?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/1135889594706968057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/01/unbeschreiblich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/1135889594706968057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/1135889594706968057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2011/01/unbeschreiblich.html' title='Unbeschreiblich'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-288901170440591987</id><published>2010-12-24T01:44:00.000-08:00</published><updated>2010-12-24T02:34:01.210-08:00</updated><title type='text'>Der Baum brennt längst!</title><content type='html'>Das Fussball-Jahr 2010 ist zu Ende und ich bin ziemlich froh darum. Zu viel was in "meinen" Vereinen schief gelaufen wäre als dass es ein gutes Jahr war. Und da ist das sportliche bei beiden ausgenommen....Das man sich bei YB an solche Turbulenzen wie im August mit der stil- und sinnlosen Entlassung von Stefan Niedermaier gewöhnt hat, zeigte die kaum vorhandene Protestwelle. Ausser von ein paar engagierten aktiven Fans aus der Kurve kam da gar nichts. Ist ja irgendwie auch klar. Wie kann sich bei einem Wachstum des Zuschauerschnitts von irgendwie 3000 Nasen auf über 20`000 in gerade mal 8 Jahren auch wirklich so etwas wie eine feste Bindung ergeben? Zumal einem "Mitglied" des BSC Young Boys die Hände komplett gebunden sind. Der Verein wurde spätestens mit der Auslagerung der U-Mannschaften in die Betriebs-AG zu Grabe getragen. Man hat es in der Schweiz verpasst eine 50+1-Regel wie in Deutschland einzuführen die den Vereinen jeweils die Mehrheit des Aktienkapitals der ausgegliederten Profimannschaften garantiert. In so einigen Vereinen hat das sogar dazu geführt dass die Profimannschaften überhaupt nicht ausgegliedert werden weil sich eine Mehrheit der Vereinsmitglieder dagegen wehrt und so die Geschicke des Vereins und auch der Profiabteilungen in Vereinshand halten. Bei uns sind solche Strukturen nur noch Träume aus längst vergangenen Tagen. Man hört den aktiven Fans zwar ab und an mal ein wenig zu, gibt ihnen ein paar Zückerchen wie Stehplätze, aber das war es dann auch. Protest erwächst in unserer Kurve praktisch keiner mehr, viele Junge Fans wollen einfach konsumieren und das höchste an Mitarbeit ist das nachsingen der Vorgaben des Capo. Aber irgendwie auch verständlich wenn man mal gerafft hat, dass Mitsprache in einem Verein in der Schweiz heisst vielleicht mal um seine Meinung zu einem Fan-Artikel gefragt zu werden oder sich in eine dumme Fan-Box stellen zu lassen und dort irgendwelche Sinnfreien Statements über ein meist Sinnfreies Thema zum Besten zu geben dass anschliessend in der Halbzeit den Massen "Unterhaltung" bieten soll....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim FC St.Pauli sollte das eigentlich anders sein. Mit der Betonung auf sollte. Was sich insbesondere in diesem Jahr so alles abgespielt hat, ist erschreckend und hat mir einiges von meinen Illusionen genommen der FC St.Pauli sei ein etwas anderer Verein. Natürlich ist er es immer noch. Er ist es aber praktisch nur noch dank seiner politisierten Fanszene die nicht einfach alles schluckt was man ihr zum Frass vorwirft. Und die dank der Mitgliederversammlung direkten Einfluss auf das Geschehen im Verein nehmen kann. Es versteht sich von selbst, dass der Spagat zwischen notwendiger Kommerzialisierung und den Grundwerten und Idealen der Fanszene respektive des Vereins gerade in der ersten Liga immer schwieriger wird. Wenn es aber tatsächlich nur geht wenn man Logen an Striplokale verkauft und die dort ihre Mädels teils mehr teils weniger bekleidet Tanzen lassen, wenn es nur geht wenn irgendwelche Mobilfunkanbieter mit LED-SMS-Anzeigen im Stadion während des Spiels präsent sind, wenn es nur geht dass ein Getränk mit dem Namen "Kalte Muschi" offizieller Partner des FC St.Pauli ist, und wenn es nur geht dass man eine neue Haupttribüne baut auf der die alteingesessenen an die Peripherie vertrieben werden weil es 50% an Business-Seats braucht, ja dann bin ich (und zum Glück sehr viele andere Fans auch) nicht bereit diesen Preis zu bezahlen. Und wenn dann der Grad der Empörung an der Anzahl Mails die eingegangen sind gemessen wird, statt sich mit der zuerst intern durch den FCSR und den ständigen Fanausschuss geäusserten Kritik befasst (auf die kaum geantwortet wurde) ja dann ist das nicht mehr ein kokelnder Ast, dann brennt längst der ganze Baum!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist erschreckend wie die damals gerade vom Verein so gefeierten Richtlinien aus dem Fankongress 2009 einfach mit Füssen getreten werden in dem man jetzt unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten bemängelt. Dabei sind gerade die Vermarktungsrichtlinien eigentlich unmissverständlich. Und das eben frisch gewählte Präsidium schweigt. Dass ist eigentlich das schlimmste. Da reden praktisch alle Protagonisten in dem Verein über alles, der von mir eigentlich hochgeschätzte Geschäftsführer Sport (sic!) Helmut Schulte zum Beispiel fordert für die VIP`s die nach 80 Minuten gegen Mainz in Scharen das Stadion verlassen weil kein Aussicht auf Erfolg mehr besteht, mehr Toleranz ein (Man stelle sich das mal vor: Da ist es den gutbetuchten VIP`s auf den besten Plätzen zu viel noch 10 Minuten durchzuhalten und der Mannschaft den Respekt entgegenzubringen und dann wird von jenen Toleranz eingefordert die dieses Verhalten kritisieren. Ein in meinen Augen unglaublicher Vorgang für einen Verein wie den FC St.Pauli.) Und das Präsidium schweigt immer noch. Es reicht jetzt. Ich kann alle nur auffordern die Petition der Sozialromantiker zu lesen und zu unterzeichnen. Jetzt wird nicht mehr der brennende Baum gelöscht, wenn es sein muss wird der ganze Wald abgefackelt. no retreat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sozialromantiker-stpauli.de/wordpress/?p=12"&gt;http://www.sozialromantiker-stpauli.de/wordpress/?p=12&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-288901170440591987?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/288901170440591987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/12/der-baum-brennt-langst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/288901170440591987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/288901170440591987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/12/der-baum-brennt-langst.html' title='Der Baum brennt längst!'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-5392083661593597998</id><published>2010-12-06T12:08:00.000-08:00</published><updated>2010-12-06T16:21:40.708-08:00</updated><title type='text'>Von drei Punkten, Stripshows und einer grossen vergebenen Chance</title><content type='html'>Seit langem wieder mal brachte mich ein Flieger nach Hamburg. Und ich weiss wieder warum ich mir das nicht öfter antue. (Obwohl ich ja dieses Jahr mit dem Südamerika-Trip so oft geflogen bin wie wohl noch nie in meinem Leben....) Die unglaublich nervigen Sicherheitskontrollen sind ja schon alleine ein Grund dafür den Zug zu nehmen. Aber spätestens wenn du im Flieger so verdammt eng sitzt, deine Beinfreiheit trotz ja nicht wirklich langen Beinen, schlicht nicht das Wort "Freiheit" verdient und man höchstens mal schnell aufstehen kann wenn man zur Toilette will, weiss ich warum ich die Freiheit im Zug so liebe. Kommt noch dazu dass ich meinen Ipod und mein Handy jederzeit benutzen kann und nicht nur dann wenn es mir erlaubt wird. Genug gejammert, nächstes Mal nehme ich wieder den Zug, so einfach ist das. Wegen dem Schneechaos in Europa hatte der Flieger dann auch noch eine halbe Stunde Verspätung weshalb ich erst gegen halb sieben im Viertel war. Schnell die Dinge erledigt die es zu erledigen gab und dabei meiner Fanclubsprecherratskollegin M. über den Weg gelaufen und mich gleich angeschlossen um bei der Aktion gegen Schwarzmarkthändler mitzumachen. Die grossartige Aktion scheint schon erste Erfolge zu zeigen, so sind die Händler offensichtlich nach der ersten grossen Aktion nervös geworden und stehen nicht mehr einfach offensichtlich an der U-Bahn-Station rum sondern bewegen sich rund ums Stadion. Aber auch das half nichts um einige von ihnen aufzuspüren und sie zu vertreiben und auch um wieder ein paar Leute aufzuklären und an die Tauschbörse zu verweisen. Mal schauen wann den Typen endgültig der Geduldsfaden reisst, einige waren doch schon sehr aggressiv und es bleibt zu hoffen dass weiterhin so viele mitmachen, sollte mal was passieren wäre es auf jeden Fall besser in der Überzahl zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens wurde vor dem Spiel noch die 101. Ausgabe des Übersteigers verkauft mit einem Titelthema dass die Gemüter seit 2 Wochen zumindest intern doch sehr erhitzt. Der Übersteiger hat mit seinem Artikel nun zum Glück dafür gesorgt dass eine breitere Öffentlichkeit davon erfahren hat. Der Artikel spricht eigentlich für sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://blog.uebersteiger.de/__oneclick_uploads/2010/12/uebersteiger101auszug.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Verein? Hüllt sich seitdem im Schweigen. Getanzt (mit Bikini) wurde anscheinend auch gegen Kaiserslautern wieder und die Mieter der Loge von Susis-Show-Bar haben wegen des Übersteiger-Artikels scheinbar sogar einen Anwalt eingeschaltet. Viel lächerlicher gehts ja nicht mehr. Und wenn die Vereins-Oberen denken dass jetzt einfach in die Winterpause "retten" zu können und dann zu hoffen dass sich der Wirbel legt, täuschen sie sich aber gewaltig....Leitlinien sind dazu da eingehalten zu werden, will man dass nicht, soll man das klar kommunizieren und wir treten den Fankongress in die Tonne. Mit den folgen davon muss man dann aber auch leben können. Und ich denke mal das könnte hässlich werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber weiter zum Spiel: Gegenüber dem 0:3 in Bremen hatte Stani einiges verändert. So begannen in der Abwehr statt Oczipka, Zambrano und Thorandt (Rotsperre) Volz, Morena und Gunesch. Und eines sei gleich mal vorweggenommen. Die drei erledigten ihre Arbeit sehr gut. Vorab die Innenverteidigung aus der zweiten Garde musste sich überhaupt nicht verstecken und zeigte eine sichere und engagierte Leistung. Die Doppelsechs besetzten wieder Boll und Lehmann, die offensive Dreier-Reihe bildeten Kruse, Asamoah und Bartels und Ebbers gab einmal mehr die einsame Speerspitze. Zu Beginn eine schöne Pyro-Einlage im Gästeblock mit Blinkern und Fackeln. Das wars dann aber auch was man vom Gästeblock warnehmen konnte. Mann hat den vollen Gästeblock in der Süd schlicht nicht ein einziges Mal gehört. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich grottig wie der Auftritt der Gästefans war allerdings das Spiel. Fehlpass reihte sich an Fehlpass und zwar auf beiden Seiten. Aber wenigstens hatte St.Pauli im kämpferischen Bereich Vorteile. Die Entschlossenheit des Teams war wirklich spürbar was sich m.E. doch auch auf die Ränge übertrug. Die Gegengerade kam überdurchschnittlich oft sehr gut rüber und die Süd dürfte einige Male wirklich laute Gesänge der GG übernehmen und weitertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Tor zeigte sich St.Pauli aber weiterhin sehr harmlos. Es bedurfte schon eines Standards und eines Eigentores von Christian Tiffert damit das Millerntor kochte. Den knappen Vorsprung brachte man eigentlich relativ sicher über die Zeit und hätte man die Konter etwas effizienter gestaltet wäre wohl eine frühere Siegsicherung dringewesen. So blieb das Zittern bis zum Schluss nicht nur wegen der Kälte. Und ganz ehrlich: Schon nächste Woche fragt niemand mehr danach wie die drei Punkte eingefahren wurde. Hauptsache sie wurden eingefahren und dass es auch noch gegen einen direkten Konkurrenten klappte macht den Sieg umso wertvoller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Rest des Abends erspar ich euch jetzt, denn ihr wisst ja bestimmt wie und wo der endete ;-)&lt;br /&gt;Jedenfalls hiess nach kurzer Bettruhe bereits wieder aufstehen und zum Flughafen zu fahren. Nach zwei Kaffee auf dem Weg dorthin und einem im Flugzeug, gings mir auch schon wieder recht gut, zwar müde aber was solls. In Basel angekommen, via Hauptbahnhof Richtung St.Jakob gefahren. Es ist schon interessant dass man überall sonst alleine mit YB-Schal durch eine Stadt gehen kann ohne blöd angemacht zu werden. Ausser in Basel. Diesmal gleich zwei Mal passiert. Zuerst am Bahnhof und dann beim Umsteigen am Aescheplatz und dort erst noch von fünf berndeutsch-sprechenden Jungs. Sagt eigentlich alles über die oder nicht?`&lt;br /&gt;Am Stadion war noch nicht all zu viel los. Ausser die Polizei die einmal mehr ihr martialisches Aufgebot präsentierte mit hunderten von Bullen, mehreren Räumfahrzeugen mit Gittern usw...jedes Mal wieder ein Spektaktel. Dem ich weil ich so früh war doch eine ganze Weile zuschauen durfte. Dann noch Einzelne aus der Ostschweiz begrüsst und natürlich durfte auch eine Darmstädter-Delegation nicht fehlen. Immer wieder nett die Leute zu sehen und echt beeindruckend wie oft die dabei sind. Respekt dafür.&lt;br /&gt;Immer wieder ein Ärgernis der Einlass in Basel. Nur gerade zwei Schleusen für über 1000 Fans ist einfach eine Frechheit. Und natürlich wird dann trotz versprechen den seitlichen Eingang beim Marathon-Tor auch noch zu öffnen nicht gehalten, so dass es tatsächlich von 15.20 Uhr als der Extrazug aus Bern ankam bis kurz vor Spielbeginn um 16.45 ging, bis dann alle drin waren. Mühsam beschreibt das wohl nur unzulänglich.&lt;br /&gt;Zum Spiel. YB gegenüber dem Stuttgart-Spiel mit einigen Änderungen. Spycher rutschte für den verletzten Jemal links in die Viererkette, dafür bildeten Hochstrasser und Doubai die Doppel-sechs. Und statt dem ebenfalls angeschlagenen Lulic durfte Raimondi links in der offensiven Dreier-Reihe ran, die durch Christian Schneuwly anstelle von Costanzo und Degen ergänzt wurde. Als einzige Spitze fungierte erneut Mayuka.&lt;br /&gt;Und trotz den etlichen Umstellungen war es YB welches sofort die Initative übernahm und angetrieben vom starken Christian Schneuwly die Basler bereits früh in Bedrängnis brachten. Die allergrösste Möglichkeit hatte Hochstrasser der seinen satten Schuss vom Lattendreieck zurückprallen sah und auch Sutter brachte den Nachschuss nicht im Gehäuse unter. Der FC Basel konnte sich einzig mit Kontern etwas Luft verschaffen. Bis auf eine gute Chance von Frei, die Wölfli jedoch zunichte machte schaute aber wenig heraus beim Leader. YB weiterhin am Drücker und schliesslich mit der hochverdienten Führung durch Doubai, der sich in den Strafraum spielte und aus wenigen Metern und spitzem Winkel den Ball herrlich in den Netzhimmel drosch. Hochverdiente Pausenführung für YB also. Leider kam der FCB aggressiver und agiler aus der Kabine zurück und stellte YB in der Folge vermehrt vor Probleme. Insbesondere Stocker und Saquiri sorgten immer wieder für Wirbel über die Flügel. YB kam aber immer noch mit gefälligen Speilzügen zu Gegenstössen und blieb Gefährlich. Ein völlig unberechtigter Penalty-Pfiff vom Basler (sic!) Schiedsrichter Claudio Chirchetta der ohne Scheiss dieses Spiel als Abschiedsgeschenk gewünscht hatte und es auch bekam, gab dem FCB die Chance zum Ausgleich.(Man denke mal darüber nach. Einer der aus Muttenz stammt und nur ein paar hundert Meter zum Stadion des FCB braucht und daneben im Nordwestschweizerischen Fussballverband arbeitet welcher seinen Sitz gleich neben dem Stadion St.Jakob hat, darf eine solche Partie leiten...) Doch Fortuna war immer noch auf Seiten der Young Boys und Frei setzte den Elfer an den Pfosten. Kurze Zeit später spielte Degen im Strafraum der Basler, Mayuka frei der alleine auf Costanzo zulaufen konnte. Doch statt den Ball im Tor zu versenken oder ihn dem völlig frei stehenden Hochstrasser pfannenfertig aufzulegen, schoss er lediglich Costanzo an. Im Gegenzug liess zuerst Sutter seinen Gegenspieler laufen und Hochstrasser liess sich von Shaquiri austanzen, der Ball fan den Weg über Streller zu Frei der nur noch einzunicken brauchte. Wobei Frei aus meiner Sicht im Abseits stand, auch wenns sicher ein knapper Entscheid war. Dass Schiri-Obmann Meier dann anschliessend von einem "Weltklasse-Entscheid" sprach passt in die Momentane Verfassung des Schweizer Schiedsrichterwesens...Da werden mittelmässige Schiedsrichter zu Stars hochgepusht und jeder noch so abstruse Fehlentscheid wird anschliessend von Meier in der Presse schöngeredet. Dass man so und mit einem Wunschkonzert für abtrende Schiedsrichter sowieso, die Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzt sollte eigentlich klar sein. Wie wurde Meier doch heute im 1898-Forum zitiert: (Hat er scheinbar bei seinem Auftritt als "Experte" im ZDF tatsächlich mal gesagt: "Das schläckt halt keine Geiss weg" In der Tat nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt 2:0 für YB, stand es also plötzlich 1:1. Und YB konnte darauf nur noch sporadisch reagieren. Der FCB war nun leider die bessere Mannschaft, gewann viel mehr Zweikämpfe und war auch vor dem Tor entschlossener als YB. Zwar liess der FCB nun unseren Jungs sehr viel Raum und Degen hatte einige Male sehr viel Platz vor sich auf der rechten Seite. Indes zu nutzen wusste er es nicht. Warum er statt mal konsequent in den Strafraum zu ziehen und das eins zu eins zu suchen, immer am Strafraum in die Mitte zog und sich dort dann halt verhedderte, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Warum Abraham nach genau einer solchen Szene nicht vom Platz flog, als er Degen von hinten noch einen Faustschlag in den Magen versetzte, wird wohl Circhettas Geheimnis bleiben...Man merkte das bei YB nach dem harten Spiel gegen Stuttgart etwas die Kräfte ausgingen, aber dass zum Beispiel ein Sutter derart einbrechen kann ist schon etwas wunderlich. Und wenn man nach einem katastrophalen Fehlpass über drei Meter einfach stehen bleibt und zusieht wie ein Basler auf deiner Abwehrseite Richtung Strafraum rennt, ja dann wäre der Zeitpunkt der Auswechslung eigentlich gekommen. Das 2:1 für den FCB war dann fast schon keine Überraschung mehr. Und wenn auch noch Wölfli zu patzen beginnt der einen zwar harten aber wenig platzierten Weitschuss abprallen lässt, stehts halt schnell mal 3:1 und die Partie ist entschieden. Da störte es dann auch nicht mehr gross dass Abraham gleich noch einmal vom Platz gestellt gehört hätte, als er Mayuka der durchgebrochen war von hinten umriss. Chirchetta beliess es bei Gelb....Eine sehr ärgerliche Niederlage. Wenn man in Basel das Spiel über 50-60 Minuten im Griff hat, sich einige gute Torchancen erarbeitet und Frei sogar noch einen Elfer verschiesst, dann hat man schlicht eine Chance verpasst, wenn man das Spiel noch verliert und da tritt der Ärger über eine mehr als fragwürdige Schiri-Leistung auch in den Hintergrund. Acht Punkte Rückstand auf Luzern und Basel sind sicher kein Pappenstiel, aber auch nicht ein uneinholbarer Rückstand. Allerdings glaube ich ehrlich gesagt nur bedingt daran dass wir noch was mit den vordersten Plätzen zu tun haben werden. Zu unbeständig waren schlussendlich die Leistungen in der ersten Hälfte der Meisterschaft. Jetzt gilt es gegen den FC St.Gallen den Rückstand auf Luzern Basel und den FCZ mit drei Punkten nicht noch weiter anwachsen zu lassen, dann sehen wir im Frühling weiter. Ein Schritt in die richtige Richtung ist sicher die gestern bekannt gewordene Verpflichtung von Hansruedi Hasler, der als Technischer Leiter geholt wurde und einiges an Erfolgen vorweisen kann. So gilt er als Baumeister des Schweizer Nachwuchs-Erfolges in den letzten 15 Jahren. Es zeichnet sich langsam ab, dass es für Leute wie Alain Baumann wohl eng werden wird im Winter wenn ich sehe was sonst ncoh für Leute auf der YB-Lohnliste stehen, bleibt wohl kaum mehr Platz für einen Sportchef mit einer Wasserverdrängung wie Baumann sie hat (oder eben nicht hat....)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch etwas grundsätzliches: Es ist schon erstaunlich wie viele Jungspacken ein Spiel in Basel jeweils anzieht. Und die im Zaum zu halten ist leider oft ein Ding der Unmöglichkeit. Ich kann nur weiter an die Eigenverantwortung der Leute appellieren. Wenn ihr im Extrazug Leute seht die Sachen zerstören wollen oder Gegenstände aus dem Zug werfen: Sprecht sie auf ihr Verhalten an, zeigt ihnen auf was für Konsequenzen ihr Verhalten auf die ganze Kurve hat. Das gilt im Übrigen eben so für diese unsäglichen Böller. Erneut wurde in Basel ein Böller vom Oberrang in den Unterrang geschmissen und explodierte verdammt nah an dort stehenden YB-Fans. Hört auf mit dem Scheiss. Will man jemals eine einvernehmliche Lösung für Pyro finden, darf es solche Böller einfach nicht mehr im Stadion geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-5392083661593597998?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/5392083661593597998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/12/von-drei-punkten-stripshows-und-einer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/5392083661593597998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/5392083661593597998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/12/von-drei-punkten-stripshows-und-einer.html' title='Von drei Punkten, Stripshows und einer grossen vergebenen Chance'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-2209595790455871014</id><published>2010-12-01T23:28:00.000-08:00</published><updated>2010-12-02T06:52:07.243-08:00</updated><title type='text'>Immer positiv bleiben</title><content type='html'>Ganz ehrlich: Das letzte Wochenende liegt mir immer noch schwer auf dem Magen. Klar das Abstimmungsresultat war irgendwie zu erwarten gewesen. Trotzdem muss ich zugeben dass ich doch irgendwie darauf gehofft habe dass die Mehrheit der abstimmenden Bevölkerung der Vernunft folgt und die Initiative der SVP bachab schickt. Man muss sich schon fragen was aus dem Land geworden ist, dass sich immer noch seiner humanitären Tradition rühmt, seiner pragmatischen Suche nach Lösungen und Konsens. Menschenrechte, Völkerrecht und nach meiner Meinung nicht zuletzt die Verfassung unseres Landes wurden mit Füssen getreten. Wie weit teilweise totalitäre Gedanken mittlerweile fortgeschritten sind, zeigen die Reaktionen auf Kritik am Abstimmungsergebnis. Die SVP und andere rechte Kreise kommen dann gleich mit dem Totschlag-Argument die Gegner würden das Resultat nicht akzeptieren. Quasi nach dem Motto es wurde so abgestimmt, das ist jetzt sakrosankt und Kritik ist bloss "töipele" Da kann man wirklich Angst kriegen um das Demokratieverständnis dieser Kreise. Natürlich ist es in einer Demokratie erlaubt sein Unbehagen über ein Abstimmungsresultat kundzutun. Die Aufforderungen von Rechts jetzt einfach die Klappe zu halten "denn das Volk habe entschieden" hat für mich definitiv totalitären Charakter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Endgültig wütend werde ich, wenn ich mir dann von sogenannt Linken und Liberalen anhören muss, ich hätte mit meinem doppelten Nein der Initiative zum Durchbruch verholfen. Erstens stimmt die Argumentation von Markwalder und co. nicht (www.nationofswine.ch liefert den Gegenbeweis) und zweitens glaube ich wenn die Linke (und damit insbesondere die Sozialdemokraten) von Anfang an geschlossen gegen die Initative und den nicht wirklich besseren Gegenvorschlag zu Felde gezogen wäre, hätte es anders rauskommen können. Denn es war mit nur 2,9 Prozent Unterschied doch knapp. Mal ganz davon abgesehen dass die Bürgerlichen und Teile der Linken von Anfang an bereits in blinder Angst vor einem weiteren SVP-Sieg den Gegenvorschlag ausgepackt haben, statt mit sachlichen und nüchternen Argumenten die Initiative für Ungültig zu erklären oder wenigstens geschlossen zu bekämpfen. Etwas mehr Mut würde gerade der SP im Moment gut anstehen und in diesem Zusammenhang finde ich das neue Parteiprogramm schon mal ein Schritt in die richtige Richtung auch wenn einige konservative Linke gerade auch hier im Oberland wegen des Armeeabschaffungszieles plötzlich in bürgerliche Hysterie verfallen. Aber das ist wieder ein anderes Thema zu dem man einen Blogeintrag alleine schreiben könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich in meinem "Fussball-Blog" schon bei der Politik bin: Ähnlich unverständlich wie das Verdikt zur SVP-Initiative ist für mich auch das klare Nein zur Steuergerechtigkeits-Initiative der SP. Hatte diese noch zwei Wochen vor dem Abstimmungstermin eine klare Mehrheit von über 58% hinter sich, änderte sich dies nach dem Eingreifen der Wirtschaftslobby schlagartig. Ein paar völlig überdrehte Drohungen von Wirtschaftsbossen sie würden das Land bei einem Ja verlassen und Plakate mit schlicht falschem Inhalt reichten offensichtlich um selbst im linken Lager Nein-Stimmen abzuholen. Diese Wirtschaftsgläubigkeit geht mir je länger je mehr tierisch auf den Keks.&lt;br /&gt;Wenigstens gewann YB mit etwas Glück aber keineswegs unverdient gegen die Tretertruppe aus Mordor äh aus dem Wallis. Zumal Ex-YB-Trainer Challendes seine Mannen extrem defensiv eingestellt hatte, war der Erfolg keineswegs selbstverständlich. A propos Challendes: Der muss ja dort einen unglaublichen Zapfen abholen wenn er sich vom König Constantin dermassen zur Marionette degradieren lässt...Naja es hat halt doch fast jeder einen Preis.... Nun, wirklich aufheitern konnte mich auch dieser Sieg nicht. Sehr gefreut habe ich mich aber für Marco Schneuwly der mit seinem Siegtor wichtigen Anteil an den drei Punkten hatte. Er hat sich dieses Tor definitiv verdient und es ist zu hoffen dass er damit wieder mehr Selbstvertrauen findet und sich wieder an seine Form von vor der Verletzung annähern kann. Wirklich interessant ist ja dass wir trotz teilweise mässigen Leistungen immer noch voll dabei sind. 5 Punkte auf die drei vor uns liegenden Mannschaften sind keine Welt und mit einem Sieg am nächsten Samstag in Basel wäre endgültig wieder alles offen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorher wurde aber gestern dass "Supplement" serviert. Und was für eines. Bei Bedingungen nahe an der Irregularität überzeugte YB gegen den Bundesligsten aus Stuttgart. Petkovic vertraute den gleichen elf Spielern die drei Tage zuvor gegen den FC Mordor. Und auch wenn sich unser Liverpool-Aficionado ob den Platzverhältnissen einen Marco Dittgen wünschte war das definitiv die richtige Entscheidung. Das schwelgen in Erinnerungen liess mich übrigens noch eine Wette verlieren, Sämi Drakopulos war wohl doch schlechter als ich ihn in Erinnerung habe ;-) &lt;br /&gt;Wie dem auch sei. Zwar musste man sich immer noch über Doubais Fehlpässe ärgern, aber angesichts der Alternativen muss man sich wohl einfach daran gewöhnen. Zumindest wenn da nicht am Kader nachgebessert wird. Leider bezweifle ich mittlerweile dass er jemals wieder an seine Form von vor seiner Verletzung herankommen wird. Es ist zu hoffen dass ich mich irre. Auf den Flügeln sorgten David Degen und Lulic für Wirbel, wobei Lulic im Moment irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn wandelt. Einerseits tolle Einzelaktionen, andererseits teilweise wirklich ärgerliches stehenbleiben nach Ballverlusten. Der Junge wäre sehr talentiert, wenn er jetzt noch an seiner mentalen Einstellung arbeitet wird der mal richtig gut. Einen grossen Abend hatte für mich (und hätte er auch ohne seine zwei Tore gehabt) Emanuel Mayuka. Dafür dass er angeblich letzte Woche zum ersten Mal Schnee gesehen hatte, war seine Leistung auf dem ungewohnten Grund mehr als bemerkenswert. Er rannte und wirbelte als hätte er in seinem Leben vorher nichts anderes gemacht als auf Schnee Fussball zu spielen. Die erste Halbzeit gehört so klar unseren Jungs in Gelb-Schwarz. Bereits nach drei Minuten wäre Ziegler im Tor des VfB geschlagen gewesen, Lulic` Schlenzer klatschte aber nur an die Latte. Degen und Mayuka vergaben weitere Chancen, ehe in der 34.Minute Degen mit einem wunderbaren Schuss den zu weit vor seinem Tor postierten Ziegler erwischte und den verdienten Führungstreffer erzielte. Bereits vor dem Spiel gab es teilweise surreale Bilder zu bestaunen, so fuhren immer noch Schneeräumungsfahrzeuge auf dem Kunstrasen umher als sich die Spieler bereits am warmlaufen waren. Und nach rund 30 Minuten ordnete der Schiedsrichter die erneute Räumung des Schnees von den Linien an was zu einem rund 5-Minütigen Unterbruch führte. Die Pausenführung für Gelb-Schwarz war auf jeden Fall hochverdient. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Seitenwechsel kam Stuttgart besser ins Spiel und es gelang den Deutschen nun vermehrt den Ball in den eigenen Reihen zu halten und YB unter Druck zu setzen. Nach einem üblen Aussetzer von Nef der Wölfli behinderte traf der russische Nationalstürmer Pogrebnjak zum Ausgleich. Stuttgart in dieser Phase kurz nach der Pause weiter dominant aber mit wenig durchschlagskraft. YB kam nur noch vereinzelt vors Stuttgarter Tor. Nach einem Stellungsfehler von Affolter und dem aufheben des Offsides von Jemal, stand der vorher erst eingewechselte Schipplock alleine vor Wölfli und liess sich nicht zweimal bitten 1:2. Und hier entstand dann auch die Überschrift für diesen Blog-Eintrag. Ein gewisser N.S. hatte schon beim Sion-Spiel vorausgesagt das Marco Schneuwly noch ein Tor schiessen werde. Und auch diesmal lag er mit seinem Statement, "einfach positiv bleiben" genau richtig. Anders als nach dem 1-1 konnte YB auf dieses Gegentor reagieren. Und wie. Innerhalb von 5 Minuten drehte YB das Spiel wieder. Zuerst traf Sutter mit gütiger Mithilfe von Niedermeier zum 2:2. Zu diesem Zeitpunkt machte bereits das Endresultat aus Odense die Runde und ein weiterer Treffer von YB würde also die definitive Qualifikation für den 1/16-Final bedeuten. Und dann kam die grosse Mayuka-Show. Zuerst spekulierte er gekonnt auf einen Fehler in der Stuttgarter-Abwehr und lief alleine auf Ziegler zu und bezwang diesen von halbrechter Position in "Doumbia-Manier" zum stürmisch bejubelten 3:2. Und keine zwei Minuten später verpasste Marco Schneuwly eine Hereingabe von Sutter denkbar knapp, Ziegler fälschte den Ball noch etwas ab genau auf den Fuss von Mayuka der den Ball in Bedrängnis über die Linie stocherte. Was für eine Schlussphase, die YB-Viertelstunde lebt!&lt;br /&gt;Wahrlich ein grosser Tag, seit der Saison 87/88 in der YB im Europapokal der Cupsieger bis in den Viertelfinal vorstiess (mit damals allerdings bloss zwei vorangehenden Runden) und dort an Ajax Amsterdam scheiterte, ist es das erste Mal dass YB wieder im Europapokal überwintert. Von den Punkten für unseren UEFA-Koeffizienten mal abgesehen. Die beiden letzten Runden in der Meisterschaft jetzt mal noch ausgenommen, ist YB also wohl im Frühling noch in allen drei Wettbewerben im Geschäft, was doch eigentlich keine schlechte Bilanz ist wenn man an das Gejammer von vielen "Experten" nach dem durchzogenen Saisonstart so betrachtet. Klar: YB strahlt nicht mehr dieses Selbstverständnis aus mit dem noch letztes Jahr im Herbst die Spiele gewonnen wurden. Aber auch auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole: Eine Mannschaft die solch schwerwiegende Abgänge zu verkraften hat wie es YB letzten Winter oder nach Ende der Saison hatte, braucht Zeit um zu wachsen. Und Fortschritte sind einige erkennbar auch wenn es sicher noch einige Baustellen gibt. Gerade das zentrale Mittelfeld bräuchte dringend noch einen Ballverteiler der die Angriffe einleiten und das Tempo bestimmen kann. Weder Spycher, Costanzo, Hochstrasser noch Doubai werden diesem Anspruch im Moment gerecht.&lt;br /&gt;Aber wer weiss vielleicht tönt das am 12.Dezember schon wieder ganz anders. Es ist noch viel möglich und ich freue mich jetzt einfach riesig dass wir im Frühling weiter durch Europa ziehen dürfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-2209595790455871014?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/2209595790455871014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/12/immer-positiv-bleiben.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/2209595790455871014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/2209595790455871014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/12/immer-positiv-bleiben.html' title='Immer positiv bleiben'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-8177499812044044144</id><published>2010-11-15T02:44:00.000-08:00</published><updated>2010-11-15T05:30:49.894-08:00</updated><title type='text'>Ich bin zu alt für den Scheiss</title><content type='html'>Freitag, 15 Uhr, direkt von der Arbeit ohne Umsteigen nach Hamburg, ziemlich kaputt da angekommen, Mein Zeug bei A. in die Wohnung gepackt, kurz überlegt, ob man nicht gleich schlafen gehen sollte....ach "ein kurzes" Bier im Jolly liegt noch drin...Selbstbetrug olé ;-) Auf jeden Fall irgendwann auf einer Studenten-Party gelandet, bei der ich mir vorkam wie ein Opa...Nun immerhin gabs dank Bekannten gratis Alkohol, da konnte man dann auch damit leben, dass einem erst aus selbstverschulden ein Mexikaner übers Polo-Shirt gekippt wird (Notiz an mich selbst: Dumme Sprüche rächen sich ;-) ) und man mit Euro-Dance beschallt wird, der scheinbar grad wieder schwer angesagt zu sein scheint...Die Jugend von heute hat keinen Stil mehr ;-)&lt;br /&gt;Auch sehr interessant waren die politischen Botschaften die überall auf Transpis in den verschiedenen Räumen hingen....die wollten so gar nicht zum Publikum passen das sich auf dieser Party tummelte. Die Linke ist ja auch nicht mehr das was sie mal war, von dem her....Das es klar wird: Die Botschaften hätte ich sofort unterschrieben....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann wurde es dann auch sechs Uhr und wir verzogen uns dann doch mal Richtung Bett, nicht ohne vorher aber noch schnell in der Schanze ein paar Brötchen zu holen fürs Frühstück in ein paar Stunden, krass das wir noch so weit vorausdenken konnten. Auf dem Weg dahin den Schanzenpark durchquert und allerlei Ideen aufgenommen um das Mövenpick-Hotel wieder aus dem Wasserturm zu vertreiben. Aber wären sie gut gewesen, hätte das schon längst jemand durchgeführt bin ich sicher ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach wenigen Stunden schlaf hiess es auch schon wieder aufstehen, wobei ich von meinem Zustand völlig überrascht wurde. Es ging mir nämlich blendend. Und das nach einer durchzechten Nacht....Nun denn, gefrühstückt, ab zum Fanladen, die üblichen Verdächtigen gegrüsst, die üblichen Imprimate gekauft (Gazetta, in the Streets of Hamburg) sowie die eher unüblichen noch dazu. (Das Ende der Welt von der Breitseite, hat mich auf der Rückfahrt in Richtung Zürich blendend unterhalten)&lt;br /&gt;Dann früh zum AFM-Container gegangen weil mich N. noch für die Fanclubsprecherrats-Homepage "an die Wand stellen" wollte. Ergebnis dann wohl bald unter www.fanclubpsrecherrat.de zu "bewundern" :-) Da ich wie gesagt erstaunlicherweise ohne jegliche Kater-Symptome aufgewacht war, schmeckte das Bier auch schon wieder vorzüglich :-) Dann rund eine Stunde vor Spielbeginn ins Stadion. Es gibt sicher einfachere Gegner als Bayer Leverkusen, die doch eine ziemlich starke Truppe beisammen haben. Aber auf Punkte war unser FC halt schon angewiesen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge. Nun in der ersten Halbzeit deutete eher wenig auf Punktezuwachs hin. Die Werkself doch ziemlich überlegen, mit mehr Spielanteilen und einem deutlichen Chancenplus. Aber dank Kessler und einer insgesamt nicht schlechten Abwehrleistung und auch mit etwas Glück (Als Zambrano kurz vor der Pause im Strafraum gegen Barnetta zu spät kam, war ich doch sehr überrascht gab es keinen Penalty) hielten unsere Jungs das 0-0 bis zur Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel plötzlich ein anderes Bild. St.Pauli präsenter in den Zweikämpfen, mit mehr Dampf nach vorne und mit Fortdauer des Spiels auch mit den klar besseren Chancen. Alleine Asamoah bekam drei mal in Aussichtsreicher Position den Ball auf den Fuss, vertändelte diesen aber in der Folge oder hatte schlicht einfach Pech weil sein Abschluss vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Und so kam es wie es kommen musste. In der 81.Minute bei einer der eher wenigen Offensiv-Aktionen von Bayer in der zweiten Halbzeit, lag der Ball plötzlich im Netz. 0:1. Zwar rannte St.Pauli die letzten 10 Minuten noch einmal mit aller Kraft an, aber der Ausgleich mochte nicht mehr gelingen. Solche Niederlagen sind schon sehr frustrierend. Man hat auch diesmal wieder gesehen, dass man durchaus in dieser Liga bestehen könnte, aber Details entscheiden dann die Partie zu Gunsten des Bundesligaerfahrenen Gegners. Ein Problem haben wir derzeit definitiv in der Offensive. In der zweiten Liga verträgt es sich halt noch wenn man viele gute Chancen auslässt, weil man schlicht mehr davon kriegt und dann gehen dann schon mal von 10 Chancen zwei rein. Aber in der ersten Liga kriegst du halt grad als Aufsteiger bloss 3-4 solcher guten Chancen und die musst du dann halt einfach nutzen. Machst du das nicht, verlierst du halt solche Spiele. Der 16. Platz ist damit noch genau 3 Punkte entfernt. Jetzt müssen in den nächsten drei Spielen gegen Wolfsburg und Kaiserslautern daheim und dazwischen in Bremen auswärts mindestens 4-6 Punkte her will man zur Winterpause auf einem Nicht-Abstiegsplatz stehen. Und das wird alles andere als einfach...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Spiel war ich doch ziemlich deprimiert und ich liess das Vorhaben noch zur Demo gegen die Innenministerkonferenz zu gehen fallen. Ein weiser Entscheid wie sich für mich später herausstellte. Als wir vor der Weinbar "derbe leggeren" weissen Glühwein konsumierten, kam der Demozug auf der Feldstrasse entlang. Und was man da sehen konnte war schlicht unglaublich. Bullen ohne Ende. Keine Ahnung ob es wirklich stimmt, aber gefühlt war das Verhältnis Teilnehmer-Polizei irgendwo bei 1:5. Aber dann wieder schön über Überzeit und Überbelastung jammern, liebe Polizei-Gewerkschaft...einfach nur noch zum Kopfschütteln...&lt;br /&gt;Schliesslich verzogen wir uns ins Raval um noch etwas zu essen. Einmal mehr sei erwähnt: Das Raval ist einfach ein Hammer-Schuppen. Essen ist immer äusserst lecker, satt ist man danach auch immer und der Preis ist dabei auch immer noch unschlagbar. Zudem noch die einfach angenehme Atmosphäre und der Vorteil dass man da fast immer jemanden trifft den man kennt, auch wenn man alleine hingeht. Schlicht und einfach genial der Laden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem kurzen Abstecher zum Jolly hiess es für mich dann auch schon wieder Abschied nehmen um meinen Nachtzug nach Zürich zu kriegen. Schliesslich wollte ich am ZürYB-Pöbel Brunch beim "abgehalfterten TV-Star Dani B.* (* Name der Redaktion bekannt)" nicht fehlen. Da es vor dem Jolly doch noch so einiges an Bier gab und auch noch eine lustige Zigarette die Runde machte war ich dann doch ziemlich angeschlagen und schlief nach kurzer Lektüre des vorgängig schon angesprochenen Fanzine des Fanclubs Breitseite ziemlich schnell ein. Irgendwann dann ziemlich verkatert in Zürich angekommen, kurz auf die Frollenquote gewartet und zufällig Chnütti über den Weg gelaufen, der natürlich auch dasselbe Ziel wie wir hatten. Das Empfangskomitee erwartete uns dann auch schon auf der Dachterasse und der leckere Brunch stärkte meine Kräfte doch wieder etwas. Das Bier schmeckte aber an diesem Tag definitiv nicht mehr was auch gut so war ;-) Nach nettem "gepöbel" ab zum Stadion. Wobei ich dann mit Schrecken festgestellt hatte das ich die Tickets für den Gästesektor für meine Leute (man ist versucht zu sagen: wieder einmal) vergessen hatte. Na toll...90 Franken am Arsch...tja, wer keinen Kopf hat hat Geld oder so... Beim Horber vor der Südkurve noch schnell ein Bierchen gekippt (oder auch sehr langsam wie ich ;-) ) und dann ab ins Stadion mit dem Vorsatz den ZürYB-Pöbel dann nach dem Spiel wieder zu treffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war eigentlich ziemlich skeptisch was die Erfolgschancen von YB an diesem Nachmittag betraf. Und leider bekam ich in der ersten Halbzeit absolut recht. YB begann mit einer Ausnahme gleich wie in Neuchatel. Für Jemal begann der nach einer Gelb-Sperre zurückgekehrte Affolter in der Innenverteidigung....und hatte einen Rabenschwarzen einstieg in die Partie. Zwei haarsträubende Fehlpässe von Affolter führten früh zu guten Möglichkeiten für den FCZ, wobei es in einer Szene wohl hätte Elfmeter geben müssen. YB hielt sich aber mit Glück lange schadlos. Allerdings war es schon ziemlich erschreckend wie harmlos und vor allem wie emotionslos unsere Jungs auftraten. Von Chancen brauchen wir in der ersten Halbzeit gar nicht reden, es gab schlicht keine für YB. Klar spielte der FCZ sehr clever, machte immer Druck auf den ballführenden Spieler und machte die Räume eng, so dass sich das YB-Flügel-Spiel gar nie entfalten konnte. Aber das dann da halt nicht auch mal dagegengehalten wird erstaunt mich schon. Degen und Lulic auf den Seiten eine einzige Enttäuschung, Hochstrasser verlor in der Mitte Zweikampf um Zweikampf, Costanzo gelang kaum einmal ein guter Pass und Chrigu Schneuwly der in Neuenburg noch mit einer tollen Leistung aufwartete, tauchte völlig ab. So war es nur eine Frage der Zeit bis der FCZ in Führung ging. Bei einem von Djuric scharf in den Strafraum geschlagenen Freistoss, standen plötzlich gleich drei Zürcher alleine vor Wölfli und Alphonse hatte keine Mühe den Ball am machtlosen Keeper vorbei ins Netz zu lenken. Auf eine Reaktion von YB wartete man vergeblich. Und kurz vor der Pause lancierte wieder Djuric, der erneut Degen im Rücken weggelaufen war Schönbächler und der schob den Ball am herauseilenden Wölfli vorbei zum 2:0 ins Netz. Dann war zum Glück Pause....Zu dem Zeitpunkt hätte ich keinen Franken mehr auf einen Punktezuwachs für YB gewettet. Zu ideenlos und vor allem zu emotionslos traten unsere Jungs in Gelb-Schwarz auf. Petkovic reagierte, nahm den wirkungslosen Schneuwly sowie den (einmal mehr...) indiskutablen Hochstrasser vom Platz und brachte für die beiden Doubai und Mayuka. Zudem stellte er das 4-1-4-1 in ein klassisches 4-4-2 um. Die erhoffte Wirkung hatte es vorerst nicht. Zwar war YB nun mehrheitlich in Ballbesitz, auch weil der FCZ nicht mehr so viel Druck erzeugte und sich eher weiter zurück zog, je länger das Spiel dauerte. Trotzdem bleib ein Freistoss von Costanzo der knapp übers Gehäuse von Guatelli flog, die einzige Nennenswerte Szene der Startphase der zweiten Halbzeit. Erst als Petkovic für Sutter Regazzoni brachte und auf 3-4-3 umstellte gelang es YB so etwas wie Druck zu erzeugen. Wirkliche Torchancen waren zwar immer noch nicht auszumachen, doch bis zum Strafraum gelang es YB nun wenigstens durchzusetzen. Und kurz nach Beginn der YB-Viertelstunde war es tatsächlich soweit. Mit der ersten wirklichen Torchance aus dem Spiel heraus markierte Mayuka den Anschlusstreffer. Einen langen Ball verlängerte Costanzo am Strafraum mit dem Kopf perfekt zu Mayuka der Guatelli umspielte und einschoss. Nun war YB plötzlich präsent und zeigte Leidenschaft. Druckvoll wurden immer wieder über die Seiten Angriffe ausgelöst, Degen war plötzlich präsent und auch Lulic machte wieder Dampf. Es war erneut Mayuka der sich im Strafraum gekonnt durchsetzte in dem er sich geschickt um seinen Gegenspieler drehte. Seine scharfe hereingabe drückte Bievenu im Zweikampf mit einem Zürcher zum nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich über die Linie. Alles in allem ein sicher glücklicher Punkt. Der FCZ hat sich eigentlich selbst um den Sieg gebracht. Hätten sie so konzentriert und vor allem so aggressiv und konsequent weitergespielt wie in der ersten Halbzeit, statt sich zurückzuziehen, wäre doch stark zu bezweifeln gewesen ob YB nochmals so zurückgekommen wäre. Am Ende hatte YB sogar noch Chancen das 2-3 zu erzielen, was wohl aber definitiv des Guten zu viel gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir nochmal zurück zum Horber wollten, mussten wir erst noch rund 20 Minuten warten, bis die YB-Fans welche mit dem Extrazug angereist waren in den Bussen zum Bahnhof waren. Beim Horber trafen wir dann unsere Zirü-Pöbel-Fraktion wieder die sich alle ziemlich über die eigene Mannschaft aufregten. Danach gings noch zu einem Schlummertrunk (wobei ich echt nur noch analkoholische Getränke konsumieren konnte) ins ZigZag wo es noch einige nette Begegnungen und Gespräche mit Südkurven-Leuten gab. So wünsche ich mir einen Abschluss eines Fussballtages. Leider ist dies wirklich nur noch selten möglich. Es ist aber schön dass man merkt, dass man gerade bei den FCZ-Fans, als YB`ler eigentlich grundsätzlich gern gesehen ist und man nach einem intensiven Spiel ohne Probleme zusammen ein Bier oder Mineralwasser trinken kann ohne einander gleich an die Gurgel zu gehen...Klar muss ich nicht mit jedem dahergelaufenen gegnerischen Fan eins trinken, aber grundsätzlich finde ich es doch sehr schade ist diese Entspanntheit irgendwie über die Jahre ein wenig verloren gegangen. Umso mehr geniesst man solche Tage an denen man zwar verschiedene Farben trägt, aber dies höchstens für den einen oder anderen "Pöbel-Spruch" gebraucht wird und man sonst einfach mit guten und netten Leuten einen entspannten und tollen Tag verbringt. Mein Dank an die "Gurkenbande" hat Spass gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Heimweg wieder mal gemerkt dass ich einfach zu alt bin für diese Scheisse... ;-) die zwei Stunden bis nach Hause kamen mit gefühlt wie 4 vor zumal von Spiez bis Interlaken noch ein völlig überfüllter Bus fuhr, weil wieder mal Bauarbeiten anstanden. Wenn dann noch nervende Zeitgenossen um dich rumsitzen und dein Ipod keinen Saft mehr hat um dem belanglosen und dummen gequatsche dieser Leute zu entfliehen wirds richtig hart. Irgendwie hab ich dass dann aber auch noch überstanden und nach entspanntem Ausschlafen sieht die Welt meist auch schon wieder viel besser aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ps. Hier noch ein Video zur Demo in dem klar wird wovon ich schreibe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=JEn2eYc-cyw&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-8177499812044044144?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/8177499812044044144/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/11/ich-bin-zu-alt-fur-den-scheiss.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8177499812044044144'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8177499812044044144'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/11/ich-bin-zu-alt-fur-den-scheiss.html' title='Ich bin zu alt für den Scheiss'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-8386983076379770465</id><published>2010-11-07T01:16:00.000-07:00</published><updated>2010-11-08T01:19:17.319-08:00</updated><title type='text'>Hyggelig? my ass! und Hallenfussball nervt</title><content type='html'>Zum vierten Mal in dieser Saison hiess es Europapokal auswärts! Da der geplante Nacht-Extrazug leider wegen zu weniger Anmeldungen nicht zustande kam (Schon interessant dass man nach Stuttgart einen Zug mit 800 Plätzen bis auf den letzten Platz füllt, es aber nicht möglich ist 330 Leute zu bewegen mit nach Dänemark zu fahren...zumal am Schluss doch etwa 350 Berner in Odense waren....) ging es halt im regulären CityNightLine-Nachtzug über Basel direkt nach Odense. Leider hatte es die SBB nicht geschafft uns auf der Hinfahrt in einem Wagen zu buchen, was dann auch noch zu einigen "interessanten" Begebenheiten geführt hat.... Aber der Reihe nach. Da der FC Basel am Mittwoch sein CL-Heimspiel gegen die Roma austrug und wir in Basel eine halbe Stunde aufenthalt hatten, war ein wenig Wachsamkeit gefragt. Und prompt standen auch zwei "Späher" rum....passiert ist dann allerdings nichts.&lt;br /&gt;Dafür war der Auftritt des Zugchefs bereits in Basel ein negatives Highlight. Es ist schon erstaunlich welche Vorurteile Fussballfans mittlerweile anhängen. Der Typ verlangte "den Chef der Gruppe" zu sprechen, was dann wohl ich war. Bereits im ersten Satz drohte er mit der "Bundespolizei" falls wir uns nicht an seine Anweisungen hielten. Ich erklärte ihm darauf hin dass wir den Mitreisenden durchaus die Spielregeln mitgegeben haben und er sich bitte bei Problemen zuerst an mich respektive an unseren Fanarbeiter wenden solle. Da der gute Herr aber scheinbar weder zuhören, noch vorgefasste Meinungen revidieren konnte, war es leider nur eine Frage der Zeit bis er komplett durchdrehte. Dabei war die Fahrt wirklich sehr gesittet, klar wurde ein wenig Bier getrunken und manchmal auch ein wenig gesungen, aber das war alles wirklich harmlos. Nichts ging kaputt, niemand wurde angepöbelt, nichts. Trotzdem rief er in Mannheim mit hochrotem Kopf nach der Polizei. Der eine Polizist der auf dem Bahnsteig stand schüttelte darob nur den Kopf und meinte da sei ja nun gar kein Grund irgendwas zu unternehmen. Der Zugchef war aber nicht zu beruhigen und der Polizist meinte zu uns dass er leider das Recht hatte vom Hausrecht Gebrauch zu machen....na toll. Der zweite Liegewagenbetreuer dagegen war ein äusserst umgänglicher Typ der uns dann den Rat gab, den Typen bis nach Fulda einfach machen zu lassen. Danach habe der Feierabend und er sei dann der Zugchef und dann sei alles kein Problem mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht wirklich hilfreich war allerdings dass er dann auch noch gleich das Rauchen in den Abteilen erlaubte wenn das Fenster geöffnet würde. Das brachte seinen Chef dann natürlich noch mehr auf die Palme und war doch eher kontraproduktiv. In Frankfurt Süd standen dann tatsächlich 30 Bullen am Bahnsteig...Aber auch deren Einsatzleiter schüttelte nur gequält den Kopf und stauchte den Zugchef zusammen warum dieser wegen "diesem harmlosen Haufen" so einen Aufstand mache ;-) Auf jeden Fall konnten wir uns dann eine Stunde später als der Zug Fulda passiert hatte endgültig den angenehmen Seiten einer Zugfahrt widmen und irgendwann nach Hannover und weit nach Mitternacht legten wir uns dann doch noch schlafen. Weil der Zug schliesslich noch eine Stunde verspätet in Odense eintraf, gab es auch noch etwas schlaf ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir begaben uns anschliessend zu unserem Hotel. Leider war unser Zimmer noch nicht bereit, so liessen wir unser Gepäck da und gingen erstmal frühstücken. Obwohl Odense 166`000 Einwohner hat und damit grösser als die Stadt Bern ist, war davon nicht viel zu sehen. Das Zentrum war überschaubar klein und auch sonst machte die Stadt eher einen verschlafenen Eindruck. Wir fanden schliesslich ein nettes Lokal um zu frühstücken und machten erstmals mit den doch eher hohen Preisen bekanntschaft. Da wir aber erstmal noch nicht auf Bier aus waren, gings noch ;-)&lt;br /&gt;Nach einem leckeren Frühstück schauten wir erstmal beim auserkorenen Treffpunkt vorbei, wo die Besatzung des Cars auch gerade eingetroffen war und einen doch eher verknitterten Eindruck hinterliessen nach 15 Stunden in einem Car....also ich würde mir sowas definitiv nicht mehr antun. Das Ryan`s Pub sollte so etwas wie unsere Heimat werden in dem Kaff...Der Besitzer hatte uns im Vorfeld extra kontaktiert, er werde für uns sonst auch ein, zwei Biersorten für einen Spezialpreis anbieten, was er dann auch tat und erst noch bis drei Uhr früh offen hielt extra für uns. Nette Geste. Das "vergünstigte" Bier kostete zwar immer noch 30 Kronen (rund 6 Franken) das Pint, aber das war dann doch ok, wenn man die normalen Preise von 46-59 Kronen für ein Bier sonst so sah.&lt;br /&gt;Nach dem ersten Bier gings zurück zum Hotel um einzuchecken. Was auch schon ein Highlight war. Wir wurden vom zuerst gebuchten Hotel Domir ins Partnerhotel Ydes umgebucht, da wir noch von einem Doppelzimmer in ein dreier-Zimmer umgebucht hatten und im Domir kein 3-Bett-Zimmer mehr frei war. An der Repcetion war niemand, als ins Domir rüber und dort gefragt. Die Dame dort meinte doch, doch wir sollten nur rüber gehen es sei jemand da. So ging ich schon mal vor und Mark und Chrisli holten unser Gepäck. Nun ja, da war nur ein Bildschirm und ein Knopf den man drücken musste. Nach kurzer Wartezeit erschien eine Frau mit Headset auf dem Bildschirm mit der ich dann via Videotelefonie eincheckte. Als plötzlich im Hintergrund auf dem Bildschirm Mark seine Faxen machte. Es war die Receptionistin des Hotel Domir....schräge Sache :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir alle doch noch etwas angeschlagen waren von der Nacht im Zug, legten wir uns erstmal noch etwas hin und suchten uns anschliessend ein Restaurant um unseren Hunger zu stillen. Und wie der Zufall wollte rannten wir natürlich gleich ins selbe Steakhouse wie zwei andere Gruppen YB-Fans ;-) Nach einem sehr leckeren und auch wirklich günstigen Steak und Salatbüffet satt, war es dann doch Zeit fürs erste Bier. Und da es auch schon wieder langsam Dunkel wurde und das Tuborg Classic auch sehr lecker schmeckte, gab es auch nicht wirklich einen Grund das Pub bis zu unserem Abmarsch zum Stadion wieder zu verlassen ;-) Rund zwei Stunden vor Spielbeginn machten wir uns also zu Fuss auf zum Stadion. Und ab da fing es langsam an ungemütlich zu werden....Es begann zu regnen und die davor kaum aufgefallene Polizei war urplötzlich mit einem Grossaufgebot bereit um uns zu begleiten...Beim begleiten blieb es allerdings nicht. Die Polizei trat äusserst aggressiv und provokant auf. Leute am Ende des Marsches wurden ohne Vorwarnung in den Rücken gestossen wenn man zu Nahe an der Bullenkette am Ende lief, genau gleich auf der Seite sei es nun auf dem Trottoir oder bis zur Strassenmitte hin. Vor dem Stadion wurde die Situation dann endgültig unterträglich als auch noch Zivi-Bullen auftauchten die eher nach Hools aussahen als nach Ordnungshütern und auch entsprechend auftraten. Unserem Fanarbeiter wurden sogar Schläge angedroht als er sich über einen Verhafteten informieren wollte. Die Leute wurden regelrecht Richtung Gästeblock getrieben und wer nicht schnell genug war, kriegte gleich eins mit dem Schlagstock mit. Auch völlig unterträglich das arrogante und respektlose Auftreten, selbst wenn man mit einem Ausweis der Uefa ausgestattet war oder eine Ordner-Weste von YB trug...Und das man mich richtig versteht: Von Seiten der YB-Fans hatte es bis dahin keine Provokationen in Richtung Polizei gegeben. Das vereinzelt Leute auf die Schubserei ungehalten reagierten ist wohl nichts als normal. Auch toll die Information der Bullen das für Leute die kein Ticket haben kein Verkauf vor dem Block gebe sondern nur am Haupteingang. Da hinlassen wollte man aber auch niemanden. Schliesslich gelang es mir doch die Erlaubnis zu kriegen wenigstens mit dem Geld der wartenden zur Haupttribüne zu gehen. Dort erklärte man mir die Tickets für den Gästeblock würden nur dort vor dem Gästeblock verkauft....Aha...Also wieder zurück zum Gästeblock. Dort waren die restlichen wartenden mittlerweile von einer Bullenkette eingekesselt. Und tatsächlich die Kasse war nun offen, allerdings so aufgestellt dass man es vom Gästeeingang her gar nicht sehen konnte....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem Spiessrutenlauf konnte man sich endlich dem Sportlichen zuwenden, weswegen man ja auch eigentlich nach Odense gereist war... Doch auch da überwog schlussendlich der Ärger. Der Ärger über eine verpasste Chance nämlich. Dieses Odense wäre mit ein wenig mehr Mut und Entschlossenheit zu schlagen gewesen, von einem Punktgewinn ganz zu schweigen. Doch YB trat unsicher, mutlos und uninspiriert auf und liess den Dänen vorab im Mittelfeld viel zu viel Platz was vor allem Doppeltorschütze Andreasen immer wieder nutzte um den schnellen und gefährlichen Utaka in Szene zu setzen. Nach 12 Minuten flog ein flach getretener Eckball in Richtung Fünfer. Bürki zögerte, Bienvenu reagierte nicht auf den an ihm vorbeisfliegenden Flankenball und Andreasen hatte dann keine Mühe den Ball über die Linie zu drücken. Die Reaktion von YB: Keine. Doubai lieferte eine katastrophale erste Halbzeit ab und wurde zurecht nach 45 Minuten durch den allerdings nicht weniger schwachen Hochstrasser ersetzt, Lulic und Rega mühten sich auf den Seiten ab, kamen aber kaum einmal durch und Torchancen blieben Mangelware. Die beste hatte noch Doubai der nach einer schönen Ablage von Bienvenu aus rund 14 Metern aber kläglich neben das Tor schoss. Eine absolut verdiente Pausenführung für Odense war das Resultat. Auf den Rängen übrigens war nicht wirklich was los, wir dürften auf jeden Fall ziemlich laut gewesen sein. Einzig ein Odense-Fan gleich auf der Tribüne neben dem Gästeblock sorgte für Wirbel als er uns mit allen möglichen Zeichen nach dem 1:0 für Odense zu provozieren versuchte. Auch da waren die Ordner im Law and Order-Staate Dänemark natürlich schnell zur Stelle und begleiteten den Mann von der Tribüne. Wirklich witzig wurde es als der gleiche Typ etwa 10min vor Schluss plötzlich wieder auf der Tribüne erschien, uns den Finger zeigte und uns anschliessend noch seinen nackten Arsch entgegenstreckte. Natürlich waren die Ordner wieder schnell zur Stelle um den Störenfried aus dem Stadion zu weisen. Immerhin etwas erheitnerndes an dem Abend....Nach dem Seitenwechsel kam YB etwas besser ins Spiel und Bienvenu und vor allem Regazzoni vergaben gute Ausgleichschancen für YB. Rega rutschte nach guter Vorarbeit von Lulic nur Zentimeter an der Hereingabe von Bienvenu vorbei. Mitten in diese Druckphase von YB, leistete sich Hochstrasser an der Mittellinie erst einen dummen Ballverlust und beim (immerhin) löblichen Versuch seinen Fehler gut zu machen, beging er danach gleich noch ein unnötiges Foul. Andreasen zirkelte den Ball über die Mauer und am chancenlosen Bürki vorbei ins linke obere Eck. Danach war die Partie eigentlich gelaufen. Odense beschränkte sich auf die Defensive und setzte doch immer wieder mit schnellen Kontern gefährliche Nadelstiche. YB mühte sich vergeblich ab und blieb harmlos bis zum Schluss. YB hat es damit verpasst den zweiten Platz mit mindestens einem Unentschieden zu festigen. Die europäische Auswärtsbilanz$ist nun doch schon sehr sehr bitter. Ausser dem Sensationssieg in Istanbul stehen drei Spiele, null Punkte und 0-9 Tore zu buche...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun stand uns ja auch noch der erneute Rückmarsch vom Stadion in die Stadt bevor....und es war erneut einfach nur nervig, provokant und arrogant was die Polizei aufführte. Wieder wurden Leute ungewarnt geschlagen oder geschupst nur weil sie nach der Meinung der Polizei zu wenig schnell oder zu weit draussen liefen...Es soll nicht verschwiegen werden dass natürlich ein paar sehr gereizt auf das auftreten der Polizei reagierten, was die natürlich genüsslich auszunutzen wussten. Aber sowas habe ich echt noch nie erlebt und ich war nun schon in einigen Ländern an Fussballspielen. Wie meinte ein Schreiber im Forum 1898.ch so treffend:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"ich dachte bis gestern abend, evtl. habe diese dänische hyggeligkeit doch noch was. jetzt wissen wir, was das fürn blöder bullenstaat ist, in dem man die fassade hochhält, einen auf glückliche heile welt macht und demjenigen mit dem bullenknüppel in die fresse schlägt, der diese geheuchelte glückseligkeit stören könnte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestens dazu passt es auch, dass derselbe Zivi der vor dem Stadion unserem Fanarbeiter noch mit dem Knüppel eins überbraten wollte, nach dem Spiel in der Stadt plötzlich überfreundlich vor einer Hool-Gruppe warnte die angeblich in der Stadt unterwegs sei und uns noch angreifen wolle. Passiert ist aber dann nichts. So liessen wir den Abend im Ryan`s ausklingen und gegen halb sechs hatte mich mein Hotelbett dann doch auch wieder. Dumm nur dass wir 2 Stunden später bereits wieder aufstehen mussten ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich wollten Chrisli und ich am Freitag noch St.Pauli siegen sehen, wenn es schon mit dem YB-Auswärtssieg nicht geklappt hatte. Mark begleitete uns bis Flensburg ebenfalls. Nachdem mich die beiden nach einigen Anstrengungen doch noch wach gekriegt hatten, gings noch schnell in den Frühstücksraum, dort noch schnell stehend einen Saft getrunken und ein paar Brötchen mit Käse und Schinken gefüllt zum mitnehmen ;-) Lüku wäre Stolz auf uns gewesen ;-)&lt;br /&gt;Nach ereignislosen 8 Stunden Zugfahrt erreichten wir dann um halb fünf Dortmund wo uns ein Freund von mir bei dem wir übernachten würden schon erwartete. Danach noch schnell ein paar Bier eingekauft, die bereits bestellten Pizzen abgeholt und verschlungen und dann gings auch schon Richtung Gelsenkirchen. Spieltag im Ruhrpott ist schon immer wieder ein Highlight. Was man da an Kutten und Schalrock-Trägern erblicken kann ist einmalig ;-) Leider konnte ich keine Fotos machen, da meine Kamera auf der Hinreise nach Odense im Zug liegen geblieben war....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Gelsenkirchen am Hauptbahnhof wieder einmal die sinnfreien Logik der Polizei miterleben dürfen. Fans mit St.Pauli-Klamotten wurden bei einer Rolltreppe zur Strassenbahn nicht durchgelassen sondern auf die Busse verwiesen. Also zurück, Schals kurz in die Tasche, wieder hin zur Rolltreppe und schwupps war man durch...wenn man bedenkt dass sich jene Klientel die sich Prügeln wollen eben gerade keine Vereinsfarben tragen, echt nur noch zum lachen.&lt;br /&gt;Allerdings hätten wir schlussendlich besser die Busse genommen....Beim Kauf der Fahrzeuge muss einer also ganz starkes Zeugs geraucht haben. Die Fahrzeuge bestanden genau aus zwei Wagen und gefahren sind die nicht etwa wie zu Erwarten wäre bei einem Fussballspiel mit 60`000 Zuschauern dauernd, sondern vielleicht alle 10 Minuten, höchstens...Konsequenz daraus: Eine Stunde und vierzig Minuten gebraucht vom Hbf bis zum Stadion...Also wenn ich mir sowas jedes zweite Wochenende antun müsste...nein Danke. Womit wir bereits beim nächsten Ärgernis wären. Diese Halle, äh dieses "Stadion" geht nun wirklich nicht. Schon nur das geschlossene Dach, dass einem das Gefühl gibt in einer völlig überdimensionierten Turnhalle zu sein, geht einfach gar nicht. Und ich dachte bisher ich sei von YB ja so einiges gewöhnt was Werbung während des Spiels betrifft. Pustekuchen, Schalke schlägt das um längen. Und weil ich schon so schön am Nörgeln bin: Der Gästestehbereich ist auch eine ziemliche Fehlkonstruktion. Ein zwar relativ grosser Block, wenn man mit anderen Stadien vergleicht. Aber die zwei einzigen Eingänge sind jeweils mittig im Block angelegt was nun wirklich völliger Blödsinn ist. Das führte zur Situation das in Teilen des Blocks noch massig Platz vorhanden war, sich die Leute aber an den Eingängen dermassen stauten dass fast kein Durchkommen mehr war. Klar hängt das auch mit dem Verhalten der Leute zusammen die nicht mal noch ein paar Schritte nach unten oder zur Seite machen können wenn man sieht dass es langsam eng wird. Aber Eingänge ganz oben oder ganz unten am Block entschärfen diese Problematik doch um einiges. Womit ich beim nächsten nervigen Thema wäre. Was sich mittlerweile im St.Pauli-Auswärtsblock tummelt ist schlicht peinlich. Nicht genug dass man sich natürlich so eine idiotische Knappen-Karte holen muss um sich dann massig Bier reinzuschütten und im Block ein ständiges kommen und gehen herrscht. Nein es wird auch noch 90 Minuten die Klappe gehalten und höchstens mal gegen USP gewettert. Die Hälfte des Blockes hätte sich das Spiel locker auch am Fernseher anschauen können. Dann wären sie von USP nicht beim Bier trinken gestört worden und umgekehrt wäre die Stimmung wohl um einiges besser gewesen. Und das Platzproblem hätte sich auch von alleine gelöst...1.Liga schön und gut, aber wenn wir immer mehr von solchen Fans anziehen brauch ich die Bundesliga echt nicht....Sportlich war es die erste wirklich schlechte Leistung. Wobei St.Pauli in der ersten Halbzeit wenigstens noch die eine oder andere Chance hatte und insbesondere Deniz Naki kurz vor dem Seitenwechsel das 1:0 für Schalke durch Raul hätte ausgleichen müssen. In der zweiten Halbzeit ging aber gar nichts mehr, keine Laufbereitschaft, kein Kampf und so holst du nicht nur in der ersten Liga keinen Blumentopf...Das 3:0 für Schalke ging absolut in Ordnung. Der relativ gute Start ist mit diesen drei Niederlagen in Folge ziemlich dahin. Zumal ein Block auf die Tabelle verrät dass wir vor allem gegen Teams die hinter uns klassiert sind Punkte haben liegen lassen. Es bleibt zu hoffen dass Stani den Jungs den Larifari ganz schnell austreiben kann. Die nächsten beiden Heimspiele gegen Leverkusen und Wolfsburg werden alles andere als leicht und trotzdem muss gepunktet werden...Alles andere als eine gute Voraussetzung...Ich bin nach wie vor überzeugt dass die Mannschaft die Qualität hat sich in der Liga zu halten, aber dazu braucht es von allen über 90 Minuten vollsten Einsatz und nur mit spielerischen Mitteln können wir definitiv nicht bestehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-8386983076379770465?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/8386983076379770465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/11/hyggelig-my-ass-und-hallenfussball.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8386983076379770465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8386983076379770465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/11/hyggelig-my-ass-und-hallenfussball.html' title='Hyggelig? my ass! und Hallenfussball nervt'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-8508500138161699160</id><published>2010-09-27T12:25:00.000-07:00</published><updated>2010-09-28T07:51:29.882-07:00</updated><title type='text'>Derbywochenende</title><content type='html'>Nach dem nicht sonderlich erfreulichen Abend in Stuttgart ging es nach kurzer Nacht am Freitag morgen von Winnenden nach Hamburg. Nach über vier Monaten endlich wieder mal im Viertel. Ein schönes Gefühl. Und dann gleich noch zum ersten Derby am Millerntor in der Bundesliga-Geschichte. Gänsehaut. Zuerst bei Zypern-Andi (:-)) mein Gepäck abgeladen, kurz ein wenig über meinen Südamerika-Trip und anderes geschnackt und dann ging es natürlich zum obligaten Besuch im Raval zum Essen. Nach Nach einem ersten Bier noch kurz den obligaten Besuch im Fanladen vollzogen (und dort gleich mal 30 Euro liegen gelassen, kommt davon wenn man so lange nicht mehr da war ;-) Schliesslich war es dann auch schon bald Zeit zum Spiel der St.Pauli Amateure zu fahren die um 17.30 Uhr (Was für eine bescheuerte Anstosszeit)an der Waidmannstrasse gegen den Wedeler TSV in der Oberliga Hamburg antraten. Mit 6 Siegen und einem Unentschieden sowie 21 Toren aus 7 Spielen war die zweite Mannschaft des FC St.Pauli hervorragend in die Saison gestartet. Gegen den Tabellenletzten aus Wedel war ein Sieg also Pflicht. &lt;br /&gt;Und das Spiel entwickelte sich auch dementsprechend. St.Pauli II im Vorwärtsgang und die Wedeler vor allem mit Abwehrarbeit beschäftigt. Bei den St.Paulianern standen unter anderem mit Hauke Brückner ein alter Bekannter, sowie mit Moritz Volz ein Prominenter Name auf dem Platz. Ich muss es ganz ehrlich zugeben: Das Spiel lief ziemlich an mir vorbei. Da doch einige bekannte Gesichter unter den Zuschauern weilten, verbrachte ich mehr Zeit mit "Wiedersehens-Gesprächen" und Bier trinken als mit dem aufmerksamen Verfolgen des Spiels. Das es am Ende 5-0 Ausging und die jungen St.Paulianer das eine oder andere schöne Tor schossen hab ich aber doch noch mitgekriegt ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Spiel im Vereinsheim des SC Union 03 noch das Ende der 2.Bundesliga-Konferenz geschaut und dann gings zurück Richtung Viertel. Nach einem Abstecher ins Jolly noch schnell in der Süd vorbeigeschaut und mit vielen weiteren bekannten Gesichtern noch ein wenig Bier getrunken und das erste Derby am Millerntor herbeigesehnt. Nach einem längeren Abstecher mit unserem Exil-Berliner-Südzeckenmitglied im Nobel-Dönerladen liess man den Abend feuchtfröhlich im Jolly ausklingen. Bemerkenswert das gegen halb sechs Uhr morgens von noch ca. acht Gästen, fünf Südzecken waren und von denen zwei schliefen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach nur sehr wenig Schlaf, gings am Samstag zur Amateur-Hopping-Tour. Drei Spiele hatte unser Oberhopper ausgesucht und da man für was anderes als Amateur-Fussball-Gucken viel zu verkatert war ging man halt mit ;-) Zuerst wartete um 12 Uhr das Oberliga-Spiel zwischen Concordia Hamburg und Victoria Hamburg. Cordi trägt seine Heimspiele im Sportpark Hinschenfelde in Wandsbek aus. Tatsächlich fanden sich noch andere bekannte Gesichter zu der frühen Tageszeit in Wandsbek ein. Unter anderem mein Sprecherratskollege Carsten. Die Geschichte des Spiels ist eigentlich schnell erzählt. Cordi völlig überfordert und die Victoria, die im DFB-Pokal ja RW Oberhausen ausgeschaltet hatte und in der nächsten Runde auf den VfL Wolfsburg trifft, völlig überlegen. Bei ständig wechselndem Wetter (Was uns den ganzen Tag noch begleiten würde) siegte "Vicky" schlussendlich klar und deutlich mit 5-0. Das Derby verfolgte uns im Übrigen auch dahin. Nicht nur dass eine beträchtliche Anzahl als Rauten erkennbare Zuschauer anwesend waren, selbst die Rührstäbchen zum Kaffee musste man sich aus einem Becher mit einer Raute drauf nehmen...Und die Idee eine Flasche Rauten-Likör zu kaufen (der ebenfalls an dem Büdchen angeboten wurde) und im Falle eines Derby-Sieges zu trinken liessen wir gottlob schnell wieder fallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 15.00 Uhr stand unser zweites Spiel an dem Tag auf dem Programm. Zum Verbandsliga-Kick Hamm United FC gegen den Rahlstedter SC. Nach einem kurzen Abstecher in einen Supermarkt zwecks Nahrungs und vor allem Flüssigkeitsaufnahme ;-) fanden wir dank dem Navi den versteckt liegenden Sportplatz am Tribünenweg, der den Namen allerdings nicht wegen dem Fussballplatz sondern wegen der Pferderennbahn trägt die ein paar Meter weiter steht. Das Spiel war schlichtweg grottig aber trotzdem mit ein paar erzählenswerten Anekdoten gespickt. Als erstes gilt es sicher den cholerischen Torhüter von Hamm United zu erwähnen. Nach jedem Angriff der auf sein Tor zu kam stauchte er die seine Vordermänner in einer Lautstärke zusammen dass einem Angst und Bange um seinen Gesundheitszustand wurde. Highlight war definitiv als er das Gekicke vor sich lauthals mit den Worten "Das ist doch einfach nur amateurhaft!" beschrieb :-) Amateurhaft sollte sich dann auch zum Running-Gag des Wochenendes entwickeln :-) Zur Pause stand das Spiel 1-0 für Hamm. Trotzdem kamen sich zwei Spieler von Hamm auf dem Weg in die Kabine derart in die Haare dass nur das Eingreifen anderer Spieler eine Schlägerei verhinderte. Nicht minder komisch die Pausenansprache des Gästetrainers die man sich genüsslich zum Pausen-Kaffee anhören konnte. Höhepunkt des Spiels war aber bestimmt die Gelb-Rote Karte die sich ein Hamm-Spieler innert Sekunden für zweimaliges Reklamieren abholte. Grosses Tennis. Zu diesem Zeitpunkt stand es 1-1, was die Heimmannschaft aber nicht daran hinderte in Unterzahl noch den Siegtreffer zu erzielen. Da wir nach dem Spiel nur gerade 10 Minuten Zeit hatten um zu unserem dritten Spiel zu kommen, haben wir die Ansprache des Gästetrainers leider verpasst, wäre aber bestimmt lustig geworden. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dritte Spiel des Tages fand um 17.00 Uhr in Barmbek statt. Das Barmbeker-Derby zwischen dem HSV Barmbek-Uhlenhorst und dem Uhlenhorster SC Paloma stand auf dem Programm. Und das war nun definitiv das Highlight des Tages. beide Teams hatten ihre Fangruppen am Start, wobei auf Seiten von BU ein "Kutten-Fanclub" mit Pauken und was sonst noch alles dazu gehört für Stimmung sorgte und auf Seiten Palomas 5 definitiv noch minderjährige auf Ultra machten und mit Megaphon und bekannten Ultra-Liedchen ihre Mannschaft nach vorne trieben :-) Auch das schmucke Stadion mit ungedeckten Sitzplätzen sowie einer Stehrampe gegenüber wusste definitiv zu gefallen. Interessanterweise heisst es Wilhelm Ruprecht-Platz und nicht Stadion, obwohl es dieses Attribut definitiv verdient hätte. Als wir kurz nach Anpfiff eintrafen, fiel auch schon das 1-0 für die Gastgeber was die einzige Ordnerin am Eingang schier in Ekstase versetzte. Das es hier um mehr ging als bloss um einen Amateur-Kick merkte man auch den Mannschaften an. Die Rivalität war wirklich zu spüren. In einem sehr gehässigen Spiel mit vielen gelben und einer direkten Roten Karte setzte sich schliesslich BU mit 3-1 durch. Wobei sie den Sieg zuerst unter sich am Mittelkreis feierten, indem die gesamte Mannschaft einen Kreis bildete und unter "Scheiss Paloma" rufen alle hüpften. Schliesslich wurde mit dem Kutten-Fanclub noch ein Uffta gemacht wobei auch hier natürlich dem SC Paloma nochmal deutlich gemacht wurde was man von ihnen hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem unterhaltsamen Highlight des Tages waren wir alle ziemlich geschafft. Wir schleppten uns ins Raval um etwas zu essen und wieder etwas Kraft zu tanken. Nach dem Essen hätte ich mich eigentlich ins Bett legen können so müde war ich. Und es wäre definitiv die richtige Entscheidung gewesen. Doch plötzlich nach dem ersten Mexikaner und dem ersten Cider, schmeckte der Alkohol eben doch wieder ;-) Und da sowieso die ganze Zeit irgendwelche Meldungen über durchs Viertiel ziehende Rauten im Jolly ankamen und schliesslich sogar einer auf dem Weg vom Jolly ins Raval angegriffen wurde, blieb man natürlich auch im Laden um einen allfälligen Angriff zu verhindern. Aber sie kamen natürlich nicht....Interessant übrigens auch das Verhalten der Polizei die erst einen schwarzen Geländewagen voller Zivis gegenüber dem Jolly Stellung beziehen liess (vier Männer in einem geparkten Geländewagen fallen halt auch gar nicht auf!) um diese nach rund einer Stunde dan abzuziehen und dafür vier Patroullien-Fahrzeuge über zwei Stunden lang ein Autocorso veranstalten liess, die im 10-Minuten-Takt im Schritttempo am Jolly vorbeifuhren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nervosität liess mich nach nur gerade 4 Stunden schlaf bereits wieder aufstehen. Nach einem kurzen Frühstück gings zum Fanladen und schliesslich zu einem ersten Kaltgetränk vorm Jolly. An Bier war in dem Moment noch nicht zu denken. Kaum hatte ich übrigens meine Überraschung darüber geäussert dass noch keine Bullen am Jolly standen, fuhren auch schon zwei grüne Wannen heran und spuckten je 10 Grüne aus. Scheinbar haben die jetzt schon telephatische Fähigkeiten wird ja immer schöner ;-)&lt;br /&gt;Erste Meldungen machten die Runde das der Marsch der Rauten vom Altonaer Bahnhof aus bereits am Beginn der Reeperbahn ein erstes Mal gestoppt wurde weil wohl die Polizei und auch St.Pauli-Fans angegriffen worden sind. Hatte ich am Vorabend noch einige Bedenken, durfte man am Spieltag selbst von einem vorbildlichen Verhalten der Szene sprechen. Klar die eigenen Läden wären sicher verteidigt worden, was ja auch absolut legitim ist. Aber die Befürchtung dass es nicht nur beim verteidigen bleiben würde bestätigte sich in keinster Weise. Nach den doch eher peinlichen Plakaten zu Urteilen die im Viertel hingen ("Verpiss dich aus dem Viertel, Rautensau"...erinnert irgendwie eher an ausländerfeindliche Parolen als an Worte einer linksgerichteten und antifaschistischen Fanszene) hätte man auch anderes erwarten können.&lt;br /&gt;Die Rauten wurden auch nach dem ersten Stopp scheinbar weiter Ausfällig und eine Gruppe soll das TippelII mit Steinen angegriffen haben und auch sonst gaben sie der Polizei weiter gute Gründe ihr Dispositiv zu rechtfertigen...Ich kann mir ja schöneres vorstellen als vom Wasserwerfer geduscht dann noch 2 Stunden Fussball zu schauen, aber gut, ihr Problem ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzem Treffen der Südzecken am alkoholfreien und deshalb wohl auch spärlich besuchten AFM-Container gings früh ins Stadion. Beim Anstehen am Eingang fuhr dann plötzlich der Rauten-Mannschaftscar zum Stadion. Warum der von einem Wasserwerfer begleitet wurde und durch den Lautsprecher des Wasserwerfers bereits Drohungen ausgesprochen wurden, diesen zu benützen, obwohl ausser ein paar Schmähgesängen rein gar nichts passierte weiss auch wieder mal nur die Polizei. Einen guten Platz gesucht und gefunden und dann begann das warten auf den Anpfiff. Der HSV-Mob war zu diesem Zeitpunkt übrigens noch immer nicht am Stadion angekommen und wir konnten von der Tribüne aus zusehen wie sich der Mob umringt von hunderten von kleinen weissen Punkten die Glacischaussee hoch bewegte. Sah ganz lustig aus. Ungefähr eine halbe Stunde vor Spielbeginn ergoss sich dann auch eine Menge schwarz gekleideter Personen in den Gästeblock, scheinbar wurde durch den HSV-Mob (wie angekündigt ist man versucht zu sagen...) der Eingang gestürmt und es waren wohl ein paar Leute mehr im Gästeblock als wirklich Platz gehabt hätten....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Spiel gibt es eigentlich gar nicht so viel zu sagen. Erstens wohl deshalb weil schlicht wenig passierte und es vor allem von der Spannung und dem Kampf lebte und zweitens weil ich wohl schlicht auch zu angespannt war um wirklich viel bewusst warzunehmen und auch behalten zu können. Die St.Pauli-Mannschaft auf dem Platz wusste jedenfalls um was es ging. Kein Ball wurde verschenkt, keinen Meter Platz gegeben. Und auch spielerisch wusste St.Pauli mit dem HSV mitzuhalten, so dass sich sogar ein leichtes Chancenplus ergab. Die Stimmung empfand ich persönlich am Millerntor auch schon besser, aber die Anspannung und die Wichtigkeit des Spiels lassen dass doch ein wenig erklärbar erscheinen. Und als Bulle Boll den Ball in der 77 Minute nach vorarbeit von Asamoah im linken unteren Eck versenkte, explodierte das Stadion förmlich. Die ganze Anspannung, der ganze Frust über lange Jahre des Wartens auf diesen einen magischen Moment entlud sich in der Sekunde. Ein unglaublicher Torjubel den ich garantiert nie mehr vergessen werde. So nah am Derbysieg, so nah dran den HSV zumindest für das nächste halbe Jahr bis zum Rückspiel in der wasweissichwiediejetztheisst-Arena gedemütigt zu haben. Tja ihr wisst es ja bereits. Ausgerechnet mein Landsmann Mladen Petric vermieste uns den historischen Triumph. Mit seinem wohl einzigen Fehler im ganzen Spiel servierte Zambrano dem kroatisch-schweizerischen Doppelbürger Petric den Ball auf dem Silbertablett und der liess Kessler im St.Pauli-Tor mit seinem zugegeben herrlichen Schuss keine Chance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch kurz was zum Auftritt der Rauten: Wie peinlich ist es eigentlich eine Zaunfahne zu präsentieren und anschliessend zu verbrennen von einem "normalen" Fanclub der rein gar nichts mit den üblichen (und deswegen nicht minder blöden ja eigentlich ziemlich kriminellen) Ultra-Klau-Geschichten zu tun hat? Die Antwort kann sich jeder selber denken...&lt;br /&gt;Und dafür dass man St.Pauli ja eigentlich "überhaupt nicht ernst nehmen könne" waren Chosen Few und co. doch ziemlich Mitteilungsbedürftig wie mir schien. Ausser sehr vielen platten Klischeebemühenden Sprüchen kam aber auch da nicht viel. Einzig gelungen fand ich die Choreo vor dem Spiel bei der eine grosse Blockfahne verkehrt herum aufgezogen wurde und erst anschliessend unten mit einem (allerdings schwer leserlichen) Transpi "Ganz Hamburg steht Kopf für den HSV" erklärt wurde. &lt;br /&gt;Und selbstverständlich soll auch das äusserst löbliche Transpi an die NPD Hamburg nicht unerwähnt bleiben. Die NPD hatte sich im Vorfeld des Spiels mit den "deutschen Anhängern des HSV" solidarisiert und den Angriff von HSV`ern nach dem Saisonauftakt-Spiel gegen Freiburg am Altonaer Bahnhof auf St.Pauli-Fans und den Ersatztorhüter Bene Pliquett als Angriff der St.Paulianer dargestellt. Weiter stand in dem Schreiben: &lt;em&gt;"Die linksextreme Gewalt hingegen, so hat es den Anschein, wird in diversen Vereinigungen innerhalb des FC St. Pauli vom Vorstand und einigen Sponsoren finanziell unterstützt. Zu nennen ist unter anderem die Anhängervereinigung Ultra Sankt Pauli (USP), welche in den letzten Jahren stets bemüht war, antifaschistisches und volksfeindliches Gedankengut in den Sport zu tragen. Dieses vermummte Gesindel war in der Vergangenheit in Hamburg stets durch Gewalt gegen deutsche Befreiungsnationalisten in Erscheinung getreten."&lt;/em&gt; Die HSV`er antworteten darauf äusserst deutlich: "NPD – Fuck off. Wir scheißen auf euch und eure Solidarität." stand auf dem Transparent dass sie entrollten und dafür vom ganzen Stadion einigen Applaus ernteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Spiel war ich völlig platt und hatte immer noch weiche Knie. Schlussendlich rafften wir uns auf und gingen auf ein Bier zum AFM-Container der nun reichlich frenquentiert war.... Da erreichte uns dann auch die Meldung über den versuchten Angriff der "Riot Crew" aufs Jolly. Es blieb zum Glück beim Versuch. Leider viel zu früh musste ich dann meine zweite Heimat schon wieder verlassen. Da ich am nächsten Tag arbeiten musste ging es leider nicht anders. Ein tolles Wochenende ging zu Ende das nur ein Derby-Sieg noch hätte toppen können. Am Montag kam ich dann noch 20 Minuten zu spät zur Arbeit, weil die Deutsche Bahn einmal mehr ihrem Ruf gerecht wurde und mein Zug eine geschlagene Stunde Verspätung hatte. Aber das war nach dem Wochenende irgendwie auch egal :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-8508500138161699160?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/8508500138161699160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/09/derbywochenende.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8508500138161699160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8508500138161699160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/09/derbywochenende.html' title='Derbywochenende'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-4092857905807077006</id><published>2010-09-20T13:56:00.000-07:00</published><updated>2010-09-21T11:41:25.902-07:00</updated><title type='text'>16.09.2010 VfB Stuttgart - YB 3:0</title><content type='html'>Nach einigen Stunden Arbeit für so einige Leute war der Tag nun also gekommen. Erstmals in meiner doch schon langen Karriere als Fussball-Fan ging es mit einem Extrazug ins Ausland. Zu den 800 YB-Fans im Extrazug gesellten sich nochmals rund 500 die mit anderen Verkehrsmitteln angereist waren. Dazu noch etliche unserer Freunde aus Darmstadt sowie "Abordnungen" der unvergleichlichen Südzecken und der Kurpfälzer USP-Sektion. Da ich als Besteller bei den SBB angegeben war und somit auch erst mal ich für weiterreichende Kosten als im Vertrag vereinbart hätte gerade stehen müssen, war ich doch ein wenig angespannt. Aber die Befürchtungen waren völlig unbegründet. Die im Vorfeld sehr intensive Kommunikation der Ostkurve und von gäubschwarzsüchtig, dass die Fanszene selbst für diesen Zug die Verantwortung trägt und jegliche Sachschäden nur der Kurve schaden, hatten offensichtlich gefruchtet. Allgemein haben wir in diesem Punkt in der bisherigen Saison einen grossen Schritt nach vorne gemacht. die Sachschäden blieben auch bei den bisherigen nationalen Extrazügen sehr minim. Ich kann nur hoffen dass es so weiter geht. Dazu noch die ebenfalls höchst erfreuliche Tatsache dass wir niemanden hatten der schwarz fahren wollte. Offensichtlich setzt sich auch bei uns langsam der Kurvengedanke durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einziger kleiner Aufreger: Obwohl in acht von zehn Wagen geraucht werden durfte, hielten sich in einem der zwei Nichtraucher-Wagen so einige Leute nicht daran und pafften fröhlich drauf los. Das es so schwer ist sich daran zu halten ist für mich völlig unverständlich. Genau diese Intoleranz hat m.E. ein gutes Stück dazu beigetragen dass heute sehr strenge Gesetze herrschen was das Rauchen in öffentlichen Räumen betrifft. Aber ganz klar: Das hier ist jetzt jammern auf hohem Niveau. Denn die Zugfahrt war ansonsten sehr entspannt. Und hätte die Deutsche Bahn wie versprochen in Stuttgart eine Grobreinigung durchgeführt wäre wohl auch die Sauberkeit kein Thema gewesen ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Stuttgart-Untertürkheim empfing uns dann auch schon eine stattliche Anzahl an Polizisten und sogar eine der berüchtigen Reiterstaffeln (KSC-Fans wissen wovon ich schreibe....)Viele Berner waren doch etwas überrascht ob der massiven Polizeipräsenz, Willkommen in Deutschland kann man denen bloss sagen...Die Polizei war aber eigentlich ziemlich entspannt und ausser ein paar Zivis auf einer Fussgängerbrücke die ein paar Bier abbekamen, blieb es auch sehr ruhig. Einer der Darmstädter Zivis soll Pflatschnass gewesen sein ;-) By the way: Dass die Darmstädter Polizei für vielleicht 30 Leute gleich viele Zivis mitschickt wie die Berner Polizei für 1300, löst doch einiges Kopfschütteln aus...&lt;br /&gt;Für mich hiess es nun auf die Südzecken und Kurpfälzer zu warten für die ich Tickets hatte. Und das dauerte dann doch noch eine Weile. Wohl vor allem deshalb weil die Polizei die Strasse vom Bahnhof Untertürkheim bis zum Gästeeingang scheinbar schon weit vor unserer Ankunft gesperrt und damit ein kleines Verkehrschaos ausgelöst hatte. Schliesslich waren dann aber doch alle da und es ging zum Stadion. Dort wieder mal die Willkür der privaten Sicherheitskräfte eindrücklich vorgeführt bekommen. Obwohl die anderen Gruppen ihre Schwenk- und Zaunfahnen längst im Block hatte, hiess es plötzlich das keine Fahnen mehr zugelassen seien. Höhepunkt war nun das sich die Polizei und der private Sicherheitsdienst, die Verantwortung gegenseitig zuschob. Immer wieder sehr bemühend solche Machtspielchen auf dem Buckel der Fans...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenden wir uns dem sportlichen zu. Und da gab es bei unserer Europa-League Premiere nicht all zu viel zum feiern....Es war erschreckend wie Chancenlos wir gegen eine keineswegs sattelfeste Stuttgarter-Mannschaft waren. Die konnten einfach auf unsere Fehler warten und schlugen dann zu. Neuzugang Alain Nef war das eine oder andere Mal mit dem Tempo überfordert, Marco Schneuwly hatte im Gegensatz zu Mayuka der ihn ersetzte wenigstens ein paar Bälle, gelingen mochte beiden nichts. Es war Marco Wölfli zu verdanken, dass das Resultat nicht noch höher ausfiel. Gegen vorne war YB an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Der Support in unserem Block war eigentlich ganz gut, teilweise sogar sehr gut. liess aber auch wegen der Leistung und dem Resultat in der zweiten Halbzeit merklich nach. Zur YB-Viertelstunde wurden noch einige Bengalos gezündet was vorab drüben beim Commando Cannstatt für einige in die Höhe gehaltene Handys sorgte, da waren sie wohl beeindruckt die Ultras der Stuttgarter ;-)&lt;br /&gt;Nach dem Spiel ging es für mich nicht mehr mit dem Extrazug zurück sondern ich blieb gleich bei meiner Obersüdzecke und seiner bezaubernden Frau um dann am nächsten Morgen mit dem Zug gleich weiter nach Hamburg zu fahren. DERBYTIME!&lt;br /&gt;Erst galt es aber noch aus dem Parkhaus rauszukommen, was sich einige Zeit dahinzog. So war aber immerhin noch ein Schwatz mit einigen Darmstädtern möglich ehe es nach rund 45 Minuten dann doch endlich vorwärts ging und wir das Parkhaus verlassen konnten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-4092857905807077006?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/4092857905807077006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/09/16092010-vfb-stuttgart-yb-30.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/4092857905807077006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/4092857905807077006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/09/16092010-vfb-stuttgart-yb-30.html' title='16.09.2010 VfB Stuttgart - YB 3:0'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-6149613287364772992</id><published>2010-08-29T23:21:00.000-07:00</published><updated>2010-08-30T04:31:54.384-07:00</updated><title type='text'>29.08.2010 FC Sion - YB 2:0</title><content type='html'>Was soll man dazu noch sagen? Es kotzt immer an im Wallis gegen diesen Drecksverein zu verlieren, aber besonders kotzt es einem an, wenn man einer Mannschaft zusehen muss die sich emotionslos dieser Niederlage fügt und null Gegenwehr erkennen lässt...Die ersten 20 Minuten der erneut umgestellten Mannschaft (Rega für Lulic, Raimondi wieder hinten links, dafür Spycher wieder im zentralden defensiven Mittelfeld und Costanzo auf der Bank.) gingen ja noch. YB hatte das Spiel weitestgehend im Griff ohne allerdings auch nur im Ansatz gefährlich zu werden. Sion suchte sein Heil in schnellen Gegenstössen, was vorab über die schwache linke Seite von YB immer wieder gelang. Vorab Regazzoni liess seinen Gegenspieler mal für mal laufen, was Raimondi meist in die Lage brachte sich gleich gegen zwei Gegenspieler wehren zu müssen was ihm auch schon gegen einen oft Mühe bereitete. Genau über diese linke Seite fiel dann auch das 1:0 für Sion. Raimondi konnte die Flanke nach einem schnellen Vorstoss nicht verhindern und in der Mitte löste sich Obradovic von Affolter (aus meiner Sicht allerdings mit einem klaren Foul)und köpfte unbedrängt ein. Danach riss der Faden bei YB komplett. Sion hatte nun auch mehr Ballbesitz, war die agilere, schnellere und schlicht bessere Mannschaft. Trotzdem bot sich YB die Gelegenheit im Spiel zu bleiben. Nach einem der wenigen gelungenen Angriffe wurde Degen im Strafraum von den Beinen geholt und der sonst schwache Circhetta zeigte zurecht auf den Punkt. Doch bereits im Vorfeld des Penaltys beschlich mich das Gefühl dass der nicht rein geht. Degen und Bienvenu stritten sich um die Ausführung, Spycher mischte sich auch noch ein und bestimmte dann quasi Bienvenu zum Schützen...prompt hielt Vanins den schwach geschossenen Elfer von Bienvenu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Petkovic reagierte in der zweiten Halbzeit und nahm den völlig neben den Schuhen stehenden Regazzoni aus dem Spiel und brachte Lulic. Am Spiel der Young Boys änderte sich jedoch nichts. Im Gegenteil. Sion bestimmte die Gangart und erarbeitete sich weitere gute Chancen und YB konnte sich definitiv bei Wölfli bedanken dass es keine Kanterniederlage wurde. Er war der einzige der auf der Höhe seiner Aufgabe war. Der Rest der Mannschaft ergab sich früh ihrem Schicksal und das war einmal mehr schlicht und ergreifend eine Kopfsache. Man wird den Eindruck nicht los, dass irgendwas in diesem Team nicht stimmt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem muss man sich auch Fragen warum Petkovic mitte der zweiten Halbzeit mit Costanzo und Marco Schneuwly zwei Offensivkräfte bringt, aber unser zentrales Mittelfeld mit der Herausnahme von Hochstrasser (verständlich) und Spycher (unverständlich) noch weiter destabilisiert. Folge war dass wir im Mittelfeld kaum mehr einen Ball sahen und die beiden Stürmer im nun praktizierten 4-4-2 völlig in der Luft hingen. Zumal wie schon zuvor über die Flügel null Druck erzeugt wurde, Sutter ein Schatten seiner selbst war. (von der anderen Seite war ja schon die Rede...)&lt;br /&gt;Das 2:0 war nur eine Frage der Zeit und es viel schliesslich gleich zu Beginn der YB-Viertelstunde. Damit war der Mist bereits geführt auch wenn noch 15 Minuten Zeit gewesen wäre um immerhin eine Reaktion zu zeigen. Ich habe es vorhin schon vorweggenommen, passiert ist dies nicht, am Ende kann man froh sein das Wölfli uns vor einer noch höheren Niederlage bewahrt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich veranlasste der Sieg natürlich wieder diese elenden Tribünenfurzer auf der Gegentribüne in unsere Richtung zu halsen was das Zeugs hielt, wie auch schon in der Pause übrigens. Das sind irgendwelche Väter und Grossväter die ihren Kindern die natürlich auch dabei sind immer wieder herrliche Vorbilder sind. Wäre der 5 Meter hohe Zaun nicht da würde wohl keiner die Fresse so weit aufreissen und manchmal würde man sich echt wünschen das plötzlich irgendwo ein Tor offen steht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal mehr blieb einem also nur dieses Tal auf dem möglichst schnellsten Weg wieder zu verlassen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch eine kleine Anmerkung: Wie kann es sein das über 1000 YB-Fans unter der Woche nach London reisen, dann aber bei einem "Derby" gegen Sion bloss knapp 500 mitreisen?....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-6149613287364772992?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/6149613287364772992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/08/29082010-fc-sion-yb-20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/6149613287364772992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/6149613287364772992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/08/29082010-fc-sion-yb-20.html' title='29.08.2010 FC Sion - YB 2:0'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-258955898766128331</id><published>2010-08-18T06:23:00.000-07:00</published><updated>2010-08-18T11:53:51.305-07:00</updated><title type='text'>17.08.2010 YB - Tottenham Hotspur</title><content type='html'>Gegenüber dem Xamax-Spiel nahm Petkovic mehrere Änderungen vor. Im 4-2-3-1 agierte  vor Wölfli eine Vierer-Kette mit Spycher links, Jemal und Affolter zentral sowie Sutter auf rechts. Davor Hochstrasser und Doubai im zentralen defensiven Mittelfeld. Lulic, Costanzo und Degen bildeten eine offensive Dreierreihe während Bienvenu als einzige nominelle Spitze auflief. Und entgegen den Erwartungen war es nicht Tottenham das kam wie die Feuerwehr sondern der Aussenseiter. Nach gut zwei Minuten sah Lulic seinen Schuss vom Pfosten zurückprallen. Doch YB powerte weiter. Nach einem missglückten Weitschuss von Doubai prallte der Ball erneut Lulic vor die Füsse der den Ball überlegt in die weite Ecke schob. Was für ein Traumstart und die Ernüchterung im Gästeblock war deutlich zu spüren :-) Doch es kam noch besser. YB stand hinten sehr solide und liess trotz mehrheitlichem Ballbesitz der Engländer kaum etwas zu ausser einer dicken Chance von Dos Santos die aber Wölfli souverän zu Nichte machte. Doubai, der eine sehr starke Leistung zeigte, fing in der 19.Minute einen Ball in die Tiefe ab, lancierte Bienvenu, der unwiderstehlich an Dawson vorbei zog und zum 2:0 einschob. Unglaublich. Das Wankdorf stand Kopf. Sowieso muss man dem Publikum im C für einmal ein Kompliment machen. Ich habe selten so viele mitsingen gesehen wie gestern. Schade das dies nicht öfter der Fall ist. Tottenham gelang es weiterhin nicht die YB-Abwehr zu knacken und schien äusserst ratlos. YB dagegen weiterhin mit sehr diszipliniertem Auftreten. Jeder ging für den anderen noch einen Schritt mehr und kein einziger Ball wurde kampflos abgegeben. Mit einem Geniestreich lanicerte Costanzo schliesslich Hochstrasser der in der 28.Minute mit einem Hammer das 3-0 erzielte. Das ganze Stadion und natürlich auch das C16 stand Kopf, Leute die kurz vorher noch zwei Reihen über mir standen, hingen nun plötzlich um meinen Hals :-) Herrliche Szenen. Das waren die wohl besten 30 Minuten einer YB-Mannschaft die ich jemals gesehen habe. Hinten wie eine Wand und vorne mit unglaublicher Effizienz. Zwangsläufig stellte sich bei mir die Frage ein, was wohl ein Xamax letzten Samstag entgegenzusetzen gehabt hätte.....wohl nicht all zu viel. Das bringt mich unweigerlich zum Punkt wie sowas möglich ist. Es ist und bleibt reine Kopfsache und das ärgert mich in solchen Momenten dann halt doch ein wenig. Mit bloss 80 Prozent der Leistung gegen Tottenham, hätten wir in Bellinzona und gegen Xamax wohl fast sicher gewonnen....Das 3:0 war dann auch für Harry Redknapp zu viel und er wechselte bereits nach 32.Minuten ein erstes Mal und sollte einer seiner grossen Stars nach der Pause gleich in der Kabine lassen. Modric erschien für die zweiten 45.Minuten nicht mehr. Zuvor war den Londonern allerdings noch das 3:1 gelungen. Nach einem Eckball stieg Bessong in unglaubliche Höhen und traf genau in die obere Torecke. Weder Wölfli noch Sutter auf der Linie konnten dagegen was tun. Nach dem Seitenwechsel kamen die Londoner um einiges entschlossener aus der Kabine und setzten YB gleich unter Druck. YB liess sich dadurch wohl etwas zu stark nach hinten drängen. Allerdings muss man auch wieder sagen, dass die Spurs nicht wirklich zu guten Torchancen kamen. Ein, zwei gefährliche Flanken die aber meist unbehelligt durch den Strafraum segelten bildeten dabei die Ausnahme. YB kam nun nicht mehr so einfach hinten raus, aber wirklich gefährlich wurde es eigentlich höchst selten. Und je länger die zweite Halbzeit dauerte je mehr verstand es YB wieder vermehrt Nadelstiche zu setzen und hätte Christian Schneuwly einer seiner Grosschancen nach herrlichen Kontern genützt würde die Lage jetzt wohl noch besser aussehen. Ein Sonntagsschuss in die Nahe Ecke von Wölfli liess die englischen Supporter doch noch ein einziges Mal laut werden und sorgte bei Tottenham dafür dass man plötzlich mit dem Resultat zufrieden war, was das Ballgeschiebe in den letzten Minuten eindrücklich zeigte. Allerdings war genau dieses Ballgeschiebe wohl auch das grösste Kompliment an YB. Die Spurs waren mit der knappen Niederlage zufrieden, was sie vor dem Spiel wohl kaum unterschrieben hätten. Und genau deshalb glaube ich auch daran, dass YB durchaus gute Chancen hat, in einer Woche tatsächlich in die Champions League-Gruppenphase einzuziehen. Mit Leistungen wie in den drei bisherigen Spielen gegen Fener und Tottenham kann man auch an der Withe Hart Lane bestehen. Auch wenn es sicher ein hartes Stück Arbeit werden wird. Aber wenn wieder keiner abfällt, Lulic wieder so powert wie in der ersten Halbzeit, Jemal so sicher Auftritt wie im gesamten Spiel und jeder für den anderen geht ist die Sensation durchaus zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darob jetzt einfach die wichtige Aufgabe in der Meisterschaft am Sonntag nicht vergessen. Gegen den FCZ erwartet uns ein harte Bewährungsprobe und ich hoffe das nicht wie gegen Xamax das Team bereits beim Rückspiel gegen Tottenham ist.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krass übrigens wie viele Leute am GSS-Fanshop für Tickets fragten die man sonst nie Auswärts sieht und einige waren beinahe nicht zu beruhigen selbst wenn man ihnen sagte das wir über tausend Tickets zur Verfügung haben... Dürfte eine stattliche Anzahl YB-Fans in London geben, bin gespannt ob die dann auch so mitgehen wie gestern. Zu hoffen wäre es denn dann werden sich die Tottenham-Fans welche heute in ihren Foren von der besonderen Stimmung an der Withe Hart Lane als Pluspunkt für sie redeten aber noch schwer wundern ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-258955898766128331?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/258955898766128331/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/08/17082010-yb-tottenham-hotspur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/258955898766128331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/258955898766128331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/08/17082010-yb-tottenham-hotspur.html' title='17.08.2010 YB - Tottenham Hotspur'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-9159948012199853844</id><published>2010-08-14T23:39:00.000-07:00</published><updated>2010-08-18T06:05:03.655-07:00</updated><title type='text'>02.08.-05.08 Istanbul</title><content type='html'>Am späten Montag-Abend gings los. Über alle möglichen Wege machten sich rund 100 YB-Supporter auf den Weg nach Istanbul. Mit mir waren es rund 20 YB-Fans die mit Easy-Jet am späten Montag Abend von Basel nach Istanbul-Sabiha Gökcen, dem Flughafen im asiatischen Teil der Stadt am Bosporus flogen. Ankunft in Istanbul um halb vier Nachts. Mein Südamerika-Mitreisender Lüku hatte für uns dort eine Transportmöglichkeit in den europäischen Teil zu unseren Hostels organisiert, die er ebenfalls für uns gebucht hatte. Unser "Guide" empfing uns mit einem YB-Schal um den Hals und wir machten das erste mal die Erfahrung das Anhänger der beiden anderen Grossklubs in Istanbul, Galatasaray und Besiktas, gar nicht gut auf Fener zu sprechen sind und uns von Herzen einen Sieg gönnen würden. Unsere Hostels lagen im Stadtteil Beyöglu in der Nähe der Galata-Brücke die nach Eminönü in den historischen Altstadt-Teil führt in dem eindrückliche Bauten wie die blaue Moschee stehen. Nach dem wir noch weitere YB-Fans empfangen hatten die über Stuttgart geflogen waren gings zu unseren Hostels. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort angekommen erst mal der Schock. Das Zimmer in dem wir zu viert pennen sollten war kleiner als eine Abstellkammer, zugestellt mit drei Doppelstock-Betten, so dass man nur quer gehend durchs Zimmer zum Fenster kam. Die Tür sowie das Fenster liessen sich nur halb öffnen weil jeweils ein Bett im Weg stand...und die Hitze im Zimmer war unerträglich. Weil wir doch sehr müde waren legten wir uns wohl oder übel hin...um plötzlich unten auf der Strasse bekannte Stimmen zu hören. Polo, Simu, Matutu und Mani Porno standen da plötzlich vor unserem Hostel. Kaum hatte ich mich über das Zimmer beschwert, meinte Polo sie hätten in ihrem Hotel noch ein Bett frei. Das liess ich mir nicht zwei mal sagen, packte meine Sachen und verliess das Etablissement fluchtartig. Allerdings hatte ich eins ausser acht gelassen. Ihr Hotel lag in Kadiköy auf der asiatischen Seite der Stadt und war nur per Taxi über die Bosporus-Brücke (was weit und teuer war) oder per Fähre erreichbar, welche allerdings erst rund eineinhalb Stunden später fahren würde. Trotz den 24 Stunden die ich mittlerweile auf den Beinen war, hatte die Aussicht auf ein richtiges Bett und eine funktionierende Dusche doch noch mal revitalisierende Wirkung :-) So liefen wir durch die Gassen es praktisch menschenleeren Istanbul dem Fährhafen entgegen, wobei der Zustand unserer beiden Musiker von Mani Porno doch zu einiger Erheiterung führte.(Wer die Jungs übrigens nicht kennt: http://www.maniporno.ch/)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider fuhr die erste Fähre erst um 6 Uhr. So mussten wir weitere 50 Minuten irgendwie rumbringen, wobei dies dank jungen Katzen (ja vierbeinigen) und einer Foto-Poser-Session mit einem Fischer doch recht schnell ging. Langsam erwachte die Stadt wieder zum Leben und langsam erkannte man auch auf der anderen Seite Teile der Altstadt. Istanbul ist wirklich eine wunderschöne Stadt und all die Kuppeln und Minarette geben im Morgenlicht eine ganz spezielle Atmosphäre wieder. Dazu die Gebetsrufe des Muezzin aus den unzähligen Lautsprechern der Moscheen die das ganze zu einem fast Märchenhaften Bild vereinen. Und eine frühmörgentliche Schiffsfahrt hat definitiv auch was, dazu einen heissen Cai (tschai ausgesprochen, der berühmte türkische Tee)der die Müdigkeit auch noch ein wenig bekämpft. Beim Hotel angekommen galt es sich erstmal ins Zimmer zu schleichen was auch funktionierte. Aber mit schlafen war immer noch nichts. Binggis und Mätthu (eben Mani Porno) liefen nun aber erst recht in Hochform auf und spielten mir morgens um sieben im Hotelzimmer noch ihren neuen Wölfli-Song vor. Ein herrliches Bild :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar Stunden schlaf galt es auch schon wieder aus den Federn zu kriechen und den Tag noch etwas zu nützen. Wir wollten mit Mani Porno die Mannschaft an ihrem Hotel begrüssen. Da wir etwas knapp in der Zeit waren, leisteten wir uns zwei Taxis und fuhren zum Mannschafts-Hotel. Das 5-Sterne Hotel stand irgendwo in der Pampa und leider fand es der Manager gar nicht lustig als Mani Porno ihr Material vor dem Hoteleingang aufbauten. So mussten wir halt aufs Trottoir vor dem Hotel ausweichen. Nach einigem Warten in der Hitze von Istanbul kam schliesslich der Mannschaftscar in Begleitung einiger Polizeifahrzeuge angerollt. Sofort als der Bus schliesslich vor dem Hotel anhielt, kam eine "Delegation" mit den Spielern Raimondi und Spycher wieder zur Einfahrt. Sie freuten sich offensichtlich über den speziellen Empfang. Danach wurden wir von Stefan Niedermaier noch in die Hotel-Bar eingeladen und der vorher etwas abweisende Manager war durch den Head-Manager erstetzt worden der uns herzlich willkommen hiess ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich begaben wir uns auf die aussichtslose Suche nach einer Bushaltestelle und nahmen schliesslich doch wieder Taxis um zum Hafen von Kadiköy zu gelangen. Dort wollten wir noch ein paar andere Leute treffen unter anderem auch jener Herr der das Hostel gebucht hatte und dem ich ja noch meine Meinung geigen wollte ;-)&lt;br /&gt;Dort angekommen, hiess es die Jungs seien noch etwa 15 Minuten entfernt. So schlug ich Mani Porno vor doch auf dem Platz ein kleines Spontankonzert zu geben. Was sie dann auch taten. Mani Porno live in Istanbul, ein herrliches Erlebnis :-) Die vielen Leute die vorbeigingen schauten schon etwas verwundert drein und einige blieben stehen um dem speziellen Konzert das da im Gange war etwas genauer zuzuschauen. Plötzlich standen auch die VIP-Besatzung des YB-Fluges neben uns, unter anderem Paolo Collaviti, VIP-Oberfan Christopher S. (Soll nicht despektierlich klingen der ist wirklich fast immer dabei auch auswärts)und sogar der Schnurri der Nation, Beni Turnheer machte dem legendären Auftritt von Mani Porno seine Aufwartung. Was Polo natürlich sofort dazu nützte mit seinem Kindheitsidol Beni ein Foto zu schiessen. Es war wirklich ein herrlicher Anblick wie die Leute stehenblieben und teilweise belustigt, teilweise mitwippend und teilweise völlig ratlos dem treiben zusahen :-)&lt;br /&gt;Schliesslich artete das ganze noch in eine Talentshow für Kinder aus als eine Grossfamilie zum Singen antrat. einfach Herrlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach assen wir endlich etwas und machten uns daran die asiatische Seite der Stadt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Was sofort auffiel. Es war alles irgendwie ein wenig ruhiger und gemächlicher als im europäischen Teil. Und verdammt viel günstiger. Der Ruf das Kadyköy der ein Alternativer-Stadtteil sein soll, stimmte vollkommen. Überall kleine Bars und Cafes wo man es sich draussen auf der Strasse bequem machen konnte. So liessen wir uns schliesslich in einer Bar nieder und die ersten Bier gingen in die Runde. Und weil es dort so schön war blieben wir gleich sitzen und das Efes schmeckte auch immer besser. Den Abend liessen wir schliesslich nach einem sehr feinen essen in einem Pub ausklingen. Das Bier floss schon wieder als gäbe es kein Morgen ;-) Und dies machte den Kontakt zu den Einheimischen auch viel einfacher. Viele die Englisch reden trifft man nicht, aber mit einem Fener-Fan unterhielten wir uns über eine Stunde prächtig, Er türkisch wir Berndeutsch :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen war als erstes mein Kater wach. Da ich mit Polo und Simu abgemacht hatte noch ewtas mehr von der Stadt zu sehen war das aber ganz praktisch. Die beiden waren schon auf und warteten schliesslich am Fährhafen auf mich. Binggis und Mätthu zogen es vor ihren Rausch noch weiter auszuschlafen und blieben im Bett. Wir fuhren mit der Fähre rüber in den europäischen Teil und liefen dann bei unglaublicher Hitze über die Galata-Brücke auf der unzählige Fischer stehen, rüber nach Eminönü. Dort liefen wir über einen Basar. Sensationelle Eindrücke waren das. Die frischen Schafskäselaibe, die Gewürze, Backwaren, Fleisch und auch sonst alles was man brauchte war zu haben. Sehr interessant übrigens die vielen französischen Lehnwörter die im türkischen verwendet werden. Die Seilbahn ist der "Teleferik", die Standseilbahn ist das "Funicular" oder die Charcuterie ist die "Şarkütery" Nach einem feinen Lamm-Kepab wollten wir der Hitze enfliehen und uns irgendwo in den Schatten hocken. Wir gingen erneut über die Galata-Brücke nahmen das "Funicular" auf der anderen Seite zur grossen Einkaufstrasse die am Takshim-Platz endete. Oben angekommen, trafe wir Teile von USBE in einem schönen Restaurant das in einer kleinen Gasse lag und gesellten uns zu ihnen. Das Bier schmeckte auch schon wieder sehr gut, obwohl 13 türkische Lira doch völlig übertrieben waren. Im asiatischen Teil hatten wir dafür noch 4 Lira bezahlt....So liessen wir die Zeit bis zur Abfahrt der Busse die uns zum Stadion bringen würden in ein paar Bars am Schatten verstreichen. Es war immer noch abartig heiss als wir schliesslich zu den Bussen gingen. Die Fahrt zum Stadion dauerte rund 45 Minuten wobei wir über die grosse Bosporus-Brücke in den asiatischen Teil fuhren wo das Şükrü-Saracoğlu-Stadion von Fener liegt. Die Ostkurve hatte für alle gelbe Shirts machen lassen mit einem schönen Motiv drauf die wir im Bus bekamen. Immer wieder tolle Ideen, danke dafür. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich kamen wir rund zwei Stunden vor Spielbeginn beim Stadion an. Die Sicherheitskontrollen waren ziemlich rigoros, so durfte man kein Kleingeld mit reinehmen, dass man dann drinnen wenn man Getränke kaufte, doch wieder kleingeld als Rückgeld bekam, ist ein anderes Thema....Die meisten waren schon drin, als plötzlich Aufregung entstand. Plötzlich hatte wohl der Sektor-Chef gerade Lust auf einen grossen Auftritt und untersagte einer Gruppe die Fahnen und Stangen die man sich am Nachmittag noch extra besorgt hatte und laut der Fener-Delegation die in der Vorwoche in Bern war auch erlaubt sein sollten, reinzunehmen. Die Intervention der Fanarbeit brachte ebenso wenig wie jene der YB-Verantwortlichen. Schliesslich wurde eine adrette Dame gerufen die sogar sehr gut Englisch sprach und erst als "Dolmetscherin" angekündigt wurde, aber plötzlich doch für die "Organisation" zuständig war. Ein langes hin und her begann und schliesslich brachten wir immerhin die Fahnen der Gruppe schon mal in den Block. Die Stangen durften aber weiterhin nicht rein, weil dies ein "nationales Gesetz" sei, wobei die Dame die Begründung brachte nach dem sie behauptete von der Fener-Delegation hätte niemand das OK für Fahnen gegeben, vielleicht sei dies die Polizei gewesen die ebenfalls mit Leuten in Bern war beim Hinspiel. Auf meinen Einwand dass dann die Polizei die eigenen Gesetze nicht kenne, ging sie gar nicht erst ein. Ich rang ihr schliesslich das Zugeständnis ab, dass wenn wir auch nur eine Fahne mit einer Stange im Stadion sehen würden, wir unsere ebenfalls kriegen würden. Natürlich tauchten kurz vor Spielbeginn in einem Sektor grosse Schwenkfahnen auf. Ich ging mit dem YB-Fanverantwortlichen und dem YB-Sicherheitschef sofort runter um die Fahnenstangen zu holen. Leider war die Dame von vorhin unauffindbar und der Sektorenchef wollte die Stangen natürlich unter keinen Umständen rausrücken...Tja so läuft das halt wohl dort :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Spiel muss ich eigentlich nichts sagen. Ein grandioser Auftritt unserer Jungs mit dem Höhepunkt durch Bienvenu der kurz vor der Pause den Siegtreffer erzielte. Es ist allerdings schon ärgerlich wenn man die Jungs auf dem Platz so fighten sieht und dann an das Spiel in Bellinzona zurückdenkt....Im Block war die Anspannung zu spüren um so frenetischer fiel dann der Torjubel aus, unglaubliche Szenen die sich da abspielten die man teilweise ja auch im TV sehen konnte :-) Mehr brauche ich eigentlich nicht zu schreiben :-) Und als Wölfli mit einer grandiosen Parade in der Nachspielzeit den Sieg rettete gab es kein Halten mehr. Ein unglaubliches Erlebnis. Zumal die türkischen Fans uns und YB das Wohl grösste Kompliment machten als sie lautstark klatschten als sich die Mannschaft nach dem Spiel bei uns bedankte. Grosser Sport. Ich war völlig platt nach dem Spiel und konnte kaum mehr stehen, was offensichtlich vielen anderen auch so ging. Mein neues Shirt war triefend nass und die Schweiss-am-Rücken-ist-cool-Fraktion war klar in der Mehrheit. Nach einiger Wartezeit konnten wir den Block schliesslich verlassen und die rund 120 Leute verteilten sich in die beiden Busse. Der eine fuhr zurück in den europäischen Teil wo einige noch mächtig über die Stränge schlugen was ein MMS um kurz nach fünf Uhr morgens bewies :-) Und dies trotz vorheriger Ankündigung dieser Person, den Abend "ganz seröis" zu beenden, ieu, ieu :-) Im Bus zum Flughafen wurden die Schleusen auch nochmals geöffnet, die halbe Flasche warmer Vodka ging durch die Sitzreihen und weckte vor allem bei mir noch mal ein paar Lebensgeister. Am Flughafen wurde noch kurz ein Mob-Foto geschossen und schliesslich galt es die rund drei Stunden Wartezeit bis unser Flieger abhob zu überbrücken. Da die Schleusen halt schon mal offen waren, wurde dies vor allem mit Bier trinken getan, und die letzten Lira galt es ja auch noch zu verscherbeln und dabei half das auch sehr gut :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Flieger war wie schon beim Hinflug überraschenderweise voll und so einige Passagiere schauten mit leicht verdrehtem Sack auf den Haufen in Gelb gekleidet der sich noch schnell eine Flasche Schnaps einverleibte. Im Flieger dann war dann allerdings schnell mal Ruhe. Ausser bei Däru und mir :-) Wir hatten gleich vor uns eine türkische Familie aus Burgdorf und überraschendwerweise war die äusserst hübsche Tochter überhaupt nicht angepisst das eine Reihe hinter ihr noch der Bär steppte und ein Kalimotxo nach dem anderen gemixt wurde. Auch die Mutter der Familie war sehr angenehm und so verging die Reise bei geöffneten Schleusen und netten Gesprächen wie im Fluge. höhö :-) Kurz nach halb sieben Uhr morgens landeten wir in Basel und nach dem ich um Neun schliesslich zu Hause war gings für zwei Stunden ins Bett und danach gleich wieder zur Arbeit :-) &lt;br /&gt;Ein von A bis Z gelungener Auflug, in eine wunderbare Stadt, mit unglaublich Gastfreundlichen und Hilfsbereiten Menschen, einem unglaublichen Spiel und vielen Eindrücken. Ewtas vom geilsten was ich bisher mit YB erleben durfte. Allen Mitreisenden ein grosses Merci.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-9159948012199853844?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/9159948012199853844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/08/0208-0508-istanbul.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/9159948012199853844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/9159948012199853844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/08/0208-0508-istanbul.html' title='02.08.-05.08 Istanbul'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-3353324764462850342</id><published>2010-08-01T11:01:00.000-07:00</published><updated>2010-08-01T11:31:56.063-07:00</updated><title type='text'>AC Bellinzona - YB 2:1</title><content type='html'>Der Fehlstart ist also komplett. Die Niederlage alleine ist das eine. Die Art und Weise wie die Mannschaft gestern auftreten ist das andere. Man kann verlieren in Bellinzona, bei einem Team dass weiss wie es ein Maximum aus seinen Möglichkeiten holen kann, kein Thema. Aber nach einer solch uninspirierten, unmotivierten ja lustlosen, mutlosen und teilweise arroganten Leistung schrillen bei mir alle Alarmglocken. Wie kann es sein, dass ein Team welches drei Tage vorher ein Fenerbahce Istanbul beinahe in seine Einzelteile zerlegt hat, vor Spielwitz, Engagement und Wille nur so strotzt, plötzlich wieder ein solches Bild abgeben? Ich empfand das gestern wirklich als persönliche Beleidigung. Da steht man morgens um fünf Uhr auf, geht sieben Stunden arbeiten, macht sich eine Stunde früher vom Hocker und fährt insgesamt achteinhalb Stunden Zug um eine solche Leistung vorgesetzt zu bekommen. Und dies von einer Mannschaft die seit Freitag im Tessin im 5-Sterne-Hotel weilt und nichts anderes zu tun hat, als sich bestmöglich auf die 90 Minuten gegen die AC Bellinzona vorzubereiten. Da kommt einem echt die Galle hoch. Zumal sie erst nach Aufforderung den Mut haben nach dem Spiel zum Zaun zu kommen. Dass es dann in unserem Party-Publikum noch Leute gibt die applaudieren können, verstehe wer wolle. Und der Höhepunkt der Frechheit ist es, wenn ein Spieler dann auch noch die Schuld beim Trainer sucht, bevor dieser mit dem Rest der Mannschaft am Zaun ist. Sowas geht einfach gar nicht und da kann man noch lange darüber diskutieren warum man nach 35 Minuten die (zugegebenermassen wenig funktionierende) Vierer-Abwehr wieder in eine Dreier-Abwehr umstellt, oder warum nicht ein anderer der schlechten Spieler auf dem Bitz raus musste als Sutter. Solange die Einstellung bei jedem Einzelnen Spieler nicht 100%ig stimmt, ist ein Trainer schlicht machtlos und jeder Einzelne Spieler sollte sich erstmal selbst hinterfragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Spiel hat eines leider wieder deutlich gezeigt. Wir haben auch mit Spycher offenbar keinen Leader der notfalls alleine am Karren zieht um ihn aus dem Dreck zu ziehen. Da war gestern rein gar nichts. Keiner war auf dem Platz der mal laut wurde und versuchte dem Larifari ein Ende zu setzen. Und jene die jetzt schon den Kopf des Trainers fordern kann ich erst recht nicht verstehen. Das war nämlich das einzige deutliche Zeichen, als Petkovic Degen bereits nach 28 Minuten zum Einlaufen schickte und ihn nach 35 Minuten auch schon brachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist auch mir klar, dass nun bereits alle im Umfeld von YB tierisch nervös sind und wir mit dem weiteren Programm in der Meisterschaft mit dem schweren Gang nach Zürich zum GC und unserem "Lieblingsgegner" Xamax zu Hause eine Woche später, auch nicht gerade leichte Gegner vorgesetzt bekommen. Aber jetzt erneut den Fehler zu machen und den Trainer so früh in der Saison zu entlassen, wäre m.E. fatal. Wir wären wieder genau am selben Punkt wie nach den Entlassungen von Zaugg, Rohr und Andermatt. Das Team hat eine schöne Ausrede warum es nicht funktioniert hat, der neue Trainer braucht erst mal Zeit die Mannschaft nach seinen Wünschen umzubauen, sein gewünschtes System muss die Mannschaft zuerst einspielen und im Winter kommen garantiert ein, zwei Wunschspieler des Trainer die dann auch wieder integriert werden müssen, noch zu jenen Spielern die der alte Trainer geholt hat und dann teilweise auf dem Abstellgleis stehen...und täglich grüsst das Murmeltier. Man täte in der Führungsriege gut daran, jetzt mal die altbekannten Mechanismen ruhen zu lassen, dem Trainer voll den Rücken zu stärken und den Spielern ein deutliches Zeichen zukommen zu lassen, in welcher Form auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück soll Istanbul eine sehr geile Stadt sein, sonst hätte ich morgen Abend wohl immer noch null Bock in den Flieger zu steigen....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-3353324764462850342?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/3353324764462850342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/08/ac-bellinzona-yb-21.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3353324764462850342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3353324764462850342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/08/ac-bellinzona-yb-21.html' title='AC Bellinzona - YB 2:1'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-3339236445487330655</id><published>2010-07-26T12:31:00.000-07:00</published><updated>2010-07-26T12:38:28.882-07:00</updated><title type='text'>Der Fanladen St.Pauli braucht Hilfe!</title><content type='html'>Aus aktuellem Anlass für einmal kein Text von mir sondern eine bitte: Der Fanladen St.Pauli, so etwas wie mein Geburtsort als St.Pauli-Fan (Der Fanladen war mir von Anfang an eine Anlaufstelle und hat mich quasi in der Fanszene "sozialisiert")ist in finanzielle Schieflage geraten und braucht unsere Unterstützung! Helft mit damit eine Institution weiterlebt die enorm wichtig ist für die Fanszene des FC St.Pauli.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe St. Pauli-Fans, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;leider ist der Fanladen in finanziellen Problemen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Jahren wurde unser Umsatz immer geringer, große Sonderzugfahrten können leider wegen kurzfristigen Ansetzungen und unattraktiven Anstoßzeiten kaum noch durchgeführt werden, so brachen wichtige Einnahmen weg. &lt;br /&gt;Ebenso ist der Umsatz an Getränken dank Spielen am Mittag stark zurückgegangen, bis jetzt haben wir aber die Getränkepreise nicht erhöht. Der Fanladen wird auch nicht mehr so rege frequentiert und auch dadurch brach der Umsatz leider ein. &lt;br /&gt;Wir wollen aber unser Angebot nicht einschränken, weder sollen (soziale) Projekte von uns beschnitten werden, noch wollen wir die Öffnungszeiten reduzieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher hoffen wir auf Eure Hilfe, um Euren und unseren Fanladen so zu erhalten wie er ist. &lt;br /&gt;Durch den Aufstieg in die 1. Liga hoffen wir, dass der Umsatz wieder weiter nach oben geht, allerdings wird eine Erhöhung der Getränkepreise unausweichlich sein, ebenso fragen wir nach Spenden Eures Fanclubs, da in den letzten Jahren einfach zu wenig Geld reinkam: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre toll, wenn ihr als Fanclub spenden würdet. Als kleines Bonbon bekommt ihr ab einer Spende von 25€ eine Urkunde von uns, die ihr in euer Vereinsheim, eure Kneipe oder euer Wohnzimmer hängen könnt, so habt ihr immer ein Stück Fanladen zu Hause! Ab einer Spendensummer von 50,- Euro stellen wir auch absetzbare Spendenbescheinigungen aus. &lt;br /&gt;Diese Spenden dienen dem Fortbestand des Fanladens in seiner Form! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen, dass das gerade in diesen Zeiten alles andere als selbstverständlich ist und freuen uns über Euren Support jetzt, aber auch in den letzten Jahren und in der Zukunft! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nutzt Euren Fanladen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Euch wäre der Fanladen gar nichts! &lt;br /&gt;Spenden bitte an: &lt;br /&gt;Kontoinh.: JUSP Fanladen St. Pauli, &lt;br /&gt;Kontonr. 1045210935, &lt;br /&gt;Hamburger Sparkasse, BLZ 20050550 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solltet ihr die Urkunde haben wollen, dann bitte eine Mail an: &lt;br /&gt;fanladen@gmx.de mit Namen unter dem ihr gespendet habt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank, &lt;br /&gt;Euer Fanladen St. Pauli &lt;br /&gt;(Carsten, Elin, Justus, Kolja und Stefan)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-3339236445487330655?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/3339236445487330655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/07/der-fanladen-stpauli-braucht-hilfe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3339236445487330655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3339236445487330655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/07/der-fanladen-stpauli-braucht-hilfe.html' title='Der Fanladen St.Pauli braucht Hilfe!'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-9031100020110466463</id><published>2010-07-24T22:28:00.000-07:00</published><updated>2010-07-25T04:35:01.535-07:00</updated><title type='text'>24.07.2010 YB - FC Luzern 1:1</title><content type='html'>Gegenüber dem Auftaktspiel in Thun veränderte YB-Coach Vladimir Petkovic sein Team auf mehreren Positionen. Wölfli begann selbstverständlich nach seiner verbüssten Sperre anstelle Bürkis, in der Abwehr begannen wie in Thun Jemal, Dudar und Affolter. Das neue 5er Mittelfeld bildeten Sutter und Degen auf den Seiten, Doubai und erstmals Spycher defensiv sowie Costanzo offensiv. Im Sturm begannen Bienvenu und Marco Schneuwly.&lt;br /&gt;Beide Mannschaften waren von Anfang an gewillt nach vorne zu spielen. Die erste nennenswerte Aktion gehörte den Luzernern, der Kopfball strich aber am Tor von Wölfli vorbei. Danach übernahm YB mehr und mehr das Spieldiktat und erarbeitete sich eine klare Feldüberlegenheit und kam auch zu Chancen. So brachte es Schneuwly zustande den Ball völlig frei vor dem Tor neben dasselbige zu schieben. Allerdings versteckten sich die Luzerner keineswegs und konnten ihrerseits einzelne Nadelstiche setzen und blieben stets gefährlich. Doch insgesamt war YB in dieser Startphase überlegen und folgerichtig fiel auch das 1-0. Dachten alle: mit etwas Glück gelangte der Ball am Strafraum über Schneuwly zum freistehenden Doubai, der erst nur den Pfosten traf, den Nachschuss aber sicher im Kasten von Zibung unterbrachte. Doch der Assistent vom konfusen Schiedsrichter Chircchetta hatte ein Offside gesehen. Ein Fehlentscheid, wie später die Bilder auf den Stadion-Screens enthüllten. Über fehlendes Glück brauchte sich YB aber auch nicht unbedingt zu beklagen, traf doch Yakin mitte der ersten Halbzeit mit einem satten Schuss aus rund 20 Metern nur den Pfosten. Wölfli wäre geschlagen gewesen. So blieb es aber beim 0-0, auch weil Bienvenu und Schneuwly zwei weitere gute Chancen für YB nicht verwerten konnten. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Der FCL kam viel entschlossener aus der Kabine zurück und übernahm das Spieldiktat. Vorab die linke Abwehrseite von YB mit Degen und Jemal funktionierte nicht wunschgemäss und die Luzerner kamen nun mal für mal gefährlich über ihre rechte Seite vors Tor von Wölfli. Erst vergaben Gygax und Ianu noch zwei grosse Chancen, ehe Ferreira nicht am Flanken gehindert wurde und Ianu aus kurzer Distanz ziemlich freistehend per Kopf zur wenig überraschenden Führung für die Luzerner traf. YB war in den 20 Minuten davor überfordert mit dem Tempo der Luzerner und die Schwächen in der Abwehr (insbesondere Jemal, aber auch Affolter sowie Degen) wurden von den Innerschweizern ziemlich deutlich aufgedeckt. Das Positive: Nach dem Gegentor war es wieder YB welches, quasi aus der Not geboren, das Heft wieder vermehrt in die Hand nahm und nun nach den Einwechslungen von Regazzoni und Lulic wieder mehr Tempo in seine Angriffe brachte. Zwar blieb vieles erneut Stückwerk, aber gerade die Leidenschaft welche ich in Thun noch schmerzlich vermisst hatte, war nun zu spüren. Bienvenu kämpfte und lief unermüdlich, Lulic brachte einiges an Wasserverdrängung ins Spiel. Der Ausgleich fiel nicht zwingend aber m.E. aufgrund der ersten Halbzeit nicht unverdient. Auch in der Schlussphase war es nun YB welches vehementer den Sieg suchte und durch Bienvenu auch die Chance dazu besass. Aber auch die Luzerner kamen nochmal zu einer guten Chance als Affolter patzerte und Gygax den Schuss aber verzog. Alles in allem ging das Resultat wohl in Ordnung, obwohl YB in der Schlussphase den Sieg mehr wollte als die Luzerner. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegenüber dem Thun-Spiel gelang YB immerhin eine Leistungssteigerung. Wie erwähnt tat die Präsenz von Spycher dem YB-Spiel gut, auch wenn Doubai sich nicht eklatant steigern konnte gegenüber letzter Woche. Auch Costanzo konnte sich m.E. kaum steigern gegenüber dem ersten Spiel und blieb erneut sehr blass. Aber vielleicht hat man von ihm auch etwas gar viel erwartet, der Junge hat kaum eine ganze NLA-Saison hinter sich. Es bleibt das Fazit dass sich diese Mannschaft die doch auf Schlüsselpositionen einige Änderungen erfahren hat (Abwehr, Mittelfeld) sich noch finden muss. Defensiv stand man zu Oft noch im Schilf und gerade Jemal konnte leider noch nicht beweisen dass er eine wirkliche Verstärkung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Spiel wurde ein Spieler verabschiedet der YB im Herzen trägt wie wohl schon sehr lange kein Spieler vor ihm. Man sah es ihm auch auf dem Feld an, wie es ihm Nahe ging und er der immer für einen träfen Spruch gut war, fand für einmal nur wenig Worte. Viel gibt es auch nicht zu sagen ausser: Merci Pole! Merci für deinen stets vorbildlichen Einsatz, für deine Treue zu YB und deinem Umgang mit den Fans. Du hast deine Wertschätzung gegenüber dem treuen YB-Anhang immer gezeigt. Vielen Dank für alles Pole!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-9031100020110466463?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/9031100020110466463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/07/24072010-yb-fc-luzern-11.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/9031100020110466463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/9031100020110466463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/07/24072010-yb-fc-luzern-11.html' title='24.07.2010 YB - FC Luzern 1:1'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-8519333782738640408</id><published>2010-07-17T12:13:00.000-07:00</published><updated>2010-07-17T14:19:12.433-07:00</updated><title type='text'>17.07.2010 FC Thun - YB 1:1</title><content type='html'>Vor angeblich ausverkauftem Haus begann YB mit Bürki im Tor anstelle des gesperrten Wölfli, in der Abwehr begannen Jemal, Dudar und Affolter. Im zentralen Mittelfeld versuchten sich Doubai und Costanzo, auf den Aussenpositionen Sutter und Degen. Und im Angriff vertraute Petkovic, Neuzugang Lulic, Bienvenu sowie Regazzoni. Kaum hatte das Spiel begonnen, zappelte der Ball auch schon hinter Bürki im Tor. Doubai verlor einen (hart geführten) Zweikampf und blieb liegen, die Thuner spielten aber weiter. Fast schien es als würden sich sämtliche YB-Spieler darauf verlassen, dass die Thuner den Ball rausspielen würden, oder aber Schiedsrichter Hänni das Spiel unterbrechen würde. Keines von beidem geschah und so konnte es überhaupt erst dazu kommen, dass Bürki den hohen Ball im Luftduell gegen Proschwitz nicht behändigen konnte und dieser dann am schnellsten reagierte und den Ball aus kurzer Distanz und spitzem Winkel in die Maschen drosch. EIn Traumstart für den Aufsteiger. Und für YB der befreiende Schuss vor den Bug? Mitnichten. Die Thuner hatten deutlich mehr Spielanteile, ohne allerdings zu zwingenden Torchancen zu kommen. Aber immerhin gelangen ihnen doch die eine oder andere Ballstaffette und sie wirkten weitaus ballsicherer als YB. Vorab im zentralen Mittelfeld Costanzo/Doubai lief bei YB nicht viel zusammen. Keiner konnte Ruhe und Ordnung ins Spiel bringen, oft wurde das Heil in Einzelaktionen gesucht, die immer wieder in der vielbeinigen Thuner Abwehr endeten. Die erste nennenswerte Aktion hatte Lulic, noch einer der aktiveren bei YB, nach rund 20 Minuten zu verzeichnen, wirklich gefährlich wurde es aber bei seinem Abschlussversuch nicht. In der Folge waren die Thuner dem 2-0 sogar etwas näher als YB dem Ausgleich. Vorab ein bis an den Strafraum schnell vorgetragener Konter hätte bei mehr Entschlossenheit wohl etliche Gefahr vor das YB-Tor gebracht. Nachdem Bienvenu die erste wirklich gute Torchance für YB vergeben hatte, waren es wieder die Thuner die mit einem Kopfball so etwas wie Torgefahr entwickeln konnten. Zum Glück verfehlte der ziemlich freistehende Thuner das Tor deutlich. Danach kam die wohl einzig starke Phase von YB mit zwei Möglichkeiten die der Thuner Goalie Da Costa jedoch zunichte machte. Und kurz vor der Pause blieb den YB-Fans der Torjubel im Halse stecken. Dudar hatte nach einem Corner per Kopf zum vermeintlichen Ausgleich getroffen, allerdings hatte der wenig überzeugende Schiri Hänni irgendwo im Gewühl des Strafraums ein angebliches Foul eines Berners gesehen und gab den Treffer nicht. Wirklich erkennbar war kein Foul, aber wir standen auch verdammt weit weg im wohl beschissensten Gästesektor der Liga (Ok, von Luzern mal abgesehen) YB gelang es auch in der zweiten Hälfte kaum einmal wirklich Druck aufzubauen. Irgendwie fehlte der Biss, die Entschlossenheit und die Bindung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen war auch nicht wirklich zu erkennen. Gerade im Spielaufbau zeigten sich doch eklatante Mängel und ich stelle mir schon die Frage wer denn nun Yapis spielöffnende Pässe schlagen soll. Costanzo blieb sehr blass, verlor einige Bälle leichtsinnig und konnte sich offensiv auch nie in Szene setzen, auch bei Standards nicht. Auch die Wechsel von Petkovic (Raimondi für Lulic, Mayuka für Regazzoni) brachten nicht den erhofften Schwung. Erst in der Schlussphase gelang es YB endlich, die Thuner hinten rein zu drängen. Wirklich gefährlich wurde man dabei allerdings höchst selten bis nie. Bis Dudar mit Glück den letzten Eckball irgendwie zu Bienvenu verlängert und dieser aus rund 5 Metern halbvolley abschliesst. Mit viel Glück und einmal mehr in letzter Sekunde also ein Punktgewinn für YB. Auf die Mannschaft und den Trainer wartet aber noch so einiges an Arbeit. Ein solcher Auftritt gegen Luzern dürfte kaum mit einem Punkt belohnt werden. Es bleibt zu hoffen dass sich die Mannschaft bis in einer Woche einigermassen findet. Sobald Spycher fit ist, würde ich wohl mit ihm auf einer der 6er-Positionen spielen, ihm ist es noch am ehesten zuzutrauen, in der Spieleröffnung für den nötigen Schwung zu sorgen. oder gleich auf ein 4-2-3-1 umstellen. Ob Sutter in dieser Verfassung allerdings ein sicherer Aussenverteidiger darstellt wage ich zu bezweifeln. Nun gut, es war das erste Spiel, wir hatten doch immerhin 4 neue in der Startaufstellung und wären alle Fit gewesen, wären es wohl sogar noch mehr gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas muss ich noch loswerden: Ich habe mich heute teilweise für unseren Anhang geschämt. Was da teilweise an Prollos im Block standen geht echt auf keine Kuhhaut. Mit Grenzwertig ist das ganze wohl gut umschrieben. Diskussionen im Forum darüber ob nun der SCB oder YB die niveauvolleren Fans hat, erübrigen sich bei solchen Bildern wie heute komplett. Dazu jede Menge Partyvolk dass sich ein Bier nach dem anderen hinter die Birne kippt und nur laut wird wenn wieder eine neue Runde Bier eingetroffen ist. Und dann noch jede Menge Gloryhunter (wobei das Wort bei YB wohl nicht ganz genau passt ;-) ) die sich über die Capos auf dem Zaun aufregen, kein einziges Lied mitsingen können, nicht wissen wo in Thun die Anzeigetafel steht (was sehr viel aussagt darüber wie oft sie schon da waren mit YB....) und sich in der 89.Minute beim Stande von 1-0 für Thun und sowas wie einer Druckphase von YB tatsächlich Minutenlang darüber unterhalten können weshalb ihr Kollege jetzt den Ball der in den Block geflogen war, nicht hatte fassen können und sie jetzt kein Souvenier mit nach Hause nehmen können....&lt;br /&gt;Noch was: Hört endlich auf mit diesen Scheiss Böllern! Nicht nur dass die Dinger kaum kontrollierbar und deshalb gefährlich sind, sie können auch zu dauerhaften Hörschäden führen, zumal die Idioten welche die Dinger meist anzünden, dann auch noch zu doof sind, die Dinger wirklich nach vorne zu werfen und sie dann im Block drin explodieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie die SFL diesen Gästeblock hat abnehmen können erschliesst sich mir auch nicht wirklich. Einmal mehr hat ein Fan an einem Zaun einen Teil seines Fingers verloren, weil er mit einem Ring, an oben am Zaun hervorstehnden Enden hängengeblieben ist. Es ist nun wirklich genug passiert mit solchen Zäunen und trotzdem scheint es den ach so auf Sicherheit bedachten Funktionären Scheissegal zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-8519333782738640408?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/8519333782738640408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/07/17012010-fc-thun-yb-11.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8519333782738640408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8519333782738640408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/07/17012010-fc-thun-yb-11.html' title='17.07.2010 FC Thun - YB 1:1'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-1972879617425679836</id><published>2010-07-13T00:13:00.000-07:00</published><updated>2010-07-13T17:03:07.413-07:00</updated><title type='text'>David - Panama City - Caracas - Trinidad&amp;Tobago</title><content type='html'>Mit Sämi (Jeanines Cousin) Babsi und Simu (die ich dank Sämi in Bocas kennengelernt habe, ein Gruss an die beiden an dieser Stelle und gute Weiterreise :-) ) gings schliesslich am nächsten Tag Richtung David. Wir entschieden uns für die bequemere und schnellere Variante und leisteten uns ein Taxi. Jedenfalls dachten wir es sei schneller....Der Taxifahrer zeigte erst überhaupt keine Lust für die weite Fahrt und erst nach und nach als sich Sämi und er über Musik zu unterhalten begannen taute er auf. Was allerdings nicht für seinen Fahrstil galt. Wir hatten uns doch tatsächlich den wohl einzigen auf Sicherheit bedachten Taxifahrer ganz Lateinamerikas ausgesucht. Mit durschnittlich wohl 60 Km/h tuckerten wir also über die Berge unserem Ziel David entgegen. Unsere Frage wie lange es den ungefähr dauern würde, beantwortete er mit einem engagierten Plädoyer für Sicherheit im Strassenverkehr, dass Moritz Leuenberger bestimmt die Tränen gekommen wären :-) und veranschlagte dann rund 3 Stunden (der Bus hätte 4 gebraucht) was uns doch noch akzeptabel erschien, zumal die Fahrweise doch um einiges angenehmer war als andere Fahrten die ich auf dieser Reise über Bergstrecken so erleben durfte. Dummerweise schien sein Auto mit der Bergstrecke und dem Gewicht, (vier Reisende mit Gepäck plus der Fahrer) etwas überfordert zu sein. Da ich ein absoluter Laie bin was Autos betrifft hatte ich mich nicht weiter darum gekümmert, aber das rote Lämpchen auf welches er jetzt fluchend zeigte, hatte ich schon kurz nach dem Start entdeckt gehabt. Jedenfalls war der Motor völlig überhitzt, das Kühlwasser kochte. Nachdem wir bereits unseren Reiseproviant an kaltem Wasser geopfert hatten und immer noch keine wirkliche Besserung eintrat, hielten wir an einem bewachten Grundstück und zum Glück war gleich gegenüber dem Eingang eine Wasserquelle. So lief ich jetzt also mit Wasserflaschen jeweils über die Strasse auf der hupend aber nie abbremsend die Autos nur so vorbeirauschten um diese an der Quelle zu füllen und unserem Fahrer zu bringen, damit er das kalte Wasser ins brodelnde Kühlwasser schütten konnte. Dies half zwar temporär, zumal es kurz darauf bergab ging. Im nächsten Ort war dann aber Schluss und unser Fahrer hielt an um zu telefonieren. Simu der sich erstaunlich gut mit Autos auskannte verdächtigte eine Sicherung der Übeltat unserer Panne. Der Ventilator funktionierte nämlich nicht. Nach dem wir aus der unfreiwilligen Pause das beste gemacht hatten und in einem kleinen Restaurant etwas zu essen geholt hatten, (wobei uns die Preisgestaltung nicht wirklich klar wurde, Sämi bezahlte für Reis, Poulet, Yuca und einem Empanada 2 Dollar, während ich nur für Reis und Poulet dasselbe zahlte und Simu gar 2.50 :-) ) hatte unser Fahrer endlich telefonieren können und siehe da. Es lag tatsächlich an der Sicherung. Schliesslich konnten wir unsere Fahrt fortsetzen und nach rund fünfeinhalb Stunden hatten wir unser Ziel dann doch noch erreicht. Im Zentrum von David warteten wir auf Jeanine die kurz darauf auch erschien. Meine drei neuen (kurz)-Mitreisenden waren eigentlich auf dem Weg nach Costa Rica hatten aber beschlossen das ganze ruhig anzugehen und so blieben sie noch eine Nacht in David. Sie checkten also in einem Hotel gleich am Platz ein, wobei sie uns später als wir uns wiedertrafen erzählten das im ersten Hotel die Angestellte schlicht keine Lust zeigte ihnen ein Zimmer zu geben und sie halt so in ein anderes Hotel mussten. Für Panama scheinbar nichts spezielles und laut Jeanine passiere dies selbst Einheimischen. Jeanine und ich fuhren mit dem Taxi zum Haus welches sie für einen Monat gemietet hatten (von der Oberschwester des Krankenhauses in dem Jhon lag, die kurzerhand mit Kind und Mann zur Mutter gezogen war, das nenn ich mal hilfsbereitschaft)&lt;br /&gt;Nachdem wir geduscht hatten, fuhren wir zurück in die Stadt und trafen dort die anderen drei wieder. Wir entschieden uns für einen Kinobesuch. Das Kino hatte fünf Sääle und bei fünf Leuten würde es wohl schwierig werden sich einig zu werden, so hielt ich mich etwas zurück und als Sämi und Simu auf Jeanines Vorschlag den Film mit dem (im spanischen) Namen "Plan B" schauen zu gehen, mit Zustimmung antworteten, dachte ich mir, dass wenn die beiden Männer einverstanden sind, der Film so schlecht nicht sein könne und das Genre wohl auch passen würde. Leider dachten das Sämi und Simu auch die beide ohne wirklich zu schauen was für einen Film wir da jetzt schauen gehen würden zugestimmt hatten....Ich erspare euch jetzt eine Zusammenfassung des Films....(nein Jeanine, einen Vergleich zu Star Wars zu ziehen zu dem ich dich mal mitgeschleppt habe zählt nicht, das war dagegen hohe Kinokunst! nämlech! ;-)) aber am ehesten erspare ich es wohl mir :-) Interessant waren die Preise in dem Kino. 2.50 Dollar für den Eintritt lässt sich doch sehen, das Popcorn und das Cola welches wir drinnen kauften, war mit 2.75 Dollar jedenfalls teurer :-) Was wir ebenfalls komplett unterschätzt hatten, obwohl uns Jeanine davor gewarnt hatte: Die Kälte. Schon in Restaurants teilweise grenzwertig wie kalt die Kilmaanlagen eingestellt werden, dieses Kino war echt der negative Höhepunkt. Als der Film endlich fertig war hatte ich kalte Füsse wie hier im Winter nicht und es dauerte selbst in der immer noch sehr warmen Nacht einige Zeit bis ich wieder aufgewärmt war und ich habe ja wirklich eher zu schnell zu heiss...&lt;br /&gt;Nach einem sehr leckeren Nachtessen in einem libanesischen Restaurant, verabschiedete sich Jeanine in Richtung Krankenhaus um Joana abzulösen und wir vier fragten uns zu einem Billiard-Salon durch um den Abend ausklingen zu lassen. Auch der Laden war ein Erlebnis. Halb Billiard-Salon halb Disko, aber alles im selben Raum, witzige Kombination. Die Preise liessen sich auch da sehen 70 cent für ein Bier nenn ich doch mal ein Schnäppchen. Gegen ein Uhr (und eigentlich viel später als geplant) nahm ich mir ein Taxi zum Haus. Mit den anderen hatte ich mich um neun Uhr zum Frühstück verabredet, bevor sie dann weiter nach Costa Rica reisen würden. Meine erste Begegnung mit Joana, der Schwester von Jhon, war dann doch etwas spezielles und eigentlich war es mir gar nicht recht sie um diese Urzeit aus dem Bett zu holen damit sie mir die Türe aufmachen konnte. Und obwohl mein spanisch immer noch spartanisch ist obwohl ich mittlerweile doch schon viel verstand, konnten wir uns sogar noch kurz unterhalten bevor ich todmüde ins Bett fiel. An dieser Stelle ein grosses dankeschön dass ich trotz all dem Stress den die beiden hatten da wohnen konnte, ist nicht selbstverständlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bier und der lange vorangegangene Tag, sorgten schliesslich dafür dass ich mich eine geschlagene Stunde verspätet zum Frühstück begab. Jeanine kam direkt aus dem Krankenhaus auch noch dazu. Schliesslich wollten die drei aber doch aufbrechen und nachdem wir uns verabschiedet hatten gingen Jeanine und ich mit dem Bus nach Boquete, einem kleinen touristischen Ort in den Bergen, Nahe einem National-Park in dem auch ein aktiver Vulkan liegt. Das Dörfchen in einem weiten Tal gelegen, erinnert sehr Stark an die Schweiz und ich hab mich nicht mehr wirklich in Zentral-Amerika gefühlt, auch weil die Temperatur dort auf immerhin rund 1500 Meter doch weit angenehmer war als anderswo :-) Die Gegend ist ein beliebter Ausflugsort für Wanderer und Naturliebhaber, beginnt doch am Ende des Ortes ein grösserer Nationalpark und die Berge erheben sich dort auf über 2400 Meter Höhe. Nach einem kleinen Spaziergang und einem sehr guten Espresso (endlich mal guter Kaffee, zu selten erlebt auf dieser Reise) fuhren wir nachdem es heftig zu Regnen begonnen hatte zurück nach David. Während Jeanine wieder ins Krankenhaus ging um Joana abzulösen verbrachte ich den Abend im Haus mit Lesen und Musik hören. Den letzten Tag in Panama verbrachte ich dann halt wieder mit Fussball, WM-Viertelfinals lässt man sich halt auch auf einer solchen Reise nicht entgehen und da Jeanine eh noch einiges zu tun hatte und oft telefonieren musste, war es ihr wohl auch gerade recht so :-)&lt;br /&gt;Schliesslich hiess es abschied nehmen musste ich doch mit dem Bus noch nach Panama City fahren um dann dort den Flieger nach Caracas zu nehmen. Die Busfahrt dauerte 6 Stunden und ging pünktlich um Mitternacht los. Entgegen der ersten Nacht im Bus von Panama City nach Almirantes konnte ich diese Nacht praktisch nicht schlafen. Neben mir ein Mann der sich kaum war er eingeschlafen so breit machte das er weit bis auf meinen Sitz rüber kam, dazu schnarchte er auch noch höllisch laut. Vor mir zwei junge Pärchen die alles andere als daran dachten mal zu schlafen und in einer ziemlich nervigen lautstärke zusammen quasselten. Bin ja eigentlich ein toleranter Mensch, aber wenn man das geschnarche und das gequatsche selbst dann noch hört wenn man seinen Ipod auf vollster Lautstärke laufen lässt, nervt es halt doch irgendwann. Gerädert kam ich schliesslich morgens um 6 Uhr am Bus-Terminal in Panama City an. Kurz was zu trinken geholt und ein Taxi gesucht welches mich nicht abzocken wollte und nach rund 20 Minuten dann auch endlich einen Fahrer gefunden, der mich zu einem "normalen" Preis zum Flughafen brachte. Teilweise schon einfach frech wie versucht wird die Touris abzuzocken. Andererseits muss man auch sagen, es gibt halt wohl auch einfach zu viele dumme Touristen die einfach jeden genannten Preis bezahlen, genau deshalb wird es ja auch versucht. Nach meinen Erfahrungen in Quito war ich schon auf ein weiteres mühsames Check-In-Prozedere gefasst. Doch diesmal verlief alles ohne jegliche Kontrollen, Nachfragen nach weiteren Flügen usw. So konnte ich entspannt ein teures Frühstück geniessen und dazu Argentinien-Deutschland schauen. Überraschend war eine grosse Mehrheit in dem Restaurant für Deutschland, vor allem viele Einheimische. Scheinbar sind die Argentinier in Panama nicht so beliebt....Da Hug und Lüku bekannterweise ja ihre Iphones der kolumbianischen Messerjugend überlassen hatten, war ich froh über ein ungesichtertes WiFi-Netz wenigstens das Facebook-Profil als Kommunikationsweg nutzen zu können. So hatten wir mittels etwas komplizierter kommunikation entschieden, statt noch ins Orinoco-Delta zu fahren am Montag bereits nach Trinidad&amp;amp;Tobago zu reisen. Wir hatten alle die langen Busreisen etwas satt und wollten die letzte Woche unserer Reise chillig ausklingen lassen. Der Flug verlief ruhig und ereignislos, einmal mehr die völlig übertriebenen Einreisezettel Venezuelas ausgefüllt (die dann eh kaum jemand wirklich anschaut und nach dem Stapel beim Beamten wohl im Abfalleimer oder in irgend einer Kartei landen....) Grenzkontrollen sind allgemein etwas worüber ich mich immer wieder aufregen kann. Was geht es einen Grenzbeamten an wohin ich in dem Land gehe und an welcher Adresse ich mich aufhalten werde? Gibt man nämlich warheitsgetreu an es noch nicht zu wissen, wird insistiert und verlangt den Ort anzugeben. Wie soll ich das tun, wenn ich den Ort noch gar nicht kenne? Wenn ich aber "Hilton" oder "Hyatt" schreiben würde und also bewusst Lüge wird das dann nicht hinterfragt....Ich bin auf dieser Reise sowieso zum glühenden Verfechter des freien Personenverkehrs geworden und zwar weltweit. Jeder sollte sich frei bewegen dürfen unabhängig von Staatsgrenzen und Territorien, eigentlich gehört es für mich sogar zum Recht jedes einzelnen Menschen selbst zu entscheiden wohin er gehen will, egal zu welcher Zeit. Als das Prozedere schliesslich mit dem Stempel im Pass doch noch abgeschlossen ist, erwartet mich auch schon die nächste Kontrolle, ein kleiner, wohl kaum weit über 20-jähriger Polizist baut sich so gut es eben mit seiner Grösse geht, vor mir auf und verlangt meinen Pass sowie die Auskunft woher ich komme und wohin ich den in Venezuela wolle. Na toll, vielen Dank auch, ich denke der Junge war von meinem stechenden Blick und meiner erbosten Erwiederung, das hätte ich jetzt vor 30 Sekunden gerade einem Grenzbeamten alles erklärt so überrascht, das er mir den Pass schliesslich wortlos wieder überreichte und von dannen zog. Hätte sicher auch anders ausgehen können, aber ich war echt total sauer in dem Moment. Und meine Müdigkeit nahm auch von Minute zu Minute zu, so dass ich mich entschloss, statt mit dem Bus per Taxi in die Stadt zum vorher mit Hug und Lüku abgemachten Hotel zu fahren. Nach harten Preisverhandlungen liess ich mich schliesslich für immer noch völlig überteuerte 130 Bolivar in die Stadt fahren. Der Taxifahrer fragte zwar immer wieder etwas erstaunt nach, ob ich wirklich in die Sabana Grande wolle, aber alles in allem sonst eine entspannte fahrt. Die Suche nach dem Hotel war dann schon etwas schwieriger. Der Taxifahrer fuhr bestimmt eine halbe Stunde mit mir in dem Viertel rum und liess mich einmal beim nachfragen bestimmt nochmal 10 Minuten allein im Taxi und dies trotz einer genauen Adressangabe meinerseits. Schliesslich aber hatte er es doch ausfindig gemacht und ich erkannte warum der Fahrer die Strasse wohl nicht kannte. Sie war nämlich Autofrei was in Venezuela wohl so viel bedeutet wie "dann gibt es diese Strasse nicht" ;-) Rasch eingecheckt und ins Zimmer gegangen. Da noch etwas Zeit blieb bis Lüku und Hug ankommen würden, legte ich mich nach der anstrengenden und weitestgehend schlaflosen Reise hin. Und erwachte erst wieder als die beiden an die Zimmertüre klopften. Nach einem guten Essen gingen wir einem Ausgangstip nach. Gleich eine Strasse neben unserem Hotel sollte es einen Rock-Schuppen namens "moulin rouge" geben. Den auch schnell gefunden und auch die 20 Bolivar Eintritt schreckten uns erstmal nicht ab, weil von drinnen doch gute Musik auf die Strasse dröhnte. Drinnen waren wir dann schon nicht mehr so begeistert. Nicht wegen dem Musikstil, war ja nicht anders geworden plötzlich. Nein wegen der Lautstärke. Eine Unterhaltung zu führen und das noch zu dritt, war schlicht unmöglich. Und ein Bier kostete auch satte 20 Bolivar. so verliessen wir das Lokal nach zwei Bier relativ schnell wieder. Allgemein war die Lautstärke in fast allen Ländern die wir bereist hatten in den Bars völlig übertrieben. Ich mag ja laute Musik, aber so dass man sich mit etwas lauterer Stimme doch noch über einen Tisch hinweg unterhalten kann, sonst sehe ich irgendwie den Sinn nicht ganz in ein solches Lokal zu gehen....Am nächsten Tag kehrten wir Caracas schliesslich endgültig (das wussten wir zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht, da wir zu dieser Zeit eigentlich noch einen Tag zwischen unserer Ankunft aus Trinidad und unserer Heimreise nach Europa hatten.) Alles in allem die Stadt die mir am wenigsten Gefallen hat. Ich habe mich nirgends sonst so unsicher und unwohl gefühlt wie in diesem Moloch. Freunde werden wir wohl nicht mehr ;-) Jedenfalls fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen um unseren Flug nach Port of Spain für den nächsten Tag zu buchen. Leider waren die Damen am Schalter der einzigen Fluggesellschaft die Port of Spain von Caracas aus anfliegt (Aeropostal) nicht wirklich in der Lage uns den Flug zu buchen und sie erklärten uns wir müssten dies entweder telefonisch oder halt direkt am nächsten Tag am Check-In-Schalter machen. Nun gut. Wir fuhren schliesslich mit einem Taxi (auch wieder nach längerer Suche und harten Verhandlungen) nach Macuto. der Küstenort liegt vielleicht 15 Minuten vom Flughafen entfernt und da wir Caracas gesehen hatten, war der kleine Ort am Meer eine gute Alternative für uns. Schnell das vorher ausgesuchte Hotel gefunden und auch ein zwar kleines aber sauberes und vor allem sehr günstiges Zimmer bekommen. Da es aber noch nicht bereit war, entschieden wir uns erstmal die Badehose auszupacken und kurz an den Strand zu gehen. Was wir aber nicht wussten: Am nächsten Tag war irgend ein Feiertag und sowas nützen die Venezolaner natürlich für einen Kurzurlaub am Meer aus. Die kleine Strandpromenande, der Strand selbst, ja selbst das Meer war völlig überfüllt. Und wir mittendrin in dem Chaos als fast einzige Touristen. Unglaublich wie viele Menschen dort unterwegs waren und am Strand lagen und vor allem eins taten: Saufen. Teilweise hatten sie auch einfach ihr Zelt am Strand aufgebaut und die wenigen Hotels die es in dem Ort gab hatten alle Schilder mit "no hay habitaciones" rausgehängt. (Auch unser Hotel hängte ein solches Schild gleich nach dem wir unser Zimmer bezogen hatten an die Tür, wir hatten also ziemliches Glück) Das mit dem kurzen Bad im Meer liessen wir dann doch bleiben, hätten wir uns doch erst durch hunderte von Leuten überhaupt ins Meer kämpfen müssen. Auch als es schon längst dunkel war, badeten noch immer viele Leute im Meer und der Strand war immer noch ziemlich voll mit saufenden Leuten. Ein herrlich schräges Bild das wir da zu Gesicht bekamen. Nach einem wenig überzeugenden Nachtessen besorgten wir uns noch etwas Bier und hockten uns am Strand auf einen Stein und schauten dem Treiben dort noch etwas zu. Die nette Hotelbesitzerin hatte für uns sogar noch bei der Aeropostal angerufen und uns den Flug reserviert den wir am nächsten Tag direkt am Check-In Schalter bezahlen konnten. Das Prozedere sollte es aber in sich haben. Nachdem wir von einem Hotelmitarbeiter netterweise am Morgen an den Flughafen gefahren worden waren (allerdings für noch mehr als uns der Taxifahrer am Vortag abgeknöpft hatte....) begann die Suche nach einem funktionierenden Bankomaten. Fündig wurden wir schliesslich nach rund einer Stunde. Wobei man in Venezuela aus Sicherheitsgründen nur 300 Bolivar aufs mal abheben konnte. Da ich noch Dollar aus Panama dabei hatte und die zum Schwarzmarkt-Preis tauschen konnte brauchte ich nicht so viel, aber Hug musste vier mal hintereinander abheben bis er den nötigen Betrag beisammen hatte, da seine Kreditkarte bei der Aeropostal einfach nicht funktionieren wollte. Natürlich kamen wir auch diesmal nicht an der obligaten Polizeikontrolle vorbei, wobei ich mich schon ein wenig frage was solche Kontrollen und vor allem Fragen (wohin gehen sie) wen man an einem Flughafen mit einem Rucksack am Buckel Richtung Check-In-Schalter geht, eigentlich genau sollen. Schliesslich hatten wir aber unsere Flugtickets in den Händen, das Gepäck war nach einer langen Warteizeit auch eingecheckt. Nach der Landung in Port of Spain, gingen wir gleich zum Schalter der Carribean Airlines die Shuttle-Flüge nach Crown Point auf Tobago anbieten und buchten für umgerechnet 60 US-Dollar einen Retour-Flug nach Crown Point. Der Flug dauerte nur rund 15 Minuten. Wir hatten uns vorher in der Touristen-Information im Flughafen in Port of Spain etwas schlau gemacht und uns wurden die Strände in Store Bay, gleich neben dem Flughafen empfohlen und die Hotels usw. seien vom Flughafen zu Fuss erreichbar. Tatsächlich war das auch so. Ohne wirklich Ahnung zu haben wohin wir gehen sollten, gingen wir einfach mal Richtung Strand, dort müsste es ja auch genügend Hotels geben. Das Staatsgebiet von Trinidad and Tobago ist anhand des Namens eigentlich erklärt. Es beinhaltet in der Tat nur die beiden Inseln welche wie viele Länder in dieser Region eine bewegte Vergangenheit haben. Auf den beiden Inseln leben rund 1,3 Millionen Menschen. Zuerst besetzten die Spanier die Insel und machten sie zu einem wichtigen Umschlagszentrum des Sklavenhandels, was sich heute noch in der Bevölkerungsstruktur sehr gut ablesen lässt. Rund die Hälfte der Einwohner sind Nachkommen afrikanischer Sklaven, was man noch heute oft an den Nachnamen erkennen kann, da die ersten befreiten Sklaven oft die Vornamen ihrer früheren Besitzer als Nachname bekamen. Rund 40 Prozent der Einwohner stammen aus dem asiatischen Raum insbesondere aus Indien. Neben Fussball ist vor allem Cricket sehr verbreitet. 1797 eroberten die Briten die Insel Trinidad. Um Tobago wurde sogar noch heftiger gestritten. Holländer, Portugiesen, Franzosen, Spanier und Briten wechselten sich in der Besatzung der Insel ab. Erst 1958 entliessen die Briten die beiden Inseln in die Unabhängigkeit, wobei sie sich der allerdings nur kurzlebigen westindischen Föderation anschlossen. Die Briten hatten diesen Staat konstruiert um allen ehemaligen Kolonien in der Region gleichzeitig die Unabhängigkeit zu garantieren. Weitere Bundesstaaten dieser Föderation waren Beispielsweise Jamaica oder Barbados. Bereits 1962 zerfiel die Föderation aber wieder und Trinidad and Tobago wurde zu einem eigenen Staat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Strand angekommen, sprach uns gleich jemand an, ob wir ein Hotel suchen würden. Wir bejaten und der Typ stellte sich als Guide eines Reisebüros heraus, welches Touren per Boot und Bus auf Tobago anbietet. Er könne uns ein Guesthouse empfehlen für 400 TT-Dollar die Nacht (Rund 80 Franken) Wir sagten ihm ob wir es erst einfach anschauen könnten. Er bejahte und brachte uns in seinem Auto zum nicht weit vom Strand weg liegenden Haus. Das Zimmer stellte sich quasi als Appartment heraus mit einem grossen Wohnbereich und eine Küche die wir auch benützen konnten, sowie einem grossen Balkon. Es sei im zweiten Zimmer noch jemand untergebracht (Zu gesicht bekamen wir aber nie jemanden, es war also praktisch unsere Wohnung) aber sonst könnten wir das Appartment ganz für uns nützen. Wir sagten also zu, ohne wirklich zu wissen ob das jetzt überteuert war oder nicht, da wir nicht wirklich eine Ahnung vom Preisniveau hatten. Es stellte sich aber heraus das der Preis absolut ok war. Den einzigen Haken entdeckten wir schliesslich am Abend. Das Appartment hatte keine Moskitonetze vor den Fenstern und innerhalb von Minuten schwirrten dutzende Mücken durch die Räume. Also schnell in den nahen Mini-Mart und Mückenspray gekauft und kurze Zeit später war das Problem dann doch erledigt. Der kleine Ort Store Bay machte einen etwas verschlafenen Eindruck, es waren nicht viele Touristen da und auch sonst konnte man nicht gerade von pulsierendem Leben sprechen. Aber die Leute waren überall sehr freundlich, überaus hilfsbereit und selbst die vielen Tourguides die ihre Touren am Strand anboten oder ihre Jet-Skis vermieten wollten, liessen einem nach einem Nein auch wirklich in Ruhe und wünschten noch einen schönen Tag. Alles in allem eine unglaublich friedliche, ruhige und schlicht chillige Stimmung. Es gab einige kleine und gute Restaurants die allerdings preislich doch nicht gerade günstig waren. Aber das teuerste war vielleicht auf CH-Niveau, höchstens. Der Strand der 2 Minuten von unserem Guesthouse entfernt lag war ein zwar kleiner, aber mit herrlichem Sand und türkisblauem Wasser. Einfach herrlich. Wir hatten uns bei "unserem Guide" nach dem Nachtleben erkundigt, er meinte Store Bay sei der beste Ort auf der Insel für Party und es habe gleich hinter unserem Guesthouse auch die beste Bar. Es wurde zwar rasch deutlich, dass er halt "seinen Ort" so loben musste, denn wirklich viel los war am Abend in dem beschaulichen Ort nicht wirklich. Aber die empfohlene Bar war sehr nett, es hatte oft viele Einheimische da und konnte sich dort gut an den unglaublich schwierig zu verstehenden Englisch-Dialekt der Menschen auf diesem Zwei-Insel-Staat gewöhnen. Vermutlich hatten wir aber auch noch mehr Probleme mit dem Englisch, weil wir davor halt doch sieben Wochen fast ausschliesslich spanisch gehört hatten und unser Gehör quasi daran gewöhnt war. Nichtsdestotrotz amüsierten wir uns prächtig, das lokale Bier (Stag) schmeckte auch sehr ansprechend und so wurde es doch eine einigermassen langen Nacht, wobei ich sogar Lüku noch dazu brachte Vodka zu trinken, weil ich ihn mit einer Diskussion über YB und insbesondere den verlorenen Cupfinal und Carlos Varela gerade wieder hässig gemacht hatte über all das verpasste von YB in den letzten Jahren. Mir sollte es recht sein, denn zu seinen zwei Gläsern Vodka spendierte er auch mir noch zwei Gläser. :-) Den nächsten Tag verbrachten wir mit langem schlafen, ausnüchtern am Strand und Essen, sowie Fussball schauen. Wollten wir jedenfalls. Leider gab unser Fernseher den Kanal auf dem das Spiel übertragen wurde nicht her und so gingen wir halt in die Bar wo wir dank dem Vorabend bereits herzlich begrüsst wurden :-) Nach dem Spiel chillten wir wieder am Strand. Und so ging das eigentlich die ganzen Tage, wobei wir immer wieder nette Einheimische kennen lernten und entspannt unsere letzen Tage der Reise verbringen konnten. Den Nachmittag nach der für unseren Lukas äusserst enttäuschenden Niederlage Deutschlands gegen Spanien hatten wir schliesslich noch dazu auserkoren in die grösste "Stadt" auf der Insel Tobago zu fahren. Scarborough lag rund 20 Minuten von Store Bay weg und war per Bus erreichbar. Also gingen wir zur Bushaltestelle wo zu jeder Stunde eigentlich ein Bus abfahren sollte. Nach 20 Minuten vergeblichen Wartens und wir waren zu unserer Beruhigung nicht die einzigen, auch zwei Einheimische warteten da auf den Bus, hielt plötzlich ein Wagen an und fragte uns wo wir hinwollten. Als wir mit Scarborough scheinbar die richtige Antwort gegeben hatten, deutete der Fahrer uns einzusteigen. So fanden wir heraus, dass es neben Bussen und überteuerten offiziellen Taxis auch inoffizielle Taxis gibt. Dies sind meist einfach Privatpersonen die dich dann gegen ein kleines Entgeld (6 TT-Dollar, also rund 1,20 CHF) mitnehmen, sofern sie auch da hin fahren wo du hinwillst. Die Stadt (oder besser der Ort) Scarborough war dann nicht wirklich mit Highlights versehen, der Ort hatte weder ein wirkliches Zentrum noch irgendwelche Sehenswürdigkeiten, ausser vielleicht der grossen Fähre die im Hafen vor Anker lag. Ein Highlight gab es aber doch noch. Wir fanden eine kleine Gelateria die von einer Deutschen geführt wurde und wirklich sehr sehr leckere hausgemachte Glace anbot. Da wir den Bus gerade verpasst hatten, fragten wir einen Taxifahrer was er verlange und tatsächlich 90 TT-Dollar war uns doch zu viel, wenn man für 6 oder gar 4 (Bus) zurück kommt. So warteten wir halt an einer Bar am Hafen auf den nächsten Bus, nach dem unser Versuch mit jemandem mitzufahren leider nicht von Erfolg gekrönt war.&lt;br /&gt;Nach herrlichen Shrimp-Linguini (Ich merke gerade dass ich doch immerhin ein paar Mal sehr gute Pasta hatte auf dieser Reise) im kleinen Restaurant unserer Vermieterin Carrie, liessen wir den Abend bei kühlen Stag-Bierchen auf dem Balkon ausklingen. Zuvor hatten wir noch der Iberia angerufen und tatsächlich beim zweiten Versuch auch jemanden erreicht. Wir hatten nämlich festgestellt, dass bei unserem Flug der am 12.Juli gebucht war, die Zeit so geändert hatte, das wir in Madrid nur noch fünf Minuten zum umsteigen auf unseren Flug nach Mailand gehabt hätten, was logischerweise nicht wirklich reichte. Da wir auch kaum Bock hatten noch einen weiteren Tag in Caracas zu verbringen, da wir diese Stadt wirklich gesehen hatten, logen wir etwas dreist, wir müssten unbedingt spätestens mit dem von uns gebuchten Flug in Mailand ankommen und ob wir nicht vielleicht den Flug einen Tag vorbuchen könnten. Und siehe da, kurze Zeit später hatten wir unseren Flug kostenfrei (Mark wird sich jetzt wohl ärgern ;-) ) umgebucht und wir kamen drum rum noch mal nach Marcuto oder gar Caracas zu fahren und konnten so sogar noch etwas Geld sparen. In der Nacht hatte es begonnen stark zu regnen und leider war das schlechte Wetter auch fast den ganzen Tag über nicht zu ignorieren. Schliesslich hellte es aber doch noch auf und wir beschlossen zum rund 20 Gehminuten entfernten Pigeon Point-Strand zu gehen. Der Strand wurde zu einem Heritage erklärt und man bezahlte 18 TT-Dollar eintritt, die es allerdings durchaus wert waren. Ein schöner Strand erwartete uns, einziger Wehmutstropfen waren die Algen die etwas störend am Grund herumtrieben. Sonst aber wirklich ein schöner Flecken mit einer Strandbar und der Möglichkeit Jet-Skis zu mieten. Da Lukas und Hug den Vermieter bereits kannten, weil sie vorher am anderen Strand schon mal gefahren waren, wurden wir von ihm natürlich schon von weitem begrüsst und gefragt ob wir wieder mal fahren wollten. Schliesslich entschieden wir alle uns dafür und nach kurzer Wartezeit weil noch ein dritter funktionierender Jetski geholt werden musste gings los. Und ich muss sagen es hat auch mir wirklich sehr viel Spass gemacht, mit dem Ding übers Wasser zu rasen, auch wenn es eigentlich nicht meinen Überzeugungen entspricht :-) Das Wetter wurde immer besser und bescherte uns schliesslich noch einen unglaublich schönen Sonnenuntergang am Strand, ehe wir im Dunkeln den Weg zurück nach Store Bay antraten und sogar das Glück hatten dass uns schliesslich jemand auf der Ladefläche seines Pick-up-Trucks mitnahm. Am nächsten Morgen hiess es bereits wieder Abschied nehmen von Tobago, wartete am Nachmittag in Port of Spain doch noch ein Fussballspiel auf uns. Klar dass wir einen so exotischen Länderpunkt nicht einfach sausen lassen konnten. Nach der Ankunft am Flughafen von Port of Spain erkundigten wir uns nach einer Busverbindung in die Stadt. In der kleinen Touristen-Info erhielten wir aber nur die Auskunft dass der nächste Bus erst um 16.00 Uhr, also in rund 6 Stunden fahren würde...So mussten wir uns halt ein völlig übertreuertes Taxi leisten. 190 TT-Dollar, also umgerechnet fast 40 Franken war doch etwas gar viel, wenn man die Preise für Busse usw. vergleicht. Wenigstens hatte unser Fahrer noch einen Tip für ein Hostel und so mussten wir uns wenigstens darum nicht mehr gross kümmern. Beim Hostel Calypso angekommen, fragten wir uns aber zuerst doch ein wenig in was für einer Gegend wir da wohl gelandet waren. Das Hostel liess sich nur durch ein immer abgeschlossenes Tor betreten, wobei man immer klingeln musste wenn man rein wollte. Die Mauern rund um das Haus waren komplett mit Stacheldraht versehen und selbst im Hostel drin um zu den Zimmern zu gelangen, war nochmal eine abgesperrte Tür die nur durch die Reception per Knopfdruck geöffnet werden konnte. die Reception befand sich hinter verspiegelten Scheiben und man konnte nur durch eine kleine Luke auf einem Plastikstuhl sitzend mit der Angestellten in dem Kabuff reden. Ein wenig kamen wir uns vor wie in einem Gefängnis. Es stellte sich aber später heraus das die Gegend wohl gar nicht so übel war und der Sicherheitsfimmel wohl einfach der allgemeinen britischen Paranoia geschuldet war. Nach einigem hin und her und interessanterweise immer höheren Preisen (Der Taxifahrer hatte uns noch ein Zimmer für drei Personen für 210 TT-Dollar versprochen) hatten wir schliesslich doch noch zwei Zimmer bekommen, mit der Versprechung die zweite Nacht in ein dreier Zimmer wechseln zu können. Gezahlt haben wir aber schliesslich über 500 TT-Dollar für beide Zimmer :-) Kurz nachdem wir eingecheckt hatten, begann es wie aus kübeln zu giessen, was sowieso eine besonderheit auf diesen Inseln war. Immer wenn es zu regnen begann, war es als hätte jemand eine riesige Dusche urplötzlich angestellt. Es gab keine Tropfen vorher, es machte einfach wasch und es regnete wie aus Kübeln. Nach rund 2 Stunden hatte sich das Wetter wieder beruhigt und wir beschlossen noch etwas in die Stadt zu gehen bevor wir dann Richtung Nationalstadion gehen wollten wo das von uns auserkorene Spiel stattfinden sollte. Wir gingen also los Richtung Zentrum. An einer Kreuzung vor einem Nissan-Autohaus (Auffallend wie die dort praktisch nur asiatische Autos fahren) nahmen wir kurz unser Strassenkarte hervor und kurz darauf sprach uns ein Typ an der in Krawatte und Hemd vor dem Autohaus stand und rauchte. Wir sähen etwas verloren aus und was wir denn hier genau wollten. Wir erklärten ihm, dass uns der Taxifahrer eine gewisse Strasse empfohlen hatte wo es viele Bars gebe, irgendwo im Zentrum der Stadt. Der Mann schaute uns schief an und meinte dann lakonisch, das dort gar nichts sei und wir höchstens ins Zentrum gehen sollten, wenn wir ausgeraubt werden wollten, dort sei alles nur "crab". Er zeichnete uns einige aus seiner Sicht gute Bars ein und warnte uns nochmals vor dem Zentrum der Stadt. Nun gut, zwar hatten wir ja schon beim Hostel bekanntschaft gemacht mit der Paranoia die offensichtlich in dieser Stadt herrschte, da es aber eh bald Zeit wurde zum Stadion zu gehen, liessen wir das Zentrum erstmal sein und wollten in einem Bogen zum Stadion gehen. An einer Tankstelle holte ich mir etwas zu trinken und Lüku schaute zufällig in eine Tageszeitung die dort in einem Ständer zum Verkauf lag. Und kriegte einen ziemlichen Schreck. Der komplette Spieltag der TT-Pro League (so heisst die oberste Liga dort) war in einem Werbe-Event für die FIFA Frauen U-irgendwas WM eingebunden und alle Spiele sollten im Marvin Lee-Stadium im in der Nähe des Flughafen liegenden Städtchen Macoya ausgetragen werden. Na toll. Schnell nach dem Busbahnhof gefragt, der natürlich mitten im vorher von unserem Autohändler als "crab" bezeichneten Zentrum lag. So konnten wir uns wenigstens gerade über den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen informieren. Und es war, wie war es anders zu erwarten überhaupt nicht schlimm. Vielleicht hätte man die Gegend in der Nacht wohl eher gemieden, da einzelne Strassen wohl doch ziemlich ausgestorben sein könnten wenn alle Geschäfte geschlossen hatten, aber alles in allem buchten wir seine Aussagen bereits wieder der scheinbar landestypischen Paranoia zu :-) Nach rund 15 Minuten den Busbahnhof gefunden. Nun galt es den richtigen Bus zu erwischen. Das wiederum stellte sich als echte Herausforderung dar. Jeder den wir fragten, vom Beamten am Info-Schalter über Bedienstete an den Bushaltestellen sagte uns was anderes über Haltestelle und Zeit des Busses. Schliesslich entdeckten wir noch einen Teil des Busbahnhofs an dem sogenannte Maxi-Taxis abfuhren. Kleinbusse mit zwischen 14-30 Plätzen die sogar noch günstiger waren als die normalen Busse und erst noch häufiger fuhren. So ging es nicht lange und wir sassen tatsächlich einem dieser Maxi-Taxi in Richtung Macoya. Zwar hatte uns der Fahrer versprochen uns zu sagen wann wir aussteigen müssten, als wir aber zum Glück das Stadion von der Strasse aus sahen merkten wir recht schnell dass er es längstens vergessen gehabt hätte. So hatten wir den Spielort also tatsächlich gefunden und wir gingen zum Stadion und kauften uns für 30 TT-Dollar pro Person Tribünentickets. Diese hätten für zwei Spiele gegolten. Um sechs Uhr spielte Joe Public FC gegen Police FC (Tatsächlich der ehemalige Klub der Polizei), danach um 20.30 Uhr spielte Defense Force (ehemals der Armeeklub) gegen San Juan Jabloteh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joe Public FC - Police FC&lt;br /&gt;Trinidad and Tobago Pro League, Marvin Lee-Stadium, Macoya, Trinidad, ca. 300 Zuschauer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir waren rund 40 Minuten vor Spielbeginn da und waren ausser einigen Offiziellen noch parktisch die einzigen Zuschauer. Das Stadion hatte nur auf zwei Seiten Tribünen, eine Haupttribüne und eine Hintertortribüne hinter dem von der Haupttribüne aus gesehen, linken Tor. Wir testeten erstmal das Stadioncatering, welches aus zwei Verkaufständen bestand. An einem gab es warme Suppen (bei der Hitze...) sowie gekochte Maiskolben (schmeckte nicht schlecht.) Am anderen gab es Hot-Dogs. Die waren m.E scheusslich, aber für umgerechnet 1.20 CHF kann man wohl auch nicht mehr erwarten. Hug fand die aber toll und ass gleich zwei davon :-) ) Kurz vor Spielbeginn waren immer noch nicht gerade viele Zuschauer im Stadion, aber zu Spielmitte befanden sich dann wohl rund 300 Zuschauer im Stadion. Das Spiel pendelte sich auf ziemlich schwachem Niveau ein, ich denke ein CH-Mittelfeld-Klub aus der NLB hätte gegen beide Teams keine grossen Probleme gehabt. Joe Public übernahm von Beginn weg das Spieldiktat und musste sich in der Halbzeit einzig die Frage stellen lassen, weshalb sie nicht höher als 2:0 führten. In der zweiten Halbzeit hatten sich die Bullen dann etwas gefangen und ihnen gelang mittels Penalty der Anschlusstreffer. Wirklich spannend wurde es danach aber nicht, obwohl das Spiel jetzt etwas ausgeglichener war als in der ersten Halbzeit. Kurz vor Schluss vergab Police FC noch eine riesige Ausgleichschance und so blieb es beim letztlich knappen 2-1 für Joe Public.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wir genug hatten vom doch eher schlechten Fussball beschlossen wir, das zweite Spiel nicht mehr zu schauen und zurück in die Stadt zu fahren. An der Schnellstrasse angekommen, dauerte es keine Minute bis eines dieser Maxi-Taxis anhielt und uns schnell und sicher zurück in die Stadt brachte. Schliesslich hatten wir doch einigen Hunger und beschlossen, den Tipps des Nissan-Vertreters vom Nachmittag noch eine Chance zu geben und liefen zur Strasse die er uns empfohlen hatte wo es gute Bars und Restaurants gäbe. Leider schien der Typ doch eher einer gehobenen Mittelschicht anzugehören. Zwar gab es durchaus einige Restaurants, Bars und Klubs, aber die Preise bewegten sich absolut auf CH-Niveau. Nach einigem hin und her, hatte ich eigentlich die Nase ziemlich voll, und so assen wir halt ein Shawarma vom Strassenhändler. Lüku und Hug wollten noch etwas das Nachtleben erkunden, ich aber hatte genug vom rumlatschen und ging zu unserem Hostel zurück. Auf dem Weg zum Hostel kam ich an einem kleinen Getränkeladen vorbei vor dem eine Steel-Band ihre Instrumente halb auf der Strasse halb auf dem Trottoir aufgebaut hatte. Und drumherum ziemlich viele Leute die zur Musik tanzten und sangen. Ein herrlicher Anblick wie viel Lebensfreude diese eher einfachen Leute zeigten und ein angenehmer Kontrast zur Schicki-Micki-Meile die uns der Typ empfohlen hatte.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag schliefen wir alle lange aus und konnten dann später tatsächlich in unser dreier Zimmer umziehen. Das Lag im vierstöckigen Gebäude zuoberst, hatte aber dafür noch eine Dachterasse davor, von welcher man bis zum Hafen und dem National- und zum Cricket-Stadion sah. Danach gingen wir etwas essen, schauten uns noch ein wenig in der an Höhepunkten armen Innenstadt um und Hug entschied sich schliesslich noch dafür seine Haare schneiden zu lassen. Also einen Barber-Shop gesucht und nach einigem Fragen auch gefunden. Die Frau die dort beschäftigt war, rief sofort jemanden an und kurze Zeit später erschien ein ergrauter dunkelhäutiger sehr korrekt gekleideter Herr um Hug die Haare zu schneiden. Und offensichtlich war er von der alten Schule. Er nahm es sehr sehr genau und schnippelte jede noch so kleine unregelmässigkeit in seiner Arbeit an Hugs Frisur weg. Schliesslich entschied ich mich, als Hug fertig war, auch dafür kurz hinzuhalten. Keine Angst meine Haare sind noch dran, aber der Bart den ich mir auf der Reise habe wachsen lassen störte mich gewaltig und da ich mich schon immer mal in einem Coiffeur-Salon habe rasieren lassen wollen, tat ich das halt bei dem netten älteren Herrn. Auch bei mir war er allerdings so gründlich wie es nur ging und ich sass bestimmt eine halbe Stunde auf diesem Stuhl. Schon bei Hug hatte er vorher die ganze Zeit immer etwas von "ship" geschwafelt, da er aber einen so fürchterlichen Dialekt sprach verstand selbst ich nur dieses eine Wort. Als er mit meiner Rasur fertig war, sagte er dann den einzigen Satz den ich von ihm Verstand. Er meinte zu mir, ich müsste jetzt wohl schauen dass sie mich zurück aufs Schiff lassen würden und lachte ob seinem Spruch herzhaft. Jetzt endlich begriffen wir. Der gute Herr hatte uns für Matrosen gehalten die gerade Landgang hatten solange unser Schiff im Hafen lag. Nun lachten wir auch, aber natürlich aus anderem Grund als der nette Herr. Wir liessen ihn im seinen Glauben und bezahlten die 75 TT-Dollar die Hugs Haarschnitt und meine Rasur zusammen kosteten (also knapp 14 Franken für beide zusammen) und gaben dem sympathischen Herrn gleich noch ein Trinkgeld mit. Frisch rasiert und frisiert verliessen wir den Laden und gingen zurück ins Hostel. Wir entschieden uns dafür uns am letzten Abend unserer Reise nochmal etwas zu gönnen und gingen zu einem Italiener den wir am Vorabend gefunden hatten, uns aber doch etwas zu teuer war und liessen es uns bei hervorragendem italienischen Essen gutgehen. Da konnte man auch über die CH-Preise hinwegsehen, denn das Essen war wirklich ausgezeichnet. Danach gingen wir zurück zum Hostel um den Abend gemütlich auf unserer Dachterrasse ausklingen zu lassen. Im Hostel trafen wir noch drei Polinnen, die wir schon am Nachmittag kurz kennen gelernt hatten und luden sie ein doch mit uns auf der Dachterasse etwas zu trinken. Die drei kamen kurze Zeit später auch tatsächlich hoch und brachten gleich ihren eigenen Schnaps mit. Die drei hatten auch eine komische Geschichte auf Lager wie sie nach Trinidad gekommen waren. Eigentlich hatten sie einen Flug von Frankfurt nach Mexico gebucht. Doch als sie von Krakau mit dem Bus nach Frankfurt fuhren, hatten sie so viel Verspätung das der Flug weg war. Zu ihrem Glück war der Flug aber eh überbucht und so bot ihnen das Reisebüro über welches sie gebucht hatten an, den Flug kostenlos umzubuchen. Entweder nach Tokyo oder nach Trinidad. Und so landeten sie halt auf der Karibikinsel. Lustige Geschichte wie ich finde. Ich weiss zwar jetzt noch nicht, warum sie sich das Geld vom Reisebüro nicht einfach haben auszahlen lassen und einen anderen Flug nach Mexico gebucht haben, aber ihr Englisch oder mein Zustand (es waren doch schon einige Bierchen geflossen) liessen diese Frage unbeantwortet. Irgendwann verschwanden die drei dann in ihrem Zimmer und wir leerten noch die restlichen Bier und gegen halb vier Uhr morgens gingen wir dann doch ins Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir mussten am nächsten Tag erneut ein Taxi nehmen, weil wir in Erfahrung gebracht hatten, dass es zwar andere Möglichkeiten unter anderem mit diesen Maxi-Taxis gäbe, diese aber nur Montag-Freitag an den Flughafen fahren würden, warum auch immer. Leider war unser Flug von Port of Spain nach Caracas genau auf Spielbeginn des WM-Finals gelegt. Wir hofften aber zumindest bei der ersten Fluggesellschaft unser Gepäck durchchecken zu können und so noch etwas Zeit zu haben in Caracas um die zweite Hälfte des Spiels noch zu sehen. Daraus wurde dann aber nichts. Die Fluggesellschaft Aeropostal fertigte ihre Gäste doch tatsächlich manuell ein und hatte gar keinen Zugriff aufs System. Na dann halt nicht. Dumm war nur, dass wir nun wieder das Einreiseprozedere der venezolanischen Behörden über uns ergehen lassen mussten. In Caracas angekommen, schauten wir uns erstmal um und entdeckten Tatsächlich einen Schalter für Transitflüge. Leider war von Iberia dort niemand anwesend und man schickte uns zu den Abfluggates. Die obligate Kontrolle hinter uns gebracht, runter zum Iberia-Gate und dort gefragt ob es eine Möglichkeit gäbe dass Iberia unser Gepäck irgendwie auf den Flug einchecken könnte, oder ob mindestens jemand mitkommen konnte und wir so das Einreisen sparen konnten. Natürlich blauäugig von uns, aber versuchen kann man es ja. Aber da der Iberia-Angestellte sowieso erstmal unser Anliegen nicht verstand und meinte wir hätten unser Gepäck verloren, gaben wir schliesslich auf und gingen halt wieder zurück, wobei uns der Polizist an den Metalldetektoren und Handgepäckkontrolle nun nicht mehr zurücklassen wollte und erst nach Intervention eines privaten Sicherheitsmitarbeitenden der unser Anliegen doch noch verstehen wollte, durchgelassen wurden. Dann begann also die erneute Warterei. Einreisen nur um unser Gepäck zu holen, passiert auch nicht alle Tage. Eine gute Stunde warteten wir in der Schlange und der WM-Final war für uns nur akkustisch warnehmbar, da in der Halle bei den Gepäckbändern das Spiel übertragen wurde und in der Halle mit den Einreisebeamten trotz einigen Bildschirmen nicht....Wir machten noch bekanntschaft mit einer süssen Vorarlbergerin und so ging die Zeit dann doch mal vorüber.&lt;br /&gt;Schliesslich wartete auch schon eine Angestellte von Aeropostal mit unserem Gepäck auf uns. Die nette Dame versuchte auch noch mal uns zumindest die Bezahlung der Ausreisegebühr zu ersparen, was aber natürlich auch nicht klappte. Auf dem Weg zum einchecken sahen wir schliesslich doch noch das entscheidende Tor von Iniesta und hatten so wohl nicht all zu viel von dem Final verpasst :-) Kurz vor dem Check-In Schalter stand wieder mal ein Polizist rum und als er mich anschaute wusste ich bereits was kommen würde....Genau, eine Kontrolle...was will jemand schon der mit einem Rucksack in Richtung der Iberia-Schalter läuft anderes als einchecken und vermutlich das Land verlassen? Eine Schlussfolgerung die aber wohl die Fähigkeiten eines Polizisten übersteigen....Hug und Lüku gingen etwas hinter mir und wurden von "meinem" Polizisten erst nicht belästigt, aber kurz vor den Schaltern sprang plötzlich ein zweiter Polizist herbei und hielt die beiden auf....Die Iberia-Leute am Schalter hatten scheinbar schon auf uns gewartet und die Zeit wurde tatsächlich schon ein wenig knapp. Der Polizist wollte natürlich wieder wissen wohin ich gehe, was ich mit einem knappen "Madrid" beantwortete. Und da fragte mich der Typ tatsächlich ob ich einchecken wolle. Nein, natürlich nicht, ich stehe nur so mit einem Rucksack und meinem Pass kurz vor dem Check-In Schalter und will eigentlich nur nach dem Weg fragen um nach Madrid zu kommen, ich gehe nämlich zu Fuss. Sowas ähnliches hätte ich dem Polizisten am liebsten geantwortet und wenn meine Spanisch-Kenntnisse besser wären, hätte ich es wohl auch getan. Gut das ich nur wenig spanisch kann. Ich bin sicher, der Typ hätte das wenig amüsant gefunden....Nachdem eine Iberia-Angestellte uns zugerufen hatte, ob wir nach Madrid einchecken wollten war wohl auch der Polizist endgültig überzeugt und gab mir meinen Pass doch noch zurück. Na endlich....Schnell eingecheckt, zum Schalter für die Bezahlung der Ausreisegebühr, dort die 160 Bolivar abgedrückt wobei sich Lüku die Gebühr sparte in dem er einfach die alte Quittung hinhielt und damit tatsächlich durchkam. Dann wieder die zweifache Handgepäck und Personenkontrolle, und wieder angestanden um den Ausreisestempel zu kriegen. Auf einmal wurden wir ausgerufen, was wir natürlich sofort ausnützten und uns mit entschuldigenden Worten und zeigen auf die Lautsprecher vordrängelten und so wenigstens diese Hürde schnell von statten ging. Was die am Gate dann genau wollten war uns zwar ein Rätsel einen Grund warum man uns ausgerufen hatte, bestand jedenfalls kein offensichtlicher, auch egal :-) Da wir dank Lükus Coup mit der Ausreisegebühr noch Geld übrig hatten ging er noch in einen Duty free shop und kaufte sich Zigaretten und eine Flasche Rum. Bepackt mit fünf Plastiksäcken, kam Plastiksack-Lüku schliesslich zum Gate :-) Das Boarding begann und plötzlich wieder Stau, bereits im Fingerdock drin. Man gab uns zu verstehen, dass die Frauen links und die Männer rechts hinstehen sollten. Und bald wussten wir auch warum....dreimal dürft ihr raten...Richtig eine Polizeikontrolle. Lüku bekam schon etwas Angst das sein Schwindel mit der Ausreisegebühr aufliegen könnte, aber ausser einer kurzen Leibesvisitation und einem Blick ins Handgepäck passierte nichts. Wozu diese Kontrolle genau diente bleibt wohl ein Rätsel der venezolanischen Polizei. Etwas sinnloseres als an einem Flughafen kurz vor dem Besteigen des Flugzeuges nochmal eine Kontrolle zu machen, nachdem man das Gepäck durch zwei Röntgenanlagen geschickt hat und zwei Metalldetektoren einem überprüft hatten, habe ich also selten gesehen. Was die erhofft hatten zu finden hätte mich aber eigentlich schon brennend interessiert... Der Flug verlief ausser einem Platzwechsel meinerseits, weil ich neben mir in der Reihe drei sich ständig streitende Kinder hatte, ziemlich ereignislos. Ah noch ein Tip, wer Clash of the Titans noch nicht gesehen hat und einmal mit dem Gedanken spielt sich diesen Film anzusehen: Lasst es bleiben, ich habe echt noch selten so einen Müll gesehen. Da ändern auch die hübschen weiblichen Darstellerinnen (vorab Gemma Arterton) rein gar nichts daran. Schlafen konnte ich kaum auf dem rund 9 Stündigen Flug, und als ich endlich mal für etwa fünf Minuten eingeschlafen war, weckt mich doch eine Stewardess weil es Turbulenzen gab und man sich anschnallen sollte und ich es nicht war. Vielen Dank auch. Ziemlich gerädert kamen wir schliesslich in Madrid an, wo man noch rein gar nichts von dem Trubel mitbekam welcher ein paar Stunden später die heimkehrenden Weltmeister verursacht haben müssen.&lt;br /&gt;Es gab drei Stunden Wartezeit zu überbrücken die wir in einem Cafe verbrachten. Der Flug nach Mailand Malpensa bekam ich dann fast komplett nicht mit, weil ich doch noch etwas schlafen konnte. Erwartungsgemäss verpassten wir in Madrid den Bus nach Domodossola mit welchem wir einen Zug erwischt hätten, der uns erlaubt hätte zwei Stunden eher zu Hause zu sein. So fuhren wir halt erstmal mit Hug, der ins Tessin wollte bis nach Busto Arsizio. Leider hat der Ort zwei Haltestellen. Eine für den Malpensa-Express und die andere für die nationalen Züge der FS. Ein Taxi war keines aufzutreiben und ein Bus fuhr erst rund 30 Minuten später....Also auf der Strasse jemanden gefragt, wie man den zu Fuss dahin komme. Er erklärte es uns ziemlich kompliziert und schliesslich fragten wir ihn ob er uns gegen ein kleines Entgeld nicht dorthin fahren könnte, da wir gesehen hatten das er gerader erst aus einem Auto ausgestiegen war. Der nette Herr tat es tatsächlich und so erreichten Lüku und ich gerade noch einen Regio nach Domodossola. Dort mussten wir allerdings dann fast zwei Stunden auf den EC aus Mailand warten. Die Verbindungen von Italien in die Schweiz sind wirklich eine Zumutung und ich frage mich ernsthaft warum das so ist, könnte man mit einem Taktfahrplan doch garantiert den Flugverkehr konkurrenzieren wenn man sieht wie weit die Flughäfen Mailands vom Zentrum weg sind...Wie dem auch sei, wir nutzten dei Wartezeit in dem wir eine unglaublich feine Pizza assen und uns danach noch eine feine Glace gönnten. Und kurze Zeit später (Also rund eine Stunde später als wir in Visp in den Lötschberg-Tunnel einfuhren :-) ) hatte uns die Schweiz wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Merci Mark, Fabio, Lüku, Tüte und Hug, sowie Babsi, Sämi, Simu und Jeanine welche auf dieser Reise für kürzere oder längere Zeit meine "Mitreisenden" waren für die schöne Zeit, hat viel Spass gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem letzten Bericht von unserer Reise, wird der Blog nun seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt, aus dem Namen ist es ja eigentlich abzuleiten. Ich werde versuchen über die YB- und St.Pauli-Spiele (und andere Fussballspiele natürlich auch) welche ich Besuche vermehrt Berichte zu schreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-1972879617425679836?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/1972879617425679836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/07/david-panama-city-caracas-trinidad.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/1972879617425679836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/1972879617425679836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/07/david-panama-city-caracas-trinidad.html' title='David - Panama City - Caracas - Trinidad&amp;Tobago'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-8577554527786578056</id><published>2010-06-29T14:16:00.000-07:00</published><updated>2010-06-29T16:26:10.067-07:00</updated><title type='text'>Quito - Panama</title><content type='html'>Nach dem eher langweiligen Spiel wollten wir ins Centro Historico von Quito fahren. Ein Taxi zu kriegen war ein Ding der unmoeglichkeit und so nahmen wir dann doch einen Schnellbus. Leider hatte dieser nach rund der haelfte der Strecke eine Panne und alle Passagiere mussten aussteigen. Leider waren die nachfolgenden Busse allesamt vollgestopft und so entschieden wir uns etwas essen zu gehen und die erste Halbzeit von Brasilien-Elfenbeinkueste dort zu schauen. In der Pause suchten wir uns dann ein Taxi welches uns dann doch noch zu unserem urspruenglichen Ziel bringen sollte. Fabio und Hug wollten sich auch noch die zweite Haelfte des Spiels anschauen, waehrend Lueku, Tuete und ich uns ein wenig in der Altstadt von Quito umschauten. Das Centro Historico ist an einen Huegel gebaut und wenn man ein wenig hochgeht, kann man grosse Teile der Altstadt ueberblicken. Nachdem wir eine lange Treppe im Quartier hochgegangen waren (und man merkte die fast 3000 Meter doch betraechtlich beim atmen) und die grosse Basilica besucht hatten, gingen wir noch in einen Markt und ich kaufte mir endlich neue Schuhe da die alten schon laengere Zeit kaputt waren und ich in Banos die Dinger endlich weggeschmissen hatte um mich selbst unter Druck zu setzen endlich neue zu kaufen ;-) Die Verkaeuferin wollte erst fuer die schoenen schwarz-gelben Schuhe ueber 40 Dollar, was dann doch etwas uebertrieben war und ich handelte die Dinger dann immerhin noch auf 28 Dollar runter. Den Abend verbrachten wir im La Mariscal, dem Ausgangsviertel von Quito, bei Beer-pong und kickern, wobei sich Fabio und Hug als das Kicker - Dreamteam entpuppten und an zwei Abenden ungeschlagen blieben.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag machten Tuete und Lueku einen Ausflug in den Nationalpark der in der Naehe liegt. Da Hug, Fabio und ich doch lieber Schweiz-Chile schauen wollten blieben wir im Hostel und nach einem leckeren Fruehstueck (endlich wieder mal gabs richtig feines Ruchbrot!) in einem von einem Deutschen gefuehrten Cafe, machten wir uns auf zum Teleferico. Die Seilbahn bringt einem von 3000 Meter auf ueber 4100 Meter hoch. Spaeter stellte ich dann fest, dass ich niemals an einem hoehergelegenen Ort war. Und die paar hundert Meter zu einem Aussichtspunkt waren doch ziemlich anstrengend in dieser Hoehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir die teuersten und so ziemlich schlechtesten Salchipapas gegessen hatten, fuhren wir wieder runter nach Quito. Bei der Rueckfahrt in der Seilbahn, entdeckten wir unterhalb der Talstation einen kleinen Freizeitpark. Kurzentschlossen gingen wir nach der Ankunft dorthin. Neben einer Achterbahn und anderen Kirmes-Fahrgeraeten gab es eine riesige Spielhalle mit Video und anderen Spielen und weiter unten eine richtige Kartbahn! Auf dem Weg dorthin fing es allerdings zu regnen an und der Preis von 5 Dollar fuer 5 Minuten und keiner Ermaessigung bei laengerer Fahrzeit hielt uns schliesslich davon ab.&lt;br /&gt;Mit einem Sammeltaxi fuhren wir zurueck zum Hostel und warteten auf die beiden Ausfluegler die schliesslich gegen sieben Uhr auch auftauchten. Danach gings zum essen in ein argentinisches Restaurant. Fuer Ecuadorianische Verhaeltnisse wars zwar sehr teuer, aber das Filet Mignon mit Karfoffelstock und Gemuese fuer 9 Dollar liess sich sehen und schmeckte vorzueglich. Danach gingen wir noch etwas in die Bars und liessen den Abend erneut beim Kickern und Beer-Pong ausklingen. Am naechsten Tag verliess uns dann Fabio Richtung Heimat. Wir legten einen chilligen Tag ein und lasen vor allem und schauten Fussball und Tennis. Am Abend gingen wir gleich nochmal zum Argentinier um die Ecke und Tuete wollte uns noch etwas zu rauchen besorgen. Leider wurde er boese verarscht und die nette Dame verkaufte ihm ein Stueck Moos fuer 5 Dollar....was lernt man daraus? Immer erst pruefen was man kaufen will :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schliesslich stand meine Abreise nach Panama an. Den morgen nochmals mit Fussball und Tennis durchgebracht (Stichwort Isner-Mahut :-) ) und erneut das leckere Fruehstueck beim Deutschen genossen. Tuete ging nach dem Fruehstueck noch schnell zur Bank und als er zurueckkam, erzaehlte er uns dass auf der Strasse neben unserem Hostel grad zwei mit Messern auf einander losgegangen seien und und die ganze Strasse voll Blut sei.....kein toller anblick....Die drei anderen verliessen Quito mit dem Bus Richtung Kolumbien, waehrend ich ein Taxi zum Flughafen nahm. Ich hatte mir vorgenommen, fruehzeitig einzuchecken und dann gemuetlich vor dem Abflug noch Deutschland-Ghana zu schauen irgendwo im Flughafen. Denkste. Erst musste ich bei einem Schalter vor den Check-In-Schaltern anstehen, dies sicher gute 40 Minuten, bis dann mal ein Angestellter der Copa-Airlines erschien und dann jeden Passagier fragte wie viel Gepaeckstuecke man einzuchecken habe. Danach nochmals bestimmt eine halbe Stunde am Check-In Schalter angestanden, unterbrochen von einem Zivilpolizisten der ploetzlich vor mir stand und den Pass verlangte und mir schliesslich sagte ich muesse mitkommen fuer eine Gepaeckkontrolle. Na toll....Nach dem sie den Inhalt meines Rucksackes durchsucht hatten und auch mein Shampoo und die Sonnencreme gruendlichst untersucht hatten, fuehrte mich der gleiche Polizist immerhin wieder an die Spitze der Warteschlange am Check-In-Schalter. Doch das war noch nicht alles. Die Dame am Check-In Schalter wollte von mir wissen ob ich einen Rueckflug von Panama habe. Ich sagte ihr dass ich am 3.Juli von Panama nach Caracas fliegen wuerde. Das stellte sie aber noch nicht zufrieden und sie wollte wissen ob ich von Caracas aus noch weitere Fluege haette. Ich gab den Flug am 12.Juli nach Madrid an, sie fragte mich nach der Reservierungsnummer, ohne diese koennte sie mich nicht einchecken. Langsam war ich etwas genervt. Warum um Gottes Willen interessiert sich eine Abflugbedienstete in Quito wenn ich nach Panama fliege dafuer wohin und vor allem mit welchem Flug ich nach meiner Rueckkehr aus Panama aus Venezuela ausfliege? Eine befriedigende Antwort bekam ich nicht. So musste ich Lueku anrufen, da ich natuerlich meine Reservierungsdaten fuer einen Flug von Caracas nach Madrid nicht dabei hatte (wen erstaunt es?) wenn ich von Quito nach Panama fliegen will....Schliesslich erreichte ich nach gut einer halben Stunde Lueku der irgendwo im Bus sass und er konnte mir die entsprechenden Daten liefern. Endlich bekam ich meine Bordkarte und ich ging so schnell wie moeglich zur Passkontrolle. Vor der Passkontrolle stand ein netter Herr in grauem Anzug und der wollte meine Bordkarte sehen und fragte mich schliessllich ob ich die Flughafentaxe nicht bezahlt hatte. Ich antwortete ihm, dass man dies doch normalerweise beim Buchen des Fluges bezahle. In Quito anscheinend nicht. Ich musste noch mal zurueck in die Check-In-Halle und dort gab es einen Schalter um 40.80 Dollar abzudruecken....na toll.... Schliesslich hatte ich es aber doch geschafft und die Pass-sowie Sicherheitskontrollen verliefen tatsaechlich ohne weitere Schwierigkeiten. In der Abflughalle konnte ich dann noch die letzte halbe Stunde von Deutschland-Ghana sehen, immerhin. :-) Jeanine wollte mich nach der Landung in Panama abholen. Leider hatte der Bus aus David wo sie im Moment war verspaetung und sie wusste nicht genau wann sie ankommen wuerde. In Panama angekommen, hatte der Bus mit Jeanine drin noch eine Reifenpanne und damit noch mehr Zeit verloren. Ich fuhr mit dem Taxi ins Zentrum. Gut dass mir Jeanine davor gesagt hatte was es ungefaher kosten wuerde, verlangte der Taxifahrer doch prompt erstmal das doppelte, kam aber schnell mit dem Preis runter als ich enerigsch intervenierte. Dass aber noch drei weitere Personen im selben Taxi mitfahren wuerden sagte er vorher weder mir noch den kanadischen Indern, die zuerst protestierten aber dann beschwichtigt waren als er mir sagte, dass er erst die anderen in ihrem Hotel abliefern wuerde und mich dann zum abgemachten Treffpunkt bringen wuerde. Da Ich keine Eile hatte, war ich natuerlich einverstanden, obwohl die 16 Dollar die ich danach immer noch zahlen musste, obwohl die anderen genau gleich viel oder wohl noch mehr bezahlt hatten, schon ein wenig frech waren...Aber was solls. Die Fahrt in die Stadt war ein ziemliches Erlebnis, war es doch gerade am Eindunkeln und die Skyline von Panama City bei dem Licht war ziemlich eindruecklich. Auch die Gegensaetze zwischen Wellblechhuetten eine Strasse neben den Wolkenkratzern war eindruecklich. In der City hat man kaum das Gefuehl in einer Latein-Amerikanischen Stadt zu sein, sie koennte genau so gut irgendwo in den USA liegen. Nachdem mich der Taxifahrer beim vereinbarten Treffpunkt abgeladen hatte, verwies er noch darauf, dass es in dieser Strasse "mucha chicas" gaebe und laechelte frivol, schliesslich gab er mir noch seine Karte und hielt mich an ihn anzurufen wenn ich "irgend etwas brauchen wuerde" :-) Nach dem ich etwas gegessen hatte und Jeanine dann endlich nach einer Stunde doch noch erschien ;-) gingen wir ein Hostel suchen, dass ein bekannter von Jeanine in Panama City fuehren wuerde. Leider nahm er das Telefon nicht ab und wir waren nach einigem umherirren auch schlicht zu muede (und ich zu verschwitzt, die rund 20 Grad unterschied zu Quito machten mir doch etwas zu schaffen ;-) gingen wir schliesslich fuer 10 Dollar in ein Hotel. Am naechsten Tag zeigte mir Jeanine die Sehenswuerdigkeiten von Panama City. Erst ging es mit dem Taxi zum Busbahnhof, dort stellten wir unser Gepaeck ein und kauften unsere Bus-Tickets fuer den Nachtbus nach Almirantes von wo die Boote nach Bocas del Toro wo Jeanine im Moment lebt, abgehen. Dann gings weiter zum beruehmten Panamakanal. Der Panamakanal verbindet den Pazifik mit dem karibischen Meer (Atlantik) und erspart den Frachtschiffen den weiten und gefaehrlichen Umweg um ganz Suedamerika. Auf jeder Seite bringen jeweils drei riesige Schleusen-Sektoren die Schiffe auf bis 28 Meter ueber Meer. Die Schleusen verbinden mehrere kuenstlich geschaffene Seen auf dem Festland von Panama miteinander. Die groesse dieser Anlagen ist schon sehr eindruecklich und die Zahlen und Fakten noch mehr. Die mindestgebuehr um den Panamakanal respektive die sechst Schleusen zu benuetzen betraegt 1500 Dollar fuer die kleinsten Schiffe und Boote und kann je nach groesse des Transport-Schiffes bis weit ueber 150000 US-Dollar betragen. Allein in der ersten Bauphase die die Franzosen angestossen hatten kamen (vor allem durch Seuchen) weit ueber 20000 Arbeiter ums Leben, wodurch der Bau gar abgebrochen werden musste. (um 1886) Schliesslich uebernahmen die USA die Verantwortung und bauten von 1903 - 1914  den Kanal mit den 6 Schleusensektoren fertig. Ebenfalls unter grossen Verlusten bei den Arbeitern. Auch spaeter sollte der Panama-Kanal vor allem in politischen Auseeinandersetzungen weitere Tote fordern. So zum Beispiel 1964 als Zivilisten auf Gelaende des Panamakanals vordrangen und die Flagge Panamas hissten. Die US-Soldaten schossen daraufhin auf die unbewaffneten Zivilisten und toeteten einige davon. Erst 1999 uebergaben die USA die Verantwortung fuer den Kanal an Panama und zogen alle Truppen vom Kanal ab. Nach dem interessanten Besuch an einer der wichtigsten Wasserstrassen der Welt gings mit dem Taxi zurueck in die Stadt. Dort ging es zum Casco Veijo, dem Altstadtteil von Panama Stadt. Der Taxifahrer war sehr redselig und erzaehlte uns auf der Fahrt so einiges ueber sich und die Stadt. Wir fuhren auch durch weniger gute Gegenden der Stadt und der Taxifahrer zeigte uns genau in dieser Gegend sein Geburtshaus, das direkt an unserem Weg lag. In der Altstadt ist im Moment alles im Umbruch. Die heruntergekommen Haeuser werden ausgehoehlt und komplett renoviert, die Altstadt soll ein noch groesseres touristisches Interesse hervorrufen. Das diese Praxis natuerlich auch auf Kosten der armer Leute geht, ist leider heute nicht nur hier alltag. Die alten Bewohner kriegen ein Jahr Zeit sich etwas anderes zu suchen und auszuziehen, die dann neu renovierten Wohnungen koennen sie isch selbstverstaendlich nicht mehr leisten und reiche Bewohner uebernehmen das Viertel "Gentrification" in seiner unverhohlenen Art.... Da fuehlt man sich als Tourist der dann all die schoen renovierten Haeuser anschaut schon irgendwie fast schuldig....Die Stadt direkt am Meer gebaut hat durchaus ihren Reiz, vorab die Gegensaetze wenn man von der Altstadt hinueber in den neuen Teil blickt, in dem uebrigens viele Hochhaeuser seit mehreren Jahren in Bau stehen. Erst wenn auf einem Stock die Wohnungen verkauft sind, wird weitergebaut. Die Kraehne an den Wolkenkratzern sind festes Bestandteil des Bildes von Panama.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Bummel durch die Altstadt ging es noch in eine lange Einkaufstrasse. Unglaublich wie viele Geschaefte dort waren und wie viele Waren zu doch sehr guenstigen Preisen dort angeboten wurden. Zwar warnen die Einheimischen davor dort hin zu gehen, aber durch den Tag ist die Gegend durchaus sicher und es ist kein Problem, dementsprechend hatten wir auch keine Probleme. Nach einem verspaeteten Mittagessen (und den ersten sehr guten Pasta auf dieser Reise ueberhaupt... al dente ist leider in Amerika wohl kein besonders gelaeufiger ausdruck ;-) ) und einem feinen weissen Sangria liess sich Jeanine noch schnell fuer sechs Dollar die Haare schneiden und nach einem Bier gings auch schon zum Busterminal. Die Busfahrt war relativ ruhig und ich schlief ueberraschend gut. Einzig die unfreiwillige Umsteige-Pause mitten in der Nacht weil unser Bus eine Panne hatte, haette nicht unbedingt sein muessen. Sonst ging es aber alles in allem ganz flott. Und die Strassenverhaeltnisse sind kein Vergleich zu Ecuador oder Venezuela. Jeztz bin ich also seit letzten Freitag in Bocas und es gefaellt mir hier sehr gut. Jeanine musste am Samstag bereits wieder nach David, weil John ja nach seinem Skateboard-Unfall immer noch Betreuung braucht. Aber hier kann man sich auch ohne "Guide" sehr gut amuesieren und dank dem Cousin von Jeanine der auch fast schon ein "local" ist habe ich keine Probleme hier.  Ach ja noch kurz zur Lage: Bocas del Toro ist eine Insel auf der karibischen Seite Panamas. Also eigentlich ist es ein Bezirk Panamas der mehrere Inseln umfasst ua. auch die Insel Colon auf welcher die Bezirkshauptstadt Bocas del Toro liegt. Drum herum gibt es einige kleinere Inseln die mit Wassertaxis erreichbar sind. Darunter die Insel Bastimentos auf der eine eigene nur auf dieser Insel vorkommende Sprache gesprochen wird, ein Mix aus Englisch und Spanisch, der Name der Sprache ist mir entfallen, alles kann man sich ja schliesslich nicht merken. Eigentlich war geplant dass ich heute Dienstag nach David fahren wuerde, habe mich aber spontan entschieden noch bis morgen zu bleiben. Respektive der gestrige Abend hat fuer mich entschieden :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-8577554527786578056?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/8577554527786578056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/quito-panama.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8577554527786578056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8577554527786578056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/quito-panama.html' title='Quito - Panama'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-3792892381825484012</id><published>2010-06-20T15:03:00.000-07:00</published><updated>2010-06-20T16:48:32.621-07:00</updated><title type='text'>Guayaquil - Banos - Quito</title><content type='html'>Die Sonne kam in Montanita nicht mehr zum Vorschein und wir liessen den Tag bei einigen Bier ausklingen. Ein Teil ging dann noch an eine Strandparty waehrend ich mich nach dem langen Tag mit ziemlich viel Bier ins Bett verabschiedete. Als letzter kam schliesslich Fabio zurueck und sein Zustand nach ein paar weiteren Bier und einer Flasche Schnaps, konnte als "stabil" bezeichnet werden :-)&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen weckte mich sehr frueh ein Bagger, der gleich neben unserem Hotel am Strand irgendwelche grosse Steine umherschob. So war ich dann rechtzeitig zur zweiten Halbzeit von Neuseeland-Slowakei in einer Bar. Die anderen standen dann auch irgendwann auf, so dass wir uns zum Fruehstueck das zweite Spiel anschauen konnten. Da das Wetter leider immer noch nicht mitmachte, verbrachten wir den Tag eigentlich mit Essen, trinken und Fussball schauen. Um 5 Uhr fuhr dann unser Bus zurueck nach Guayaquil. Wir gingen wieder ins uns bereits bekannte Hotel Sander. Da leider Ausgangsmaessig in der Umgebung ausser lauten assigen Discos nichts wirklich gutes gab, gingen wir frueh ins Bett.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag wartete bereits um 14.00 Uhr (und das an einem Mittwoch) das Spiel Emelec gegen LDU Quito.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;16.Juni 2010, CS Emelec - LDU Quito&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Seria A, Ecuador, Estadio George Capwell, Guayaquil ca. 22000 Zuschauer (ca.30 Gaeste)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir quetschten uns wieder mal zu fuenft in ein Taxi und liessen uns zum Stadion fahren. Wir hatten im Vorfeld im Internet gelesen dass Fans von Emelec welche beim Auswaertssieg gegen den Stadtrivalen Barcelona im Stadion gewesen waren, gratiseintritt geniessen wuerden. Da das Stadion nur rund 24000 Zuschauer fasst, dachten wir es werde wohl nicht all zu viele Zuschauer haben, zumal noch bei dieser eher unguenstigen Anspielzeit von 14.00 Uhr. Aber wir hatten uns ziemlich getaeuscht. Als wir kurz nach zwoelf am Stadion ankamen, war dies bereits brechend voll. Wir gingen ums Stadion rum und versuchten unser Glueck ins Stadion zu kommen. Und tatsaechlich wurden wir eingelassen. Ein netter Herr wollte uns zeigen wo wir unsere Plaetze finden wuerden und standen ploetzlich am Spielfeldrand. Der Herr erklaerte uns wir muessten einfach ueber den Platz gehen und dort bei einem anderen Tor wieder rein. So standen wir also ploetzlich zu fuenft auf dem Rasen eines mit ueber 20000 Zuschauern gefuellten, engen Stadions. Ein geiles Erlebnis, zumal wir von den Fans hinter dem einen Tor als wir dort in die Naehe kamen auch noch ausgepfiffen wurden, keine Ahnung warum :-)&lt;br /&gt;Beim Einlauf der Mannschaften, Wurfrollen hinter beiden Toren und hinter dem einen Tor ein wenig Rauch. Die Stimmung war anfangs sehr gut, zumal Emelec nach dem Sieg bei Barcelona ja die Tabellenfuehrung uebernommen hatte. Leider wurden unsere erwartungen nach dem doch sehr guten Auftritt der Fans von Emelec beim Derby nicht erfuellt. Alles in allem war fuer die Menge Zuschauer in diesem engen Stadion recht wenig los. Das lag sicher auch am wenig berauschenden Spiel welches zum Glueck doch noch einen Hoehepunkt hatte. In der 93.Minute gelang Emelec doch noch der Siegtreffer und das Stadion stand wenigstens einmal an diesem Nachmittag voellig Kopf. Und danach erkannte man auch das Potential dass Emelec eigentlich haette. Das ganze Stadion tobte und es wurde unglaublich laut. wenn die Polizei das Stadion nicht ziemlich frueh nach dem Spiel geraeumt haette waeren die Emelec-Fans wohl noch ein weilchen am Singen gewesen. So aber wurden auch wir von der Polizei aus dem Stadion gejagt. Wir gingen zu Fuss zurueck Richtung Stadtzentrum. Da die anderen noch nicht im Viertel Las Penas waren, welches Mark und ich bereits besucht hatten, begleitete ich sie dorthin und ging schliesslich die gesamten 444 Treppenstufen nochmal mit hoch. Wenigstens war es nicht mehr so heiss wie noch bei Mark und mir. Wir liessen uns noch in einer Bar nieder, tranken noch ein paar Bier, ehe Tuete und Lueku noch in den Ausgang wollten da sie beim letzten Spiel in Guayaquil irgendwelche Einheimischen Maedels kennen gelernt hatten. Die Adresse an welcher sie sich treffen wollten, loeste aber bei allen Leuten die sie fragten nur kopfschuetteln aus und am naechsten Morgen sollten wir erfahren, dass sogar der Taxifahrer sich weigerte sie dorthin zu bringen :-) Fabio, Hug und ich blieben noch etwas in dem netten Viertel, das auch am Abend einen gemuetlichen Eindruck hinterliess, tranken nochmals einen Jarra (Pitcher) Bier und schauten uns noch im TV an wie Barcelona gegen Olmedo nicht ueber ein 0-0 hinauskaum und deshalb bereits 3 Punkte hinter Emelec liegt.  Am naechsten Tag war eigentlich geplant nach Riobamba zu fahren um dort einen Touristen-Zug (also besser einen Schienenbus) zu nehmen. Leider erfuhren wir dann das die von uns ausgesuchte Linie gerade im Umbau war und deshalb nicht befahren wurde. So entschieden wir uns, nach Banos zu fahren, einem 15000-Einwohner zaehlenden Touristen-Staedtchen am Fusse des Vulkans Tungurahua der vor rund drei Wochen ausgebrochen war und dessen Aschewolke zeitweise den Flughafen von Quito lahmgelegt hatte. Am Busbahnhof fanden wir auch gleich ein Unternehmen, dessen Bus sofort abfahren wuerde. Sie konnten uns aber kein Ticket mehr ausdrucken weil der Bus eigentlich schon abgefahren waere. Aber am Ausgang zu den Bussen wurden wir wegen den fehlenden Tickets (und die man uns im Bus verkaufen wollte) nicht durchgelassen. Alles verhandeln auch von den Mitarbeitern des Bus-Unternehmens half nichts. Die Sicherheitsleute liessen uns nicht passieren und so fuhr der Bus ohne uns los. Also gingen wir wieder zurueck zu den Schaltern und fanden zum Glueck einen Bus der nur kurze Zeit spaeter abfahren wuerde. Auch klappte es diesmal mit Tickets und so konnten wir die rund 5-einhalb stuendige Fahrt antreten. Da es in die Berge ging, war die Fahrt entsprechend kurvenreich und holprig. Aber mit Musik im Ohr gings einigermassen. Man haette sich auch die Zeit mit einem Film der im Bus lief vertreiben koennen, da er aber auf spanisch war liess ich dass schnell einmal bleiben und stellte meinen Ipod moeglichst laut ein um die Lautsprecher des Busses welche den Ton des Films uebertrugen zu uebertoenen. Eine Reihe vor mir sass einer der sich schon nach zwei Stunden sehr assig verhielt und im Bus begann zu rauchen und auch als ihn andere Passagiere deswegen angingen, rauchte er seelenruhig weiter. Hoehepunkt war aber definitiv, als sich Lueku kurz mit dem Ruecken zu ihm auf den Sitz neben ihn gesetzt hatte, damit er mit etwas mit uns reden konnte. Als ich zuffaellig einen Blick zu ihm warf, war er doch seelenruhig daran sich einen runterzuholen....&lt;br /&gt;Lueku stand ziemlich schnell wieder von dem Sitz auf ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir in Ambato angekommen waren, hiess es ploetzlich wir muessten umsteigen, obwohl uns gesagt wurde der Bus fahre direkt nach Banos. Es machte ganz den Anschein, als wollte der Fahrer einfach nicht noch weiter nach Banos fahren, waeren wir doch die einzigen gewesen die da hin wollten. Also bezahlte er kurzerhand den anderen Bus damit er uns los war und nicht noch weiterfahren musste. Der Bus zum Glueck sogar noch um einiges bequemer als der vorherige und so war es auch fuer uns nicht weiter schlimm.&lt;br /&gt;Banos liegt auf rund 1800 Meter und ist, wie bereits erwaehnt bekannt fuer seinen aktiven Vulkan, von dem einige Thermal- und Schwefelbaeder in der kleinen Stadt gespeist werden. Ebenfalls ist es ein Mekka fuer Rafting, Canyoning usw. Ebenfalls hat es in der Umgebung einige eindrueckliche Wasserfaelle die in den Rio Negro muenden. Nach der Ankunft schnell unser ausgesuchtes Hostel gefunden und Fabio war auch gluecklich, sollte es doch reichen um das entscheidende Finalspiel der NBA live im TV zu sehen. Lueku und Fabio gingen deshalb einkaufen und kochten im Hostel etwas und schauten das Spiel, waehrend Tuete, Hug und ich in der Stadt bei einem Italiener gute Teigwaren und eine Pizza verdrueckten. Zurueck im Hostel schauten wir uns auch noch etwas Basektball an und unterhielten uns mit den drei anderen Schweizerinnen die neben Amerikanschen Medizin-Studenten die im Krankenhaus von Banos arbeiteten auch noch im Hostel waren. Ploetzlich wurden wir auf Laerm aufmerksam der von draussen rein drang und von einem Platz nicht weit vom Hostel entfernt kam. Wir gingen kurz raus und sahen das gerade ein Futsal-Spiel im Gang war und bei dem es offensichtlich um einiges ging. Jedenfalls war der Platz gesaeumt von bestimmt 500 Leuten die einen heidenlaerm veranstalteten und voll mit dem Spiel mitgingen. Wir konnten in Erfahrung bringen, dass es ein Halbfinal-Spiel war (von was erfuhren wir leider nicht) Wir blieben bis zum Schluss da und schauten uns das Spektakel an. Beim Schlusspfiff stuermten x-Zuschauer aufs Feld und feierten die Siegreiche Mannschaft frenetisch. War auf jeden Fall sehr amuesant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag hatten wir geplant eine Bike-Tour zu machen die man uns empfohlen hatte und die auch im Reisefuehrer gelobt wurde. Von Banos sollte es mit dem Bike dem Rio Negro entlang runter nach Payo gehen, dass rund 66 Kilomter entfernt von Banos liegt. Leider regnete es leicht als wir aufstanden, entschieden uns aber dann doch dazu die Tour zu machen. Nur Hug wollte nicht mitkommen und lieber rund um Banos etwas wandern gehen. Also mieteten wir uns fuer 5 Dollar Mountainbikes und liessen uns eine Karte mit der Route geben. Mehrheitlich fuehrte sie auf der Hauptstrasse runter nach Payo und es sollte nur "einzelne kleine Steigungen" geben. Zuerst ging es tatsaechlich vor allem bergab. Nach rund 8 Kilometern, passierten wir eine Bruecke auf denen mehrere Leute mit Seilen rumhantierten. Sie boten einen Sprung am Seil von der rund 25 Meter hohen Bruecke an. Lueku fand schliesslich den Mut und machte den Sprung, es war ihm aber anzusehen, dass er doch ziemlich Angst hatte :-) Aber ich haette das gar nicht geschafft deshalb respekt. Der Guide sprach ziemlich gut deutsch und so erfuhren wir, dass er vor 14 Jahren als Guide fuer Alpin-Raft in Interlaken gearbeitet hatte und dort sogar dafuer verantwortlich war dass man das House-Running am Metropole eingefuehrt habe, wie er uns erzaehlte. Wir setzten unsere Fahrt fort und ein paar Kilomter weiter war ein doppelter Wasserfall zu bewundern, den man mit einer kleinen Transport-Seilbahn die von der Strasse in die Schlucht des Rio Negros runter fuhr, erreichte. Danach ueberquerte man noch den Fluss auf einer Haengebruecke. Am anderen Ufer empfing uns eine Dame die 50 Cent Eintritt wollte um in die Naehe des Wasserfalls zu kommen und um die "Ruinen" zu sehen. Wir kamen erst nicht ganz nach, bezahlten aber schliesslich die 50 Cent um zum Wasserfall zu gehen und die von ihr "versprochenen" Ruinen zu sehen. Die Ruinen entpuppten sich als irgendwelche Grundsteine und eine Toilette die auf einem Vorsprung stand....Zurueck bei der Haengebruecke zeigte und die nette Dame aber einen Ordner voller Bilder und wir sahen was es damit auf sich hatte. Vor rund drei Monaten hatte eine Flut aus dem vorher nur einfachen Wasserfall zwei gemacht und ein kleines Paradies mit sich weggeschwemmt. Unter dem Wasserfall stand vorher ein kleines Hotel mit Natur-Pool und einem herrlichen Garten mit tropischen Pflanzen und Blumen. Es muss wirklich ein kleines Paradies gewesen sein. Von dem ist leider gar nichts mehr zu sehen, ausser Geroell, Steinen, Schlamm und Matsch. Sehr eindruecklich wie die Natur uns Menschen immer wieder vor Augen fuehrt dass sie schlussendlich doch maechtiger ist....Etwas weiter konnten wir sogar noch mit einer anderen Transport-Seilbahn ueber die gesamte Schlucht fahren und uns den Wasserfall noch von oben ansehen. Auch hier sah man die gewalt welche das Wasser gehabt haben musste sehr eindruecklich. Sonst aber war das Tal durch das wir mit dem Bike fuhren unglaublich schoen. Bewaldete steile Haenge und immer wieder kleinere oder groessere Wasserfaelle. Mit dem runterfahren war es danach aber vorbei und einige happige Gegensteigungen folgten nun den Abfahrten. Schliesslich mussten wir unseren Plan bis nach Payo zu fahren aufgeben und fuhren nach rund 30 Kilometern mit einem Bus der unsere Bikes aufs Dach band zurueck nach Banos. Ich aergere mich noch jetzt dass ich meine Kamera vergessen habe und diese einmaligen Eindruecke und Landschaften nicht auf Fotos verewigen konnte.&lt;br /&gt;Nach dem wir zurueck in Banos waren, gingen wir etwas essen und schliesslich zurueck ins Hostel. Tuete und Lueku hatten sich entschieden schon am Abend nach Quito zu fahren um dort noch etwas das Nachtleben zu erkunden. Hug, Fabio und ich blieben noch im beschaulichen aber gemuetlichen Banos und gingen gegen Abend noch in ein natuerliches Schwefelbad was wir nach dem anstrengenden Tag doch sehr genossen. Auch Hug war ziemlich kaputt war er doch eine eindrueckliche Strecke gewandert. Aber das Bad war wirklich toll und sogar der Vulkan grollte ein paar mal bedrohlich in der Ferne als wolle er uns daran erinnern weshalb wir ueberhaupt in diesem Bad sitzen konnten.&lt;br /&gt;Am naechsten Morgen gings nach dem wir noch die zweite Halbzeit des ersten WM-Spiels geschaut hatten gegen 9 Uhr in Richtung Quito, wobei im Bus das Spiel Australien-Ghana uebertragen wurde. In Quito angekommen, nahmen wir uns ein Taxi zum Hotel in dem Tuete und Lueku eingecheckt hatten. Wir wollten danach noch etwas das Viertel in dem wir waren (La Mariscal) erkunden. Leider regnete es bei 15 Grad wieder einmal und wir liessen es bei einem kleinen Rundgang und liessen uns schliesslich fuer drei Stunden in einem Mongolian-All you can eat nieder und schlugen uns die Baeuche voll. Inklusive waren auch (allerdings waesserige) Cocktails von denen wir aber auch ein paar hinuntergossen ;-) Schliesslich gingen wir noch weiter in einen Kneipe, kickerten (wobei Hug und Fabio ungeschlagen blieben gegen Abwechselnd Tuete, Lueku und mich) um schliesslich noch Beer-Pong zu spielen. Ein lustiges Spiel bei dem man mit einem Tischtennis-Ball in Becher des anderen Teams treffen muss, die dann von dem Team ausgetrunken werden mussten. Mich erwischte es dabei besonders hart. Waehrend Tuete nur einen Becher kippen musste, hatte ich praktisch den ganzen rest des pichters...was sich danach auch etwas bemerkbar machte :-) Schliesslich gingen wir noch auf die Suche nach einer Ska-Punk-Kneipe die wir nach ein wenig suchen auch fanden, aber leider nicht mehr die Ska und Punk-Kneipe war wie uns empfohlen wurde, sondern eine ganz normale Disco. So gingen wir schliesslich zurueck ins Hostel.&lt;br /&gt;Heute mussten wir dann viel zu frueh aus den Federn, wartete doch das Spiel LDU Quito gegen CD Olmedo das bereits um 11 Uhr (!!!) angepfiffen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;20.Juni 2010, LDU Quito - CD Olmedo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Seria A, Ecuador, Estadio La Casa Blanca, Quito ca 3500 Zuschauer (ca.50 Gaeste)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem wir erfolglos ein paar Leute auf der Strasse gefragt hatten wo denn das Stadion liege, nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zum Stadion. Vor dem Stadion sehr wenig los und auch drin im rund 62000 Zuschauer fassenden Stadion kaum mehr. Schlussendlich versammelten sich rund 3500 Zuschauer im schoenen Stadion, das gewisse Aehnlichkeiten mit dem Barcelona-Stadion in Guayaquil aufwies Hinter dem einen Tor rund 100 LDU-Fans die immerhin 90 Minuten durchsangen. Sonst aber war nicht sehr viel los und das Spiel war auch eine einseitige Angelegenheit. LDU fuehrte schnell 2-0 und kurz darauf wurde ein Olmedo-Spieler fuer ein doch eher harmloses Foul auch noch vom Platz gestellt. LDU gelang noch vor dem Pause mittels schoener direktabnahme nach einem Eckball das 3-0, welches sie in der zweiten Halbzeit bis zum Schluss noch in ein 5-0 hochschraubten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-3792892381825484012?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/3792892381825484012/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/guayaquil-banos-quito.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3792892381825484012'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3792892381825484012'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/guayaquil-banos-quito.html' title='Guayaquil - Banos - Quito'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-5184925888096158787</id><published>2010-06-13T15:19:00.000-07:00</published><updated>2010-06-14T15:14:53.343-07:00</updated><title type='text'>Galapagos - Guayaquil - Montanita</title><content type='html'>Am Donnerstag Nachmittag brachte uns ein Taxifahrer noch in die Highlands der Insel Santa Cruz wo es Riesenschildkroeten in freier Natur zu bewundern gab. Zuerst fuhr er uns aber noch zu einem natuerlichen Tunnel, der durch Lava geschaffen worden war und rund 400 Meter lang sein sollte. Wir konnten durch den Tunnel gehen und er holte uns dann am anderen Ende wieder ab. Wir staunten nicht schlecht als wir mit unseren Sandalen in den Tunnel einstiegen. Erwies sich der Weg doch als halbe Kletterpartie und an einer Stelle musste man sich gar fast auf den Boden legen um durchzukommen. Ziemlich dreckig kamen wir aber dann auf der anderen Seite an. Sehr eindruecklich was die Natur alles erschaffen kann. Danach fuhr er uns weiter in das Gebiet in dem viele der rund 3000 Riesenschildkroeten die auf dieser Insel leben, zu Hause waren. Bei einem Rundgang konnten wir einige der Tiere beim Essen, baden in Tuempeln usw. beobachten. Sehr Eindruecklich. Danach ging es zurueck in die Stadt. Wir gingen etwas im Ort herum, ehe wir zum Abendessen abgeholt wurden. Mitten in der Stadt war eine Strasse auf der wir am Nachmittag noch mit dem Taxi unterwegs waren, gesperrt und Strassenrestaurants hatten auf der Strasse ihre Stuehle und Tische. Nach dem herrlichen Fisch mit Cocos-Currysauce mit Reis gingen wir noch fuer ein paar Bier in eine Bar und bei mehr oder weniger ernsten Gespraechen ueber die Menschheit und ihren Umgang mit der Natur liessen wir den Abend ausklingen. Am naechsten Morgen mussten wir bereits um halb acht zum Fruehstueck und anschliessend brachte uns ein Taxi Richtung Flughafen auf Baltra. Beim Fruehstueck schauten wir uns die ersten Minuten des Eroeffnungsspiels der WM an. Baltra wird oft auch einfach "The Rock" genannt. Die Insel die einst eigentlich mit Santa Cruz zusammen lag, wird durch einen relativ schmalen Kanal vom restlichen Teil der Insel getrennt. Faehren bringen die Leute auf die Insel und von dort gehts weiter mit einem Bus zum Flughafen. Ueberall auf der Insel sieht man noch die Spuren des 2.Weltkrieges. Die USA hatten auf "The Rock" einen Stuetzpunkt der Marine und der Luftwaffe um den Panamakanal zu schuetzen. Ende der siebziger Jahre (Wenn ich das richtig verstanden habe) Wollte Ecuador die fremden Streitkraefte aber nicht mehr auf dem Archipel haben und die USA zogen ihre Truppen von Baltra ab. Geblieben sind noch einige Bunkeranlagen, betonierte Boeden und einige schiefe Barracken. Schnell das Check-In erledigt und bereits rund eine Stunde vor der geplanten Abflugszeit wurde unser Flug am (einzigen) Gate aufgerufen. Wir hoben schliesslich rund 20 Minuten vor der geplanten Zeit bereits ab Richtung Guayaquil. Dort angekommen nahmen wir uns ein Taxi und liessen uns zum vorher mit den anderen ausgemachten Hotel Sander fahren. Lueku, Hug und Fabio kamen ja am Samstag aus Cuenca wieder zu uns. Nachdem wir fuer guenstige 17 Dollar ein Doppelzimmer bezogen hatten, gingen wir etwas die Stadt anschauen. Guayaquil liegt etwas oberhalb der Muendung des Guayas ins Meer der durch den Zusammenfluss von zwei anderen Fluessen (Namen entfallen ;-) auf der Hoehe von Guayaquil entsteht. Das Delta trennt Guayaquil von der auf der anderen Seite liegenden Stadt Duran. Die beiden Staedte sind durch die laengste Bruecke Ecuadors (rund 2,5 Kilometer!) miteinander verbunden. Die Stadt hat rund 3 Millionen Einwohner. Die Innenstadt nicht sonderlich schoen, mit Hochhaeusern und schlichten Flachdachbauten. Am Guayas allerdings hat es eine rund 2 km lange Promenade dem Malecon 2000, mit Restaurants, kuenstlichen Gaerten und sogar einem Imax-Kino. Da wir von der Reise jedoch sehr Muede waren gingen wir danach noch etwas Essen (leckeren gebratenen Fisch mit viel Reis fuer 3 Dollar) und gingen dann ins Hotel zurueck. Am naechsten Tag schauten wir uns erst im Hotel das zweite WM-Spiel des Tages an und ich brachte noch meine Waesche in eine Lavanderia in der Naehe, war ich doch seit 3 Tagen mit dem selben T-Shirt unterwegs :-) Zum Glueck gibts Deo-Sprays :-) Danach gingen wir nochmal in die Stadt um zum Barrio las Penas zu gehen. Das historische Viertel, an einem Hang des Cerro Sant Ana gegen den Fluss gelegen, bildet den historischen Kern von Guayaquil und wurde vor einigen Jahren komplett renoviert und zu einem Anziehungspunkt fuer Touristen gemacht. 444 Treppenstufen fuehren einem bis ganz hoch auf den Huegel durch die engen Gassen des Quartiers dessen Haeuser alle bunt angemalt sind. War im tropischen Klima der Stadt eine ganz schoen anstrengende Sache. Oben auf dem Huegel befindet sich eine kleine Kapelle und man hat eine gute Aussicht auf den Malecon und die restliche Innenstadt. Nach dem wir die 444 Stufen wieder runter gegangen waren, gingen wir zu unserem Hotel zurueck um uns um halb zwei das dritte Spiel des Tages zwischen England und den USA im TV anzusehen. Leider wurde der Empfang mit fortdauer des Spiels immer schlechter und am Ende erkannte man kaum mehr etwas, aber so interessant war das Spiel allem anschein  nach sowieso nicht :-) Lueku, Fabio und Hug kamen dann gegen drei Uhr aus Cuenca an und in zwei Gruppen begaben wir uns im Taxi in Richtung Stadion, in dem am Abend um 19.00 Uhr das Stadtderby Guayaquils zwischen Barcelona und Emelec stattfand. Die beiden Teams mit dem groessten Anhang gegeneinander. Erster (Barcelona) gegen Zweiter (Emelec) in der laufenden Saison gegeneinander. Es war also einiges zu erwarten. Schon den ganzen Tag ueber sah man in der Stadt Leute mit gelben (Barcelona) oder blauen (Emelec) Shirts rumlaufen, wobei die Gelben doch in der Ueberzahl schienen. Bei einem Stadion das 90000 Zuschauer fasst nicht ganz unlogisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;12.Juni 2010, Barcelona SC - CS Emelec&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Seria A, Ecuador, Estadio Monumental, Guayaquil, 75000 Zuschauer (ca.10000 Gaeste)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund einen Kilometer vor dem Stadion war die Avenida die nach dem Heimklub im Estadio Monumental dem Barcelona Sporting Club benannt ist, von der Polizei fuer Fahrzeuge gesperrt so dass wir den restlichen Weg bis zum Stadion zu Fuss gehen mussten. Auf dem ganzen Weg standen zig Leute mit Tickets fuer das Spiel. Es war schier unglaublich welche Menge Tickets scheinbar ueber den Schwarzmarkt verkauft werden. So viele Ticketverkaeufer habe ich persoenlich jedenfalls noch nie gesehen. Vor dem Stadion bereits sehr viel Polizei, laut einer Zeitung die im Hotel auflag sollen ueber 1700 Polizisten im Einsatz gewesen sein. Nach dem wir vergeblich auf Hug und Fabio gewartet hatten, gingen wir schliesslich ins Stadion und trafen dort Tuete wieder den Dortmunder den wir schon in Kolumbien und Venezuela getroffen hatten. Unsere Plaetze Spitzenklasse hoch oben direkt ueber dem Gaesteanhang die auf der einen Haelfte der Haupttribuene untergebracht waren. Bereits vor dem Spiel wurden zwischen den beiden Fanlagern Nettigkeiten aller Art ausgetauscht und Pet-Flaschen und gefuellte Bierbecher flogen von unten oder von oben in die jeweils anderen Fans. Und dies auf der Hauptribuene notabene. Das Stadion ein imposanter Bau mit zwei riesigen Hintertortribuenen und im zweiten Rang auf der Haupt sowie Gegentribuene ausschliesslich mit Logen bestueckt. Die Emelec-Fans bereits frueh am einsingen und waeren die ohrenbetaeubenden Barcelona-Songs nicht gewesen die aus den Boxen droehnten und sich alle paar Minuten wiederholten, es waere wohl bereits vor dem Spiel sehr eindruecklich gewesen. Vor dem Spiel gab es bereits einige Hauereien im Gaesteblock selbst und als die Barra von Emelec einlief (Wie ueblich knapp vor dem Spiel) wurde sich im vollen Block auch relativ unzimperlich Platz gemacht. Als die Mannschaften schliesslich den Rasen betraten zeigten die beiden Kurven von Barcelona ein nettes Intro mit Konfetti und viel gelben Rauch. Aber auch der Gaesteanhang liess sich nicht lumpen und liess blauen Rauch gen Himmel steigen und mit Wurfrollen und einigen Fackeln und Blinkern wurde das schoene Bild abgerundet. Bereits nach rund 3 Minuten der erste Hoehepunkt: Emelec ging mittels herrlich getretenen Freistoss in Fuehrung. Die Hinchas von Emelec unter uns rasteten ein erstes mal komplett aus. Ein herrlicher Torjubel begleitet von allerlei Wurfgegenstaenden die von der Haupttribuene und aus den Logen in Richtung Gaestefans flogen. Die Stimmung atemberaubend und ich hatte mehr als einmal Gaensehaut als der gesamte Block von Emelec sang. Von Barcelona war von unseren Plaetzen leider nicht oft etwas zu hoehren, jedoch sah man durchaus einige Bewegung im Block inklusive einiger sehr wilder Pogos. Die Stimmung war uebers ganze Spiel gesehen wirklich sehr gut, was beim Gaesteanhang sicher auch an der guten Leistung ihres Teams lag.  Beim eher gluecklichen Ausgleich fuer Barcelona durch ein Kopftor schien das Stadion regelrecht zu explodieren und unter uns flogen wieder allerlei Becher und anderes nur diesmal in die andere Richtung. Emelec gelang in der zweiten Haelfte noch der verdiente und erneut von einem komplett abdrehenden Gaesteblock gefeierten Siegtreffer. Wieder flogen volle Becher und Pet-Flaschen in Richtung Gaesteblock, wobei ein im Durchgang tanzender Emelec-Fan von einem vollen Bier-Becher voll getroffen wurde. Dieser hob den Becher auf, pisste genuesslich rein und schmiss den gefuellten Becher wieder zurueck wo er hergekommen war. Auch nach dem Schlusspfiff gab es noch einige Bepoebeleien und die Polizei hatte ihre liebe Muehe die aufgebrachten Barcelona-Fans unmittelbar ueber dem Gaesteanhang zum verlassen des Stadions zu Bewegen. Schliesslich als nur noch der feiernde Gaeste-Mob im Stadion war, gingen wir auch Richtung Ausgang und gingen dann den Weg zurueck bis zur Strassensperrung und erwischten dort gleich einen Bus der ueberraschenderweise auch gleich bei unserem Hotel vorbeifuhr und wir an einer Kreuzrung rasch rausspringen konnten. Hug und Fabio kamen etwas spaeter auch an...und waren komplett enttaeuscht. Scheinbar war von der immensen Stimmung der Emelec-Fans wenig bis gar nichts bei ihnen auf der Gegentribuene angekommen. Wir konnten kaum glauben als sie dass erzaehlten bei dem wirklich unglaublich geil abgehenden Emelec-Fans die wir 90 Minuten beobachten konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach suchten wir noch ein Restaurant, was aber um 10 Uhr Abends in der Innenstadt scheinbar schwierig ist und gingen schliesslich zu einem Fast-Food-Riesen (KFC) Danach wollten wir den Abend eigentlich noch bei ein paar Bier ausklingen lassen. Ausser einigen abgefuckten Discos und einer Kneipe in dem ein 60-Jaehriger nach Jungeselle aussehnder Ecuadorianer spanische Schlagersongs zum besten gab und wir in einer Reihe sitzen mussten weil es drin so eng war, fanden wir aber leider nichts wirklich prickelndes und kurz nach eins waren dann alle wieder im Hotel. Am naechsten Tag verabschiedeten wir uns von Mark der am Abend Heimwaerts flog und schliesslich gings um 9 Uhr los zum Busterminal um dort den Bus nach Montanita an der Kueste zu nehmen. Ein riesiger Busbahnhof in dem man sich locker verlaufen koennte und um einiges groesser war als der Flughafen gleich nebenan. Leider waere der naechste direkte Bus nach Montanita erst um ein Uhr nachmittags gefahren, so dass wir halt mit einmal umsteigen in Sant Elena in rund 2 einhalb Stunden auch am Ziel waren. Im Surferparadies angekommen erst mal eine kleine Ernuechterung. Es nieselte aus tiefhaengenden Wolken und wirklich warm war es auch nicht. Da wir uns nicht einig waren in welches Hotel wir gehen sollten (Lueku waren 10 Dollar zu viel ;-) ) gingen wir in zwei verschiedene Hotels. Danach sahen wir uns im kleinen Ort erstmal um was sehr schnell erledigt war. Eigentlich sind es nur ein paar Strassen die das Zentrum ausmachen. Rechtzeitig zum Spiel Deutschland-Australien waren wir in einem Restaurant und sahen uns bei einem Bier und einem kleinen Happen zu Essen das einseitige Spiel an. Danach liessen wir den Tag bei Bier, Cuba Libre und anderen Getraenken und einem "Raucher-Stopp" am Meer ausklingen. Eigentlich wollten wir uns heute frueh ja Holland-Daenemark anschauen. Da wir aber doch erst gegen zwei ins Bett gekommen waren und das Spiel bereits um 6.30 Uhr Ortszeit begann wurde dann halt nichts draus :-) Das zweite Spiel heute sahen wir uns aber zum Fruehstueck an und danach stuerzten Fabio und ich uns in die imposanten Wellen am Strand um puenktlich zu Italien-Paraguay wieder vor einem "Torre" zu sitzen und uns das Spiel anzusehen. Lueku und Tuete hatten derweil eine Tour auf eine Insel vor der Kueste gebucht die als "Galapagos fuer arme" gilt. Da ich schon auf dem "richtigen Archipel" war liess ich diesen Ausflug aber bleiben. Morgen Nachmittag sieht unser Plan eigentlich vor zurueck nach Guayaquil zu fahren um Emelec am Mittwoch in ihrem Heimspiel gegen LDU Quito zu sehen, aber wer weiss, vielleicht gefaellt es uns hier doch zu gut und die Sonne haben wir leider immer noch nicht gesehen, mal schauen :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-5184925888096158787?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/5184925888096158787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/galapagos-guayaquil-montanita.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/5184925888096158787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/5184925888096158787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/galapagos-guayaquil-montanita.html' title='Galapagos - Guayaquil - Montanita'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-2035696139870481789</id><published>2010-06-10T08:43:00.000-07:00</published><updated>2010-06-10T19:57:40.783-07:00</updated><title type='text'>Bogota - Quito - Galapagos</title><content type='html'>Nachdem wir uns das Zentrum von Bogota angeschaut hatten, mit dem historischen Plaza Bolivar der natuerlich auch hier nicht fehlen darf, war Simon Bolivar doch der erste Praesident Grosskolumbiens welches damals noch Venezuela, Ecuador, Panama und das heutige Kolumbien umfasste. An diesem Platz stehen gleich einige wichtige Gebaeude. So ist der Kongress, der Praesidentenpalast und der Justizpalast angrenzend an den Platz zu bewundern sowie eine grosse Kathedrale. Rund um den Platz erstreckt sich die Altstadt im typischen Kolonialstil gebaut. In diesen Gebaeuden befinden sich heute vor allem Regierungsbueros.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bogota liegt auf einem Hochplateau rund 2600 Meter ueber Meer und ist Ringsum von Bergen umgeben. Gleich hinter dem Zentrum beginnt der Cerro Monserrate der mit einer Seilbahn erreichbar ist. Fuer umgerechnet etwa 7 Franken erstanden wir ein retourticket mit der 1957 von der bernischen Von Roll AG gebauten Bahn. Oben auf dem Cerro Monserrate steht eine Kirche sowie diverse Restaurants und man hat einen wirklich beeindruckenden Ueberblick ueber die 7,8 Millionen Einwohner zaehlende Hauptstadt Kolumbiens.&lt;br /&gt;Nachdem wir mit der Seilbahn die Stadt wieder erreicht hatten und es bereits langsam dunkel wurde, wollten wir noch ein Einkaufszentrum suchen um diverse Sachen zu kaufen. Soweit sollte es dann aber nicht kommen. Mitten im Zentrum war eine komplette Strasse fuer den Verkehr gesperrt. Sicher ueber 2 Kilometer erstreckten sich Verkaufstaende von allem moeglichen, von Kolumbianischen Lederwaren ueber ganz normale Handy-Abdeckungen bis hin zu Kleidern, Schuhen,DVDs und Esswaren wurde alles angeboten was wohl einen Kaeufer finden wuerde. Dazwischen auf groesseren Plaetzen immer wieder Buehnen auf denen Live-Bands spielten. Daneben gab es auch sowas wie offene Mikrofone an denen jeder singen und musizieren durfte der wollte. So hatte es jugendliche Rapper oder gealterte Cxhanconiers und Tanzgruppen. Das ganze war wohl wie wir herausfanden aus einer Friedensbewegung entstanden die sich die naechtlichen Strassen von Bogota von Kriminellen und Paramilitaers zurueckholen wollten. Es wirkte wie ein riesiges Volksfest, hunderttausende auf der Strasse und eine unglaublich friedliche Atmosphaere. Sehr komisch kam uns aber die Gruppe Neonazis rein an denen wir ploetzlich vorbei gingen....&lt;br /&gt;Auf jeden Fall hatten wir das Einkaufszentrum voellig vergessen und schlenderten faszieniert durch die volle Strasse. Irgendwann uebermannte uns dann doch die Muedigkeit und nach einem kleinen Happen begaben wir uns ins Hotel. An Schlaf war aber vorerst nicht zu denken, weil unser Hotel scheinbar inmitten eines Studentenquartiers lag und dort ueberall vor kleinen Bars Menschen standen und tranken, sowie die Taxis dauernd hupend an unserem Fenster vorbei fuhren. Richtig ruhig wurde es eigentlich nicht.&lt;br /&gt;So standen wir relativ frueh wieder auf und gingen erneut in die Stadt und wollten einen erneuten Versuch ein Einkaufszentrum zu finden starten. Leider war das ausgesuchte mitten im Reichenviertel und war mehr eine Ansammlung von teueren Laeden. So beschlossen wir schliesslich zum Estadio Universitario zu laufen wo das Spiel der 2. kolumbianischen Liga zwischen dem erst 2003 gegruendenten Bogota FC und CD Expreso Rojo aus Zipaquira  stattfinden sollte. Nach einer guten Stunde erreichten wir schliesslich das Universitaetsgelande das in einem riesigen Park liegt. Wir mussten bestimmt nochmal 15 Minuten durch das Uni-Gelaende laufen, bis wir das Stadion erreicht hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;05.Juni 2010 Bogota FC - Expreso Rojo&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Torneo Postobon (2.Liga) Kolumbien, Estadio Universitario, Bogota, ca 250 Zuschauer (0 Gaeste)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Bereits am Eingang die erste Ueberraschung, war doch der Eintritt frei, was die Polizisten am Eingang allerdings nicht daran hinderte jeden Zuschauer gruendlichst zu durchsuchen. Das Stadion ein kleines Rund mit hohen weissen Mauern rundherum, einer Laufbahn und einer kleinen gedeckten Haupttribuene. Bis zum Beginn des Spiels versammelten sich vielleicht 250 Zuschauer, darunter bestimmt 4 oder 5 Radioreporter im Stadion. Verpflegung gab es nichts zu kaufen, was Mark und mich leicht gequaelt die 90 Minuten durchstehen liess, hatten wir doch noch nichts gegessen und nur wenig getrunken. Das Spiel ist schnell erzaehlt. Null Tore, null Stimmung, praktisch null Torchancen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;. Einziger "Hoehepunkt" eine direkte rote Karte kurz vor Schluss. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem ereignislosen Spiel gingen wir zurueck durch das Uni-Gelaende und nahmen dort einen Metro-Bus. Das Bussystem ersetzt in Bogota eine U-Bahn. Der Bus faehrt auf extra reservierten Busspuren durch die Stadt und scheint sehr beliebt zu sein. Der jetzige gruene Praesidentschafts-Kandidat AntanasMockus hatte als Buergermeister von Bogota dieses Bussystem forciert, da die Stadt kurz vor einem Verkehrskollaps stand. Die Lage hatte sich nach dem Bau der ersten Linien sofort verbessert, so dass heute grosse Teile der Stadt mit diesen Schnellbussen erreichbar sind. Auch eine Linie zum Flughafen ist im Bau. Zurueck beim Hotel, holten wir unsere Sachen ab und fuhren mit dem Taxi zum Flughafen um unseren Abendflug nach Quito zu erreichen. Nach einem rund halbstuendigen Eincheck-Vorgang (wir mussten zuerst unser Gepaeck abgeben, dann zu einem anderen Schalter unseren Pass abstempeln lassen und dann erst bekamen wir unsere Boardingkarten) sassen wir im Flughafen und tranken etwas, als Mark ploetzlich von der Toilette kam und erzaehlte er habe gerade Carlos Valderrama gesehen. Er stehe grade an fuer die Sicherheitskontrolle. Da wir schon kein Foto von seiner Statue in Santa Marta haben, dachten wir uns doch wenigstens eins mit dem echten machen zu koennen. Und tatsaechlich stand er da in der Schlange und wartete. Leider waren die Grenzbeamten sehr pingelig bei uns und liessen noch die Echtheit unserer Paesse kontrollieren und so verloren wir ihn aus den Augen und mit dem Foto wurde dann doch nichts.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;D&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;der Flug verlief ohne Probleme und sogar etwa 10 Minuten vor der angegebenen Ankunftszeit landeten wir in Quito. Wir hatten uebers Internet fuer zwei Naechte ein Hotel reserviert welches sogar einen gratis Abholdienst vom Flughafen anbot, welchen wir um 11 Uhr Abends doch gerne in Anspruch nahmen. Unglaublich was am Flughafen um diese Zeit noch los war. Hunderte von Menschen warteten auf ankommende Fluggaeste darunter auch unser Fahrer vom Hotel der uns dann in rund 5 Minuten zum Hotel fuhr.&lt;br /&gt;Wir waren vom langen Tag doch sehr muede so dass wir schnell einmal einschliefen. Am naechsten Tag wollten wir gleich drei Spiele besuchen, und vorher noch unsere Reise nach Galapagos fuer Montag buchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frueh standen wir deshalb am Sonntag auf um uns zum Flughafen zu begeben um unseren Flug zu buchen. Es gibt zwei Fluggesellschaften die nach Baltra oder San Cristobal auf den Galapagos-Inseln fliegen. Bei AeroGal hatten wir kein Glueck, bei der zweiten dann schon mehr. Tame hatte noch Plaetze frei fuer Montag hin und Freitag zurueck nach Guayaquil fuer je rund 350 Franken. Also buchten wir den Flug nach Baltra und wuerden dann dort fuer eine gefuehrte Tour schauen. Die Galapagos-Inseln kann man nur mit einem von der National-Parkleitung ausgebildeten Guide besuchen, Individuelle Touren sind nicht moeglich. Nachdem der Flug gebucht war, begaben wir uns mit dem Taxi zum Bus-Terminal um nach Sangolqui zu fahren, einer Stadt rund 20 Km von Quito entfernt wo um 11.30 Uhr das erste Spiel zwischen Indepentiente del Valle und Macara angepfiffen wurde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; Trotz den nur 20 Kilometern bis zum Spielort brauchte der Bus rund 45 Minuten fuer die Strecke. Fuer 40 Cent pro Person aber unglaublich guenstig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;06.Juni 2010, CSD Independiente del Valle - CSD Macara&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Seria A Ecuador, Estadio Ruminahui, Sangolqui, ca 2500 Zuschauer (ca. 150 Gaeste)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Busfahrer liess uns in der naehe des Stadions raus, erklaerte uns sogar noch den Weg. Leider stimmte entweder die Erklaerung nicht, oder wir hatten ihn nicht richtig verstanden. So fragten wir einen Passanten auf der Strasse, der uns gleich bedeutete ihm zu folgen. Nach einigen Minuten standen wir vor dem Eingang zum Stadion. Wir bedankten uns herzlich beim freundlichen Helfer, bezahlten die 6 Dollar Eintritt und gingen ins Stadion. Das Stadion mit zwei Tribuenen auf den Laengsseiten des Spielfeldes. Die eine Tribuene an den Hang gebaut. So musste man einige huebsch angemalte Treppen runter steigen um auf die Tribuene zu kommen. Gegenueber eine modernere Haupttribuene aus Stahlrohr mit Sitzplaetzen wo sich auch die Fans von Independiente breit gemacht hatten. Auf unserer Seite bereits einige Gaeste-Fans auszumachen und am Ende waren es bestimmt um die 150 Gaestefans und das an einem Sonntag morgen um halb zwoelf. Wobei sie praktisch die ganzen Zaun auf der ganzen breite der Tribuene mit Zaunfahnen schmueckten. Auffaellig vor allem einer den sie offenslichtlich "Jesus" nannten und uns sofort durch seinen alkoholiesiertenZustand auffiel. Aehnlichkeiten zu einer bestimmten Person im YB-Fanumfeld mit ebenfalls langen Haaren (nein, weder der "Pfarrer" noch meine Person sind gemeint ;-)) waren unverkennbar, vor allem was das Taktgefuehl beim Klatschen und der Koerperhaltung anging. Das Spiel auf etwas besserem Niveau aber leider auch torlos, weshalb die gelb-rote Karte fuer den Gaeste-Torhueter wegen zweimaligem Zeitspiel das einzige Highlight darstellte. Da Macara schon 3 mal gewechselt hatte, musste ein Feldspieler die letzten Nachspielzeit-Minuten ins Tor. Kurioser Hoehepunkt war, dass dieser bestimmt vier mal den Ball per Auskick direkt zum gegnerischen Torwart kickte und dieser dasselbe wieder machte :-) Dann war aber Schluss und wir begaben uns vors Stadion, assen einen leckeren Spiess mit Wurst, Fleisch, Kartoffeln und Bananen welcher vor dem Stadion an einem fahrbahren Grill angeboten wurde und nahmen den Bus zurueck nach Quito. Offensichtlich hatten wir einen Bus erwischt der eine komplett andere Route fuhr als jener der uns hin brachte. So brauchten wir ueber eine Stunde um zurueck nach Quito zu gelangen. Dort warteten bereits die naechsten beiden Spiele und das im selben Stadion kurz nacheinander. Um 15.30 Uhr spielte CD el National aus Quito gegen Manta FC und um 18.00 Uhr wartete das Spitzenspiel zwischen dem groessten Verein Ecuadors Barcelona SC aus Guayaquil und Deportivo Quito auf uns. Mit dem Taxi fuhren wir zum Estadio Olimpico Atahualpa. Im Internet hatten wir zuvor gelesen das die Barra von Barcelona das Spiel wegen den hohen Eintrittspreisen boykottieren wuerde. Beim Stadion wussten wir auch warum. Das guenstigste Ticket fuer Plaetze hinter den Toren kostete satte 15 Dollar. (Gegentribuene 25, Hauptribuene 35 Dollar) Es beinhaltete zwar ebenfalls das vorher stattfindende Spiel zwischen el National und Manta sowie ein weiteres Spiel von Deportivo Quito am 16.Juni gegen Manta, aber trotzdem ist es natuerlich verstaendlich dass sich ein Fan von Barcelona nicht ein Ticket fuer drei Spiele kaufen will, wenn Barcelona nur in einem davon spielt. Das gleiche gilt aber sicher auch fuer Anhaenger von El National.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;06.Juni 2010, CD El National - Manta FC&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Seria A Ecuador, Estadio &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Olimpico Atahualpa, Quito, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ca 500 Zuschauer (0 Gaeste)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor dem Anpfiff betraten wir das Stadion. Im 40000 Zuschauer fassenden Stadion kaum 500 Zuschauer zugegen die sich das erste Spiel anschauen wollten. Davon bereits ein betraechtlicher Teil Barcelona und Deportivo Quito-Fans. Das Stadion ein weites rund mit einer gedeckten Haupttribuene. Das Spiel war eine einseitige Angelegenheit. El National ging frueh 2-0 in Fuehrung und Manta kam in keiner Phase des Spiels zu guten Torchancen. Schlussendlich gewann El National verdient mit 4-0 und die obligate rote Karte durfte natuerlich auch nicht fehlen :-) Zeitweise galt unsere Aufmerksamkeit allerdings dem Treiben vor dem Stadion. War dort doch die Barra von Barcelona zugegen um lautstark gegen die Ticketpreise zu demonstrieren. Zeitweise kam es auch zu Rangeleien mit der Polizei, aber alles in allem blieb es relativ ruhig. Als die gut 300 Barcelona-Fans vor dem Stadion aber begannen Lieder zu singen, wurde einem bewusst was uns wohl entgehen wuerde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;06.Juni 2010 Deportivo Quito - Barcelona SC&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Seria A, Ecuador, Estadio &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Olimpico Atahualpa&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; ca. 13000 Zuschauer (ca 1500 Gaeste)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits waehrend das erste Spiel noch lief, fuellte sich das Stadion immer mehr. Vor allem die Gegentribuene wo die Fans von Deportivo Quito sich versammelten, kam bis zu Spielbeginn doch eine ansehliche Anzal Fans zusammen diebereits vor dem Spiel, wenn alle zusammen sangen, doch beeindruckend laut waren. Auf Seiten der Gaeste aus Guayaquil zwar auch einige Anwesend, davon viele auf der Hauptribuene kam aber wegen des Boykotts der Barra halt nicht viel Stimmung auf.  Interessant uebrigens auch die vielen Verkaeufer die auf der Tribuene umhergingen und ihre Waren anboten. Einer der Bier verkaufte tat dies besonders penentrant, in dem er dauernd einen Messbecher schwenkte und dazu "Cerveza" bruellte und danach immer noch ein "ts ts ts" anfuegte. Andere gingen mit Koerben voller "empanadas" und "Sanduches" rum. Die waren uebrigens sehr lecker mit Bratenfleisch, Zwiebeln und Tomaten. Sehenswert das Intro der Deportivo-Fans. Neben Wurfrollen und Konfetti, liessen sie ein fettes Feuerkwerk mit Raketen, hunderten von Blinkern und auch einigen Fackeln los welches beim Daemmerlicht eine sehr spezielle Atmosphaere entfachte. Und auch Gesangstechnisch wussten die Deportivo-Fans zu Beginn des Spiels sehr zu ueberzeugen. Es gab waehrend dem Spiel auch schwaechere Phasen, aber zumindest die Barra "Mafia Azul Grana" sang das ganze Spiel hindurch.  Das Spiel begann flott, vor allem die Gaeste drueckten in den ersten Minuten aufs Tempo, aber auch Deportivo war mit Kontern gefaehrlich. Deportivo wurde je laenger das Spiel lief immmer gefaehrlicher und haetten sie eine bessere Chancenauswertung gehabt, waeren sie wohl als Sieger vom Platz gegangen. Sie leisteten es sich gar einen Elfmeter zu verschiessen. So war es aber schliesslich Barcelona welches nach einem Freistoss mit einem Kopftor den 0-1 Endstand besiegelte und den gluecklichen Sieg frenetisch feierte. Der Schiedsrichter zog sich noch den Unmut des Heimpublikums zu als er einen Deportivo-Spieler des Feldes verwies. Damit stehen wir nun bei 9 Roten oder gelb-roten Karten in 9 Spielen nicht schlecht ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Spiel gingen wir zu Fuss zu unserem Hotel zurueck, sollte es doch am morgen bereits um 6 Uhr Richtung Flughafen und den Galapagos-Inseln losgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen sieben Uhr erreichten wir am Montag den Flughafen. Vor dem einchecken mussten wir unser Gepaeck ueberpfruefen lassen, denn es duerfen ausdruecklich keine Esswaren nach Galapagos eingefuehrt werden. Ebenfalls mussten wir fuer eine Einreisebewilligung 10 Dollar bezahlen. Schliesslich hatten wir unser Gepaeck aufgegeben und unsere Boardingkarten aber in der Hand und nach einem kleinen Fruehstueck in der Wartehalle ging auch schon unser Flug nach Baltra mit Zwischenstopp in Guayaquil. Der Zwischenstopp laesst sich in etwa so zusammenfassen: Einheimische raus aus dem Flieger, Touristen rein in den Flieger. Praktisch der ganze Flieger ausser vielleicht 20 Personen wurde "ausgewechselt". Nach einem anderthalb-Stuendigen Flug landeten wir in Baltra. Das heisst auf dem Flugplatz Baltra. Mehr als ein Tower und ein kleines Flughafengebaeude war da naemlich nicht. Auch bei der Einreise wieder eine Gepaeckkontrolle, diesmal aber nur vom Handgepaeck. Zudem muss jeder Besucher der Galapagos-Inseln 100 Dollar Einreise-Gebuehr zahlen. Als wir dies hinter uns gebracht hatten und unser Gepaeck geholt hatten, wollten wir uns in Richtung Stadt aufmachen um eine Tour zu buchen. Doch bereits vor dem Flughafen, sprach uns ein rundlicher Herr mit einem Schild auf dem "Angelique" stand an. Mark verstand erst nichts und meinte dann, nein er sei das nicht, er sei schliesslich keine Frau. Der Irrtum loeste sich indes schnell auf. Der Mann hatte noch Platz auf seinem Schiff der "Angelique" und wollte uns eine Tour verkaufen. Fuer 4 Tage wollte er erst 650 Dollar, was uns doch zu viel war. Nachdem er auf 560 und schliesslich 500 Dollar runter war, sagten wir nach einem kurzen Blick in seinen Prospekt spontan zu. Er stellte uns unseren Guide Alvaro vor und zu unserer Ueberraschung waren bei der Tour noch vier weitere Schweizer dabei. Zwei aeltere Ehepaare auch aus Bern, wobei sich der eine spaeter sogar als der Garagist meines Vaters herausstellen sollte. Die Welt ist halt doch klein. Nach dem wir eine kurze Strecke mit dem Bus gefahren waren, stiegen wir in ein kleines Motorboot um und wurden auf das Schiff gebracht. Ein aelteres Schiff mit zwei Masten und einem netten Oberdeck auf dem man sich aufhalten konnte. Darunter der Essraum und noch ein Stock tiefer die Kajueten mit je zwei Betten. Alle mit eigenem Bad, aber halt alles doch sehr eng. Spaeter kamen noch zwei Deutsche dazu, Tochter und Mutter und auf dem Schiff war bereits ein englisches Paar. Alles in allem sehr angenehme Mitreisende. Kurz nach Ankunft gab es bereits etwas zu Essen. Sehr leckeren Reis mit leckerem Fisch und Salat. Ein Vorgeschmack auf die naechsten Tage, an denen wir beim Essen wirklich verwohent wurden. Am Nachmittag gings bereits los auf die erste Excursion: Auf der Insel Santa Cruz landeten wir am Strand Las Bachas.&lt;br /&gt;Dort fuehrte uns Alvaro erst ein wenig herum, erklaerte uns die ersten Tiere die wir sahen ua. See-Iguanas und es sollte auch Flamengos zu sehen geben. Leider waren die gerade nicht an den fuer Besucher offenen Lagunen. Danach konnten wir am Strand noch schnorcheln. Leider war es ziemlich trueb, trotzdem sahen wir einige exotische Fische. An dem Strand stiessen auch noch zwei aeltere Japaner zu uns und Alvaro war damit beschaeftigt den beiden erstmal zu erklaeren dass es nicht erlaubt war auf den Felsn rumzuklettern weil diese natuerlich die ersten Instruktionen nicht mitbekommen hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach gings zurueck aufs Schiff und nach einem vorzueglichen Abendessen fuhr das Schiff dann los Richtung Isla Genovesa ganz im Norden des Archipels.&lt;br /&gt;Das Schiff ankerte in einer riesigen Bucht welche durch einen Vulkankrater entstand. Dort legten wir mit dem kleinen Boot am "Prince Philipps Step" an Bereits auf der Fahrt entlang der Klippen sahen wir viele verschiedene Voegel unter anderem Blaufuss und Rotfusstoelpel sowie Fragata genannte Voegel bei denen die Maennchen unter dem Kopf einen roten Kropf haben den sie beim Balzen wie einen Ballon aufblasen koennen. Ebenfalls lagen auf den Felsen an den Klippen Seehunde.&lt;br /&gt;Oben auf den Klippen ging ein weg durch dickicht in dem hunderte ja tausende von Voegel nisteten. Wobei einige Arten keine Nester bauen, sondern die Eier direkt auf dem Boden ausbrueten. Es war unglaublich wie viele Voegel da herumflogen. Wir hatten laut unserem Guide ebenfalls Glueck eine seltene Eulen-Art beim Jagen beobachten zu koennen. Am Nachmittag konnten wir entlang der Klippen Schnorcheln gehen. Wieder sahen wir viele verschiedene beeindruckende Fische unter anderem Skolare. Und schliesslich schwammen direkt neben uns auch noch ein paar Seehunde.&lt;br /&gt;Am Nachmittag ging es an den Playa Darwin. Dort machten wir auch erst wieder einen kleinen Rundgang und sahen unter anderem einen Braunpelikan der gerade mehrere Junge im Nest hatte, wobei mir davon sogar ein Foto gelang. Unglaublich wie klein diese Baby-Pelikane im Vergleich mit den erwachsenen sind. Schliesslich konnten wir am Strand erneut Schnorchlen wo uns sogar ein kleiner Hai begegnete und auch wieder Seehunde herumschwommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag gings auf die Insel Bartolome. Fuer mich der schoenste Tag der Tour. Erst machten wir eine kleine Wanderung auf einen Vulkankrater von wo wir eine unglaublich Aussicht ueber weite Teile des Archipels hatten. Danach gingen wir an einen Strand, konnten dort wieder von Land aus Haie beobachten und schliesslich wieder schnorcheln, wobei mir ein grosser Galapagos-Hai begegnete und ich sogar mit Galapagos-Pinguinen, welche nur rund 40 Cm gross werden, schwimmen konnte. Ein einmaliges Erlebnis. Bei der Rueckfahrt entdeckten wir sogar noch ein Paar Wasserschildkroeten bei der Paarung, was Alvaro auch als sehr selten bezeichnete.&lt;br /&gt;Am Nachmittag machten wir eine kleine Wanderung ueber die Isla Santiago die zuletzt vor rund 120 Jahren von Vulkanausbruechen gepraegt wurde. Ueberall sah es aus als sei die Lava erst vor ein paar Jahren erkaltet und wir konnten beeindruckende Lava-Landschaften bewundern. Am Nachmittag legt das Schiff dann ab um wieder zurueck in Richtung der Insel Santa Cruz und dem Hauptort Porta Ayura zu kommen. Da besuchten wir heute das Zentrum des Nationalparks, das Charles Darwin Centre. Dort sahen wir Riesenschildkroeten, darunter die wohl beruehmteste Schildkroete "lonesome George" der letzte seiner Art, der auf einer Insel auf der man keine Schildkroeten erwaretet hatte, ploetzlich durchs Camp der Forscher spaziert war.  Ebenfalls gab es Land-Iguanas zu bewundern.&lt;br /&gt;Ein Trip der sich fuer mich auf jeden Fall gelohnt hat, bei all den einmaligen Eindruecken die ich von hier mitnehmen darf.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-2035696139870481789?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/2035696139870481789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/bogota-quito-galapagos.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/2035696139870481789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/2035696139870481789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/bogota-quito-galapagos.html' title='Bogota - Quito - Galapagos'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-866948617203740753</id><published>2010-06-03T18:24:00.000-07:00</published><updated>2010-06-04T20:00:40.194-07:00</updated><title type='text'>Santa Marta - Barranquilla - Cartagena - Bogota</title><content type='html'>Nach meinem letzten Blog-Eintrag begaben wir uns zu fuenft in einem Taxi nach Taranga, wobei sich Lueku hinten quer ueber die anderen drei legen musste, weil der Fahrer Angst vor einer Polizeikontrolle hatte. Taranga liegt in einer kleinen Bucht gleich neben Santa Marta und ist ein kleines Fischerdorf in dem aber jetzt vor allem Touristen verkehren. Mit einem Boot liessen wir uns fuer 25000 Pesos (rund 12.50 CHF fuer fuenf Personen) zum nahegelegenen Strand Playa Grande fahren. Der Strand versteckt in einer schoenen Bucht umgeben von Berghaengen. Ausser ein paar aus Holz und Bananenblaettern zusammengezimmerten Restaurants und dazugehoerende Liegestuehle war da nichts. Der Strand auch nicht ueberfuellt, also perfekt. Nach einem ersten Bad im sehr warmen und stillen Meer begaben wir uns zu einem der Restaurants welches der Mutter desjenigen gehoerte welcher uns im Boot gefahren hatte, welch ein Zufall dass er uns dieses empfohlen hatte. Die nette Frau brachte uns auch gleich "die Karte" und praesentierte uns auf einem Tablett fuenf oder sechs verschiedene Fische aus denen man auswaehlen konnte welchen man wollte. Nach der Staerkung gings nochmal zurueck ins Meer, wobei Fabio "YB-Fische" fand die ganz nah am Strand daherschwammen. Herrlicher Anblick. Einen toten kleinen Fisch fanden wir auch noch am Meeresgrund der uns dann doch zu ein paar Spaessen brachte, gell Hug? :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mark und ich nahmen dann das bestellte Boot zurueck waehrend die anderen noch etwas bleiben wollten und dann zu Fuss nach Taranga gingen. Auf dem Boot freundete sich Mark noch mit Miriam an, einer etwa 50-Jaehrigen Kolumbianerin die an Mark ziemlich den Narren gefressen hatte, vor allem als er sie als "la chica loco" bezeichnete ;-)&lt;br /&gt;Am Abend fuhren wir dann mit dem Taxi zum Stadion Eduardo Santos in dem um 19.00 Uhr das Spiel AD Union Magdalena - Alianza Petrolera stattfand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;01.Juni 2010&lt;/span&gt;,&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt; AD Union Magdalena - Alianza Petrolera&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Estadio Eduardo Santos, Santa Marta. ca 2500 Zuschauer (1 G ast!)&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Kaum waren wir angekommen, wurden wir bereits von Kindern fuer Geld angequatscht, dies so penetrant, dass wir nicht einmal ein Foto von der grossen Carlos Valderrama-Statue machen konnten die direkt vor dem Stadion steht. Valderrama stammt aus Santa Marta und gilt als bester kolumbianischer Fussballer aller Zeiten. Wer erinnert sich nicht an den Wuschelkopf der ua. als Mittelfeldstratege auch dabei war als die Schweiz an der WM 1994 in den USA gegen Kolumbien 0-2 verlor.&lt;br /&gt;So gingen wir halt ohne Foto sofort ins Stadion, wo es aber leider auch nicht viel besser war und wir erst auf der Tribuene unsere Ruhe hatten.&lt;br /&gt;Das Stadion richtig schoen Oldschool. Ein schoenes Rund mit Aschebahn und der ueberdachten Haupttribuene auf der wir uns platzierten. Wir trafen Tuete aus Dortmund wieder so dass wir kurzfristig wieder zu sechst waren. Auf der Gegentribuene fand sich die Barra von Magdalena ein mit einigen Zaunfahnen und schlussendlich ueberraschend gutem Support. Rund 200 Hinchas sangen und huepften praktisch die gesamten 90 Minuten durch. Zwar hatten die Lieder wenig Melodie und waren deshalb kaum einmal zu unterscheiden, aber trotzdem waren wir positiv ueberrascht. Das Spiel auf einem alles anderen als einfach zu bespielenden Rasen engagiert aber von vielen Fehlern gepraegt. Petrolera erwischte den besseren Start und befand sich nach einem verwandelten Handspenalty und einer roten Karte frueh auf der Siegerstrasse. Nach dem Tor stuermte auf der uns gegenueberliegenden Seite der Hauptribuene uebrigens der scheinbar einzige Anhaenger der Gaeste auf den Zaun und feierte den Fuehrungstreffer ausgiebig. Magdalena war aber auch zu zehnt nicht unterlegen und versuchte nach weiter nach vorne zu Spielen. Mit einem herrlichen Weitschuss gelang ihnen auch der verdiente Ausgleich. Und nach dem Seitenwechsel kam es noch besser fuer die Gastgeber. Mit einem schoenen Kopfball gingen sie gar in Fuehrung. Aber der Schiedsrichter meinte es weiter nicht gut mit dem Heimteam und schickte auch noch einen zweiten Magdalena-Spieler nach einem Foul im Mittelfeld unter die Dusche. Nun begann sich die doppelte Ueberzahl doch bemerkbar zu machen und der Gast drehte das Spiel . Der einsame Gaestefan natuerlich komplett aus dem Haeuschen und wieder frenetisch am feiern. Spaeter sollte er sich dann noch mit einigen Jugendlichen anlegen, so dass ihn die Polizei kurz vor Ende des Spiels vor rund 30 Kindern und Jugendlichen durch den Kabinentrakt in Sicherheit bringen musste. Magdalena drueckte nun aber sogar zu neunt auf den Ausgleich welcher ihnen nach einer weiteren Roten Karte, diesmal fuer die Gaeste, beinahe noch gelungen waere. Ein Kopfball strich in der Nachspielzeit nur knapp uebers Tor. Schlussendlich blieb es aber beim 2-3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Spiel begaben wir uns schnell zur Hauptstrasse, assen noch etwas und ein Teil ging dann noch nach Taranga in den Ausgang, welchen Sie dann noch im Hotelpool beim letzten Bier berschlossen. Am naechsten Morgen wartete um halb zehn eine Art Ruf-Bus um uns nach Baranquilla zu bringen wo am Abend dass Rueckspiel um die kolumbianische Meisterschaft zwischen Athletic Junior Baranquilla und La Equidad aus Bogota stattfand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bus lud uns direkt vor unserem Hotel Marseille in Barranquilla ab. Dort entbrannte noch eine kurze Diskussion zwischen dem Fahrer und uns, weil uns das Hostel in Santa Marta den Preis von 10900 pro Person genannt hatte, der Fahrer aber ploetzlich 25000 wollte. Klar kein grosser Betrag eigentlich, der Unterschied aber doch recht orbitant. Das Hostel in Santa Marta behauptete natuerlich auf Nachfrage man habe uns den Preis von 25000 Pesos so genannt und wir bezahlten das schliesslich etwas zaehneknirschend, aber doch im Wissen dass es ja eigentlich nur rund 12.50 CHF war und das fuer eine Strecke von rund 2 Stunden inklusive abholen und abladen vor dem jeweiligen Hostel. Wie praktisch immer bisher begann es kurz nach unserer Ankunft zu regnen. Und wie. Die Strasse vor unserem Hotel verwandelte sich innerhalb von Minuten zu einem reissenden Fluss. Autos kamen nicht mehr vorwaerts und wurden abgetrieben, Fussgaenger mussten sich mit aller Kraft gegen das wegschwemmen wehren. Langsam wurde uns klar weshalb die Trottoirs so hoch ueber der Strasse gebaut waren. Statt in die Stadt zu gehen, hiess es deshalb halt warten bis sich das Wetter und der Fluss vor unserem Hotel beruhigt hatten. Rund eine Stunde spaeter schien wieder die Sonne und ausser einem kleinen Rinnsal am Rand der Strasse war vom Fluss nicht mehr uebrig. Wo all das Wasser dass durch die Stadt geflossen sein muss hinkam? Keine Ahnung ? :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So konnten wir doch noch los und etwas Essen. In einem kleinen Restaurant gabs ein Menu mit Gemuesesuppe und Hauptspeise Wahlweise "Pollo a la Plancha" oder "Carne frito" mit Reis und Pommes und Salat fuer nur 4500 Peso also nicht mal 2.50 CHF! Danach suchten wir uns gleich ein Taxi um die rund 20 Minuten zum Estadio Metropolitano hinter uns zu bringen.&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;02.Juni 2010, Athletic Juniors Barranquilla - La Equidad&lt;br /&gt;Estadio Metropolitano, Barranquilla, 49000 Zuschauer (ca 400 Gaeste)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Je naeher wir dem Stadion kamen, je mehr Leute in Trikots begegneten uns und je mehr Fahnen waren vor den Restaurants und Bars angebracht. Vor dem Stadion war ueber drei Stunden vor dem Spiel bereits die Hoelle los. Bis wir drin waren vergingen rund 45 Minuten. Als wir endlich drin waren, holten wir uns erstmal einen Vorrat an Wasser um die Wartezeit bis zum Beginn des Spiels in der Hitze (wohl gegen 40 Grad) auszuhalten. Bereits zu dem Zeitpunkt war das Stadion proppevoll und praktisch alle der 49000 Zuschauer waren bereits im Stadion!&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt; &lt;/span&gt;Schon vor dem Stadion gingen uns die Troeten die praktisch jeder bei sich trug gehoerig auf den Sack und im Stadion war es noch schlimmer. Auch das "Rahmenprogramm" war eigentlich weit ueber der Grenze des Ertraeglichen. Auf dem Feld x-Werbeballone, irgend eine scheinbar populaere Band spielte live im Stadion und versuchte die Zuschauer zum mitsingen zu animieren. Im Block in dem wir gelandet waren, offensichtlech eher Reiche Leute und dem Verhalten nach eher ein "Event-Publikum" Und staendig die nervenden Troeten....&lt;br /&gt;Nach ewigen 2 Stunden wars dann geschafft und das Spiel ging los. Zwar hatten die Juniors in beiden Kurven supportwillige Leute und ziemlich viele Zaunfahnen ueber das ganze Stadion verteilt. Aber die Stimmung liess zu wuenschen uebrig. Von der Hauptkurve bekamen wir ausser optisch (unregelmaessig sah man die Kurve huepfen) und insgesamt drei internen Hauereien uebers ganze Spiel nichts mit. Und auch die zweite Kurve neben uns wusste Gesangstechnisch ueberhaupt nicht zu ueberzeugen. Ob es bloss am durch das nervige dauergetroete verursachte Laermpegel lag oder an der schlicht nicht vorhandenen Lautstaerke des Gesangs sei nun mal dahingestellt. Vermutlich lag es sowieso an beidem. Ebenfalls sehr nervig: In unserem Block wurde ab Anpfiff doch tatsaechlich gesessen und Leute die aufstanden wurde ziemlich barsch von hinten zum hinsetzen "animiert" Bei heissen Szenen standen natuerlich dann trotzdem alle auf, nur um kurz danach wieder hinzusitzen.&lt;br /&gt;Die Juniors von Anfang an bemueht, den 0-1 Rueckstand aus dem Hinspiel wettzumachen. Und tatsaechlich. Nach einem katastrophalen Torhueterfehler gelang den Juniors frueh das 1-0. Der Torjubel liess sich sehen und war ueberall ziemlich euphorisch. Immerhin. Aber bereits kurz nach dem Tor wurde man wieder zum sitzen aufgefordert, von grosser Leidenschaft keine Spur...&lt;br /&gt;Das Heimteam drueckte weiter und nach rund 20 Minuten ging Barranquilla mittels herrlichem Weitschuss gingen die Juniors 2-0 in Fuehrung. Wobei der Torhueter von La Equidad erneut keinen guten Eindruck hinterliess und den Ball bei besserem Stellungsspiel fast sicher entschaerft haette. Und wieder wie bereits beim ersten Tor, wieder stuermischer Jubel, aber nach kurzer Zeit sassen wieder alle ausser die beiden Kurven. Und immer wieder die nervigen Troeten....&lt;br /&gt;La Equidad brauchte nun ein Tor um Meister zu werden und das merkte man sofort. Die Juniors liessen sich nach hinten draengen und La Equidad war klar Feldueberlegen. Doch vor dem Tor zeigten sich die Gaeste aus Bogota viel zu harmlos so dass die Gastgeber die Fuehrung in die Pause retten konnten. Nach rund drei Minuten in der 2.Halbzeit wars aber geschehen. Zum entsetzen derjenigen um uns rum und zugegeben ein wenig zu unserer Freude gelang den Gaesten das 2-1 und damit waren sie wieder auf Meisterkurs. Barranquilla brauchte nun also das 3-1 sonst wuerde es nichts mit dem 6.Titel der Vereinsgeschichte. Sie uebernahmen wieder das Zepter, aber wie zuvor La Equidad vor der Pause waren es nun die Juniors die die Durchschlagskraft vor dem Tor vermissen liessen. Die Gaeste gleich im Oberrang ueber uns untergebracht schoepften immer mehr Hoffnung und waren ein erstes Mal zu hoehren....Und es schien als wuerden die Heimfans enttaeuscht werden. Doch rund 4 Minuten vor dem Ende gab es einen Prellball an der Strafraumgrenze und der Ball flog in hohem Bogen ueber den verdutzten La Equidad-Torhueter ins Tor. Das Stadion natuerlich ausser Rand und Band nur hinter dem einen Tor setzte danach gleich wieder eine Schlaegerei ein....La Equidad warf nochmals alles nach vorne und beinahe waehre ihnen das noch noetige 3-2 noch gelungen, doch der Kopfballversuch aus kurzer Distanz landete ueber dem Tor. So konnte die Feier beginnen. Wir blieben noch etwas im Stadion, wurden zum mitjubeln und mittrinken aufgefordert. Als wir allerdings erkraerten wir muessten am naechsten morgen frueh los um nach Cartagena zu fahren gefiel das unserem Platznachbar gar nicht und er schwafelte irgendwas daher dass Cartagena "all black" sei und nur Barranquilla der Ort Kolumbiens sei. Wir gingen jedenfalls aus dem Stadion um die anderen drei zu treffen und versuchten dann durch das Gedraenge irgendwie zur Hauptstrasse zu kommen um ein Taxi zum Hotel zu nehmen. Dies stellte sich jedoch als schlicht unmoeglich heraus. Die ganze Stadt schien auf der Strasse zu sein, Autocorsos noch und noecher und weiterhin staendig diese Troeten....Wir beschlossen deshalb erstmal Richtung Innenstadt zu laufen. Bereits kurz nach dem Stadion versuchte eine Gruppe Jugendlicher zwei von uns die etwas abseits liefen abzudraengen, als sie jedoch die Strassenseite wechselten und die Jungs uns restliche vier sahen liessen sie dann doch von ihnen ab. Aber wir erlebten noch einige Male auf dem rund 1-Stuendigen Fussmarsch dass man uns abdraengen oder auflaufen lassen wollte aber passiert ist nichts. Waren doch wohl zu viele Leute sonst noch auf der Strasse. Schliesslich begaben wir uns in ein Restaurant in einer Seitenstrasse assen und vor allem tranken etwas, war der Spaziergang zu zwar spaeter Stunde dank den Temperaturen von immer noch ueber 30 Grad doch sehr schweisstreibend. Schliesslich beruhigte sich die Strasse etwas und wir konnten zwei Taxis zu unserem Hotel nehmen.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag orderten wir wieder einen Rufbus worauf uns die Dame von der Rezeption 11 Uhr als naechsten Abfahrtermin nannte. um 10.20 Uhr wurden wir aber bereits gerufen. Dummerweise war Mark noch ins Internetcafe um die Ecke gegangen und da er annahm erst vor elf zurueck sein zu muessen konnten wir schliesslich diesen Bus halt nicht nehmen. Der Fahrer erklaerte uns darauf, wenn es hiesse 11 Uhr Abfahrt sollte man um 10 bereit sein, denn um diese Zeit begaenne er mit dem einsammeln der Passagiere. Nett dass man uns das sagte als es zu spaet war. Aber kurz darauf kam ein neuer Bus und lud uns auf so dass wir kurz nach elf doch noch losfuhren. Rund 2 Stunden spaeter lud uns der Bus wieder vor dem von uns genannten Hostel ab. Nach kurzer Suche fuer ein anderes Hostel weil besagtes keine Zimmer mit Klimaanlage hatte fanden wir ein fuenfer Zimmer im Hostel Marlin mitten in der Altstadt von Cartagena. Und fuer 18000 Pesos auch guenstig. Das Zimmer bezogen, Badehose ausgepackt und los gings mit einem kleinen Umweg durch das historische Stadtzentrum Richtung Strand. Cartagena gilt als die schoenste Stadt Suedamerikas und was die Altstadt mit den hunderten von Haeusern im Konolialstil anbelangt, duerften sie wohl absolut recht haben. Man waehnte sich irgendwo in Spanien und nicht in Kolumbien. Etwas Muehsam das staendige Anquatschen von irgendwelchen Typen die einem irgendwas andrehen wollten. Noch schlimmer wurde es spaeter am Strand. Nachdem wir unser erstes Bad im schon fast zu warmen Meer (und daher auch mit einigen Algen in Strandnaehe) genossen hatten legten wir uns etwas hin. Was gleich einen Schwarm von Frauen anzog die uns unbedingt massieren wollten. Natuerlich "gratis" und nur zur "Demonstration" Selbst mehrmaliges Nein brachte sie fast nicht davon ab. Mark und Fabio liessen es schliesslich geschehen und der Preis von 5000 Pesos ging noch so. Der Strand haette gut auch irgendwo in Miami sein koennen. Auf einer Landzunge die ins Meer hinaus ragt, stehen Hochhaeuser en masse, meist Hotels oder Appartmentbauten. Wir blieben bis die Sonne mit einem dramatischen Untergang im Meer versank und die Altstadt in der Ferne mit den beleuchteten Tuermen und Haeusern schlicht unglaublich aussah. Danach begaben wir uns zurueck in Richtung unserers Hostels um zu Duschen um danach in der Stadt etwas essen zu gehen. Die Preise in Cartagena leider dem Tourismus angepasst. 22000 Pesos (11 Franken) fuer ein Filet Mignon sicher nicht viel, aber doch um einiges teuerer als noch in Santa Marta oder Baranquilla. Das Restaurant in dem wir assen, entpuppte sich aber trotz den eher hohen Preisen als Gluecksgriff. Das essen super lecker und das Lokal sehr originell. die Speisekarte war eine vierseitige Zeitung auf der auf der ersten Seite Berichte ueber Museen und Sehenswuerdigkeiten von Cartagena standen und in der mitte dann auf zwei Seiten die Speisen. Und auf der letzten Seite gab es sogar noch ein Sudoku. Nach dem Essen goennten wir uns draussen noch ein paar teure Bier (5000 Pesos, in Santa Marta bezahlten wir 2000-3000) und gingen schliesslich spaet schlafen. Um kurz vor sieben ging bereits unser Wecker. Mark und ich mussten zum Flughafen und Fabio, Lueku und Hug wollten einen Ausflug auf einen vorgelagerte Insel machen. Mark und Ich nahmen ein Taxi zum Flughafen und nach rund 15 Minuten waren wir auch schon da. Der Flieger der Avianca-Air ein sehr moderner A320 mit integriertem Unterhaltungssystem fuer jeden Sitz einzeln und ziemlich viel Platz. Fuer rund 70 Franken, kann man nicht meckern. In Bogota gelandet informierten wir uns erst wie wir zum Hotel kommen wuerden und ein ueberaus freundlicher Herr half uns in bestem Englisch schnell weiter. Dabei sollten wir doch Spanisch sprechen nur so lernt man das doch. Aber wir waren dann doch zu bequem und waren froh um die einfache Verstaendigung. Nachdem wir beim ausgesuchten Hotel angekommen waren, sagte man uns dass im Moment keine Zweier-Zimmer frei waeren. Ein netter Herr der gerade an der Rezeption stand, sagte uns jedoch in Englisch, er und sein Begleiter wuerden gleich auschecken und wir koennten sicher ihr Zimmer haben. So kam es dann auch. Da das Zimmer erst noch gereinigt werden musste, liessen wir unser Gepaeck im Hotel und gingen erstmal etwas essen. Gleich ein paar Meter neben dem Hotel fanden wir ein typisches Restaurant, welches das Menu mit Gemuesesuppe, einem Hauptgang mit verschiedenen Beilagen und freiem Jugo (Fruchtsaft) fuer nur 5500 Pesos anbot. Nach dem Essen zogen wir einfach mal los und liefen mit dem Glueck der Dummen gleich auf die Plaza Bolivar der 7,8 Millionen-Stadt, an dem der Palacio de Justicia und der Kongress liegen. Der Palacio machte im Krieg der linken Guerillas Schlagzeilen, als ein Kommando von nur rund 30 Guerillieros den Justizpalast besetzte und bei der spaeteren Erstuermung durch die Armee und Paramilitaerischen Gruppen gegen 150 Menschen starben, darunter auch hohe Richter, vor allem solche die auch gegen die rechtsgerichteten und oft mit der offiziellen Armee zusammenarbeitenden Paramilitaerischen Gruppen vorgegangen waren. Ein Blick in die Geschichte Kolumbiens lohnt sich sowieso. Kaum zu glauben dass dieses Land seit gut 50 Jahren in einem Buergerkrieg steckt in dem linke Guerillagruppen genau so wie die Armee und die Paramilitaers und Drogenkartelle immer wieder die Zivilbevoelkerung unter dem Motto "bist du nicht fuer uns, bist du unser Feind" terrorisiert. Gerade auf dem Land sind Vertreibungen durch Paramilitaerische Gruppen im Auftrag von Grossgrundbesitzern und Grossunternehmen zwecks Gewinnung von Anbauflaechen immer noch an der Tagesordnung. Genau so wie Entfuehrungen und Schutzgelderpressungen durch die Guerillagruppen. In Kolumbien hat sich ein System etabliert welches die politischen Feinde der jetzigen Mitte-Rechts Machthaber durch gezielte Ermordungen sogenannter "Todesschwadronen" immer noch beinahe Alltag ist. Links-liberale Kreise haben es enorm schwer und haben immer wieder mit Repression und Verfolgung zu rechnen. Letzten Sonntag wurden die Praesidentschaftswahlen durchgefuehrt und der Rechtskonservative Kandidat hat sich gegen den mutigen Oppostionspolitiker Mockus von der neuen gruenen Partei nur knapp absetzen koennen. Da jedoch die Liberalen, welche grundsaetzlich seit Jahrzehnten mit den Rechtskonservativen eine Zweiparteien-Regierung bilden, fuer den zweiten Wahlgang bereits die Unterstuetzung den Rechtskonservativen zugesichert haben, duerfte sich auch nach diesen Wahlen nicht viel aendern.&lt;br /&gt;So genug der Politik, wir werden jetzt noch ein wenig durch die Stadt flanieren und morgen gehts dann zum 2.-Liga-Spiel Bogota FC - Expreso Rojo und am Abend gehts dann bereits weiter nach Ecuador wo wir uns uebermorgen um einen Ausflug auf die Galapagos-Inseln bemuehen werden. &lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-866948617203740753?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/866948617203740753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/santa-marta-barraquilla-cartagena.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/866948617203740753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/866948617203740753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/santa-marta-barraquilla-cartagena.html' title='Santa Marta - Barranquilla - Cartagena - Bogota'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-1043611609187697764</id><published>2010-06-01T07:26:00.000-07:00</published><updated>2010-06-04T13:19:00.981-07:00</updated><title type='text'>Von Merida nach Kolumbien</title><content type='html'>Seit gestern Nachmittag sind wir nun also in Kolumbien, genauer gesagt in Santa Marta, einer Hafenstadt am karibischen Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem wir in Merida aufgrund des Wetters drei ruhige Tage mit Stadtbummeln, lesen und dem geniessen einer hervorragenden Whiskey-Glace in der Gelateria mit der weltweit groessten Auswahl an Glace-Sorten die sogar einen Guinness-Buch Eintrag hat. Lueku und Fabio konnten immerhin am Freitag noch ihren Gleitschirmflug machen. Am Samstag mussten wir dann noch unsere Zimmer wechseln weil unsere zusaetzliche Nacht wegen dem Laenderspiel Venezuela - Kanada welches am Samstag in Merida stattgefunden hatte nicht eingeplant war. Unsere alten Zimmer uebernahm eine Tanzgruppe von Jugendlichen die bereits bei der Ankunft unsere vorher genossene Ruhe in der Posada Vene-Suiza erheblich stoerte. Zuerst machten wir uns aber auf um das besagte Laenderspiel zu besuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;29.Mai 2010 Venezuela - Kanada&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Estadio Metropolitano de Merida&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Test-Laenderspiel, 20000 Zuschauer (0 Gaeste)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund eine Stunde vor dem Spiel trafen wir nach der Fahrt im wohl modernsten Trolley-Bus von ganz Suedamerika beim Stadion ein. Erwartungsgemaess war nicht viel los, so dass wir uns direkt zur Haupttribuene begaben. Das 40000 Zuschauern platz bietende Stadion, vor rund drei Jahren fuer die Copa America neu errichtet, sah recht nett aus, selbst die Laufbahn stoerte nicht sonderlich. Hinter dem einen Tor hatte sich wohl die Barra von Merida breit gemacht, jedenfalls hingen dort einige rot-weisse Transparente und eine Handvoll Leute supportete auch ziemlich oft. Sonst war die Stimmung wie erwartet sehr mau, Laenderspiel halt, ein unwichtiges noch dazu. Venezuela in der ersten Halbzeit feldueberlegen aber ebenso wenig gefaehrlich vor dem Tor wie die in der offensive praktisch nicht anwesenden Kanadier. Kurz vor dem Seitenwechsel das 1-0 fuer die Venezolaner, was die Zuschauer kurzzeitig etwas lauter werden liess. Nach der Pause aenderte sich wenig am schlechten Spiel, Fehlpaesse und Ballverluste hueben wie drueben. Da wir aber alle einen Resultattipp abgegeben hatten, blieb es wenigstens so etwas spannend. Schliesslich gelang den Kanadiern in letzter Sekunde nach einem Freistoss noch der Ausgleich, was wenigstens mich jubeln liess. Hatte ich doch ein 1-1 vorausgesagt. Das gewonnene Essen werde ich mir schmecken lassen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurueck in die Stadt gings dann per Taxi. Wir gingen nach kurzer Staerkung zurueck in die Posada wo uns schon "Tuete", ein Dortmunder Hopper erwartete der auch am Spiel war. Kurz darauf kehrte die Tranztruppe wohl von einem Auftritt heim, jedenfalls waren alle in komischen Kleidern und geschminkt aufgetaucht. Waehrend einige noch mal loszogen in die Gurten Poco Loco-Bar blieben Mark und ich im Hostel und lasen noch ein wenig. Das lesen zog sich dann frappant in die Laenge weil besagte Tanzgruppe draussen im Hof einen unglaublichen Laerm veranstalteten, so dass an Schlafen nicht zu denken war. Danach wurden wir sogar von einem Mitreisenden fuer kurze Zeit aus dem Zimmer verjagt..... Aber auch danach aenderte sich nicht viel, vor allem die Leiterinnen der Gruppe veranstalteten eine Art "TalkTalkTalk" und diskutierten in schreiendem Tonfall miteinander bis spaet in die Nacht...Als dann endlich Ruhe einkehrte, kam unsere restliche Zimmerbesatzung ziemlich angetrunken zurueck und der Tanztruppe wurde nun gleiches mit gleichem vergolten, was sogar Mark und Mir ein lachen auf die mueden lippen zauberte. Hoehepunkt war, dass tatsaechlich eine der Leiterinnen der Gruppe dann einen Jungen zu uns schickte um sich zu beschweren.....herrlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzer Nacht gings Sonntag morgen weiter nach San Cristobal wo das Rueckspiel um die venezolanische Meisterschaft zwischen Deportivo Tachira und Caracas FC stattfinden stattfand. Den ersten Bus der um sieben Uhr losfahren wollte, erreichten wir indes nicht mehr. Er war bereits rund 20 Minuten vor der Abfahrtszeit voll, weshalb er auch kurze Zeit spaeter ohne uns losfuhr. Kurz darauf erschien ein weiterer Bus. Unsere Hoffnung stieg und tatsaechlich konnten wir rasch einsteigen. Aber natuerlich geht es auch in die andere Richtung. Ueber eine Stunde warteten wir im Bus bis dieser endlich voll war und ebenfalls losfuhr. Nach etwa 5 Stunden erreichten wir San Cristobal. Kurz am Busbahnhof die weiterfahrt nach dem Spiel nach Maraccaibo gebucht und ab ging es mit einem alten schlotterigen Bus Richtung Stadion. Auf dem Weg mussten wir dann noch kurz Geld abheben was in Venezuela wegen strikter Sicherheitsvorkehrungen nicht so einfach ist. So konnten wir nur 300 Bolivar aufs Mal beziehen...Das Problem meisterten wir aber doch noch und so gings weiter zum Stadion. Nach rund 20 Minuten im Bus erreichten wir den Stadtrand wo gleich mehrere Stadien standen. Zwei Baseball-Arenen, eine Stierkampfarena, das Fussball-Nationalstadion und ein kleines anderes Fussballstadion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;30.Mai 2010 Deportivo Tachira - Caracas FC&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Estadio Nuevo Pueblo, San Cristobal, 38000 Zuschauer (500 Gaeste)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rueckspiel Meisterschaftsfinale Venezuela&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rund ums Stadion schon der Teufel los. Alles war in gelb-schwarz getaucht den Farben von Deportivo Tachira. Auf dem Weg goennten Lueku, Mark und ich uns noch den besten Burger der gesamten Reise (Wer mal in San Cristobal vorbeikommt, gehe zu Popeye-Burger! :-) ) Ploetzlich begann es wie aus Eimern zu regnen, wir sprinteten zum Stadioneingang, schnell unseren Spezialeingang gefunden und durchgewunken worden. Leider waren wir viel zu spaet dran und die besten Plaetze waren natuerlich schon besetzt wir postieren uns schliesslich ganz am Rand der Haupttribuene zum Heimblock hin. Bereits vor dem Spiel liess sich erahnen was hier los sein koennte wenn Tachira den 0-1 Rueckstand aus dem Hinspiel noch wettmachen wuerde. Das gesamte Stadion trotz stroemenden Regen in Gelb-Schwarz gekleidet. Auch die Anzahl der Zaunfahnen beeindruckte. Praktisch der komplette Zaun war mit Fahnen ueberhaengt. Leider waren die Gaestefans auf der anderen Seite der Hauptribuene untergebracht, weshalb wir von denen wenig bis nichts mitbekommen haben. Leider hielt auch der erste Eindruck der Heimfans waehrend des Spiels nicht das was er versprochen hatte. Ausser der Barra "Avalancha Sur" die eigentlich durchs ganze Spiel sang, war im Stadion leider nicht so viel los wie noch in Caracas beim Hinspiel. Wieder ein schoenes Intro mit Wurfrollen, Rauch und Boellern und einer riesigen Blockfahne. Auch die Gegentribuene entrollte eine Grosse Blockfahne in Form des Tachira-Leibchens. Das Spiel begann fulminant. Nach 12 Minuten und zwei herrlichen Toren lag der Gast aus Caracas bereits 0-2 vorne. Und etwas schier unglaubliches passierte. Die ersten Zuschauer verliessen bereits das Stadion! bestimmt ein paar Hundert stroemten nach 12 Minuten bereits wieder aus dem Stadion....Klar es wurde fuer Tachira nun sehr schwer das ganze noch zu drehen, aber trotzdem hinterliess dieses geschehen einen eher komischen Eindruck auf mich.&lt;br /&gt;Tachira danach bemueht um den Anschlusstreffer, aber oft gluecklos. Schliesslich gelang aber doch der 1-2 Anschlusstreffer und Hoffnung keimte auf. Bis zur Pause erhoehte Tachira nochmals den Druck, kam auch zu Torchancen, vergab aber alle klaeglich. In der Halbzeit wieder das Bild wie kurz nach dem 0-2. Jede Menge Zuschauer verliessen das Stadion und gingen....&lt;br /&gt;Tachira drueckte auch nach der Pause auf den Ausgleich, kassierte aber nach einem Konter das 1-3. Die endgueltige Entscheidung rund 30 Minuten vor Spielende. Das Stadion leerte sich nun immer mehr und als kurz darauf das 1-4 fiel, sah es aus als sei das Spiel zu Ende. Kaum ein Drittel der Zuschauer war beim Schlusspfiff noch im Stadion. Wir nutzten den freigewordenen Platz und begaben uns in Richtung Gaesteblock. Dort wurde zwar gefeiert, aber wirklich euphorisiert war der Gaesteanhang irgendwie auch nicht. Sie waren mehr damit beschaeftigt die noch anwesenden Tachira-Fans zu demuetigen. Auf der anderen Seite des Gaestblocks begannen Jugendliche jede Menge Materalien in Richtung des Gaesteblock zu schmeissen. Wir blieben nach Schlusspfiff noch etwas im Stadion. Da sich aber die Pokaluebergabe extrem in die Laenge zog, entschieden wir uns zu gehen. Kaum waren wir bei den Abgaengen angekommen, begann es unter uns auf dem Vorplatz zu knallen. Mit ihren Shirts vermummte Jugendliche stuermten die Eingaenge zur Haupttribuene und pluenderten die Getraenkestaende um die Buechsen anschliessend auf die Polizei zu schmeissen oder ganze Paletten mit Getraenken davon zu schleppen. Da wir nicht genau wussten, ob die Jugendlichen nur zum Gaesteanhang gelangen wollte oder doch darauf aus war, die "Reichen" auf der Hauptribuene auszunehmen, blieben wir vorsterst im oberen Bereich der Tribuene. Schliesslich gelang es der Polizei die Jugendlichen von der Tribuene weg zu Draengen (auch in dem sie die von den Jugendlichen geworfenen Gegenstaende postwendend wieder zurueckwarfen....) Wir entschieden uns, uns aufzuteilen um weniger aufzufallen. Wir wurden draussen von Polizisten ziemlich harsch in eine Richtung gewiesen und Mark bekam sogar noch einen Schlag mit dem Stock mit. Wir entfernten uns etwas vom traenengasverhangenen Parkplatz und gingen Richtung Hauptstrasse um uns ein Taxi zu besorgen welches wir nach gut 45 Minuten dann auch fanden und begaben uns zum Bus Terminal wo unser Nachtbus nach Maraccaibo gegen 10 Uhr losfuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer unruhigen Nacht kamen wir um 6 Uhr morgens in Maraccaibo an und suchten uns ein Taxi welches uns in rund 2-einhalb Stunden ueber die Grenze bringen sollte. In einem uralten Chevi eierten wir nun auf der von Schlagloechern durchsetzten Strasse Richtung kolumbianischer Grenze. Kurz vor der Grenze haeuften sich die Polizeikontrollen. Bereits vor der Grenze mussten wir zweimal unsere Paesse vorzeigen. Danach hielt unser Taxi vor einem unscheinbaren Haeuschen. Der Fahrer erklaerte uns dass wir dort die Ausreisegebuehr von 65 Bolivar bezahlen muessten. Danach ging es ein paar hundert Meter weiter, wo wir den Ausreisestempel abholen mussten. Danach gings weiter zur kolumbianischen Seite. Wieder ein paar hundert Meter weiter holten wir uns den Einreisestempel und fuhren die letzten Kilometer zum Bus Terminal im Grenzort Maicao. Bereits kurz nach der Grenze ein weiterer Kontrollpunkt der kolumbianischen Polizei, welche aber sehr freundlich und angenehm war. In Maicao mussten wir uns erstmal um Geld kuemmern. Einen Geldautomaten gab es im Terminal nicht. Nach einem gescheiterten Versuch mit der Kreditkarte unsere Weiterfahrt nach Santa Marta zu bezahlen, bot uns der Mitarbeiter des Busunternehmens an, jemanden mit seinem Motorrad ins Zentrum zu fahren um dort Geld abzuheben. Kurze Zeit spaeter sassen wir im Bus und verbrachten die gut 3 Stunden meistens schlafend und ausser weiteren Polizeikontrollen geschah nicht viel aufregendes. In Santa Marta angekommen, holten wir uns alle erst mal 300000 Pesos (rund 150 CHF) und liessen uns in einem kleinen Taxi zu fuenft zum Hotel fahren. Wieder einmal regnete es in Stroemen bei einer Ankunft....Santa Marta war und ist eine wichtige Hafenstadt fuer diese Region. Direkt vor dem Strand liegen grosse Frachter vor Anker. Alles in allem macht die Stadt einen netten Eindruck, einige schoene Haeuser im Kolonialstil gibt es zu sehen und natuerlich wieder der wohl in keiner Stadt fehlende Plaza Bolivar. Simon Bolivar verstarb uebrigens 1830 hier in dieser Stadt. An der Strandpromenande die ueblichen Haendler und auch die Restaurants mit ihren fuer Ferienorte ebenfalls ueblichen aufdringlichen Kellnern fehlen natuerlich auch nicht. Es ist hier wieder sehr heiss das Termometer fiel letzte Nacht nicht unter 28 Grad, ein Hoch auf die Klimaanlage....auch wenn es schon krass ist wie viel Strom man da wohl verbraucht wenn das Ding die ganze Nacht durch laeuft....&lt;br /&gt;Wir bezogen das Hotel Nueva Granada. Netter Innenhof und das Zimmer wie erwaehnt zum Gleuck mit Klimaanlage. Fuer hiesige Verhaeltnisse nicht ganz billig aber 20 Franken inklusive Fruehstueck geht immer noch. Lueku, Hug und Fabio begaben sich danach Richtung Stadtstrand, waehrend Mark und ich uns um die Weiterreise kuemmern wollten. Lueku, Hug und Fabio werden naemlich auf dem Landweg Richtung Ecuador fahren, waehrend Mark und ich in Aussicht auf 40 Stuendige Bussfahrten uns fuers Fliegen und fruehere Ankunft in Ecuador entschieden. Leider unterlief mir danach beim Buchen noch ein Missgeschick, ohne gross auf die Zeit zu achten buchte ich einen Flug um neun Uhr Abends ab Bogota nach Quito, statt um neun Uhr morgens....So wie es scheint koennen wir den aber zum Glueck kostenfrei annullieren.&lt;br /&gt;Heute werden wir uns an den Strand begeben und danach wartet am Abend das 2.Liga-Spiel Union Magdalena aus Santa Marta gegen Petrolera. Danach gehts weiter nach Baranquilla wo morgen Abend das Rueckspiel um die kolumbianische Meisterschaft stattfindet. Danach gehts weiter nach Cartagena von wo Mark und ich am Freitag nach Bogota fliegen.&lt;br /&gt;Ach ja uebrigens hatten wir gestern Nacht die erste Kakerlake in einem Zimmer gesichtet, sie lief ueber Marks Bett als er sich gerade hinlegen wollte. Meine Sandalen verhinderten dann aber das sie weiter in unserem Zimmer rumkrabbeln konnte....&lt;br /&gt;Hasta Luego&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-1043611609187697764?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/1043611609187697764/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/von-merida-nach-kolumbien.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/1043611609187697764'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/1043611609187697764'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/06/von-merida-nach-kolumbien.html' title='Von Merida nach Kolumbien'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-8363445744503862574</id><published>2010-05-26T17:22:00.000-07:00</published><updated>2010-05-26T18:00:21.842-07:00</updated><title type='text'>Merida</title><content type='html'>Mittlerweile sind wir nach einer 14-einhalb stuendigen Busfahrt in Merida angekommen. Zwar sind die Busse deutlich komfortabler was die Platzverhaeltnisse anbelangt, als man sich von Europa gewohnt ist, geschlafen hab ich leider trotzdem nicht viel. Hoffe mal ich gewoehne mich dran, es bleiben noch ein paar Naechte im Bus vor uns....&lt;br /&gt;Bevor wir aber Puerto Colombia verliessen, verbrachten wir noch den Tag am Strand. Wir liessen uns fuer 35 Bolivar pro Person mit einem Motorboot zu einem sonst nicht erreichbaren Strand fahren. Nach der ersten kleinen enttaeuschung, weil der Strand nicht wirklich besser war als jener in Puerto Colombia selbst hatten wir dann doch noch unseren Spass. Ausser einem Bauer der dort in einem kleinen Haus lebte, war keine Menschenseele dort (Von den Hunden und Kuehen des Bauers mal abgesehen) und wir hatten unsere Ruhe. Hoehepunkt war definitiv der gelungene Versuch eine Kokosnuss zu oeffnen. Aber keine Spur von einfach irgendwo dagegen schmeissen und das Ding ist offen. Schweisstreibende Arbeit ist das, zumal vor allem die aeussere Huelle sehr hartnaeckig ist. Aber wir haetten zumindest ueberleben koennen wenn uns der Bootsfahrer nicht mehr abgeholt haette. Und da sogar ein kleiner Fluss an dem Strand ins Meer muendete haetten wir sogar frisches Wasser gehabt ;-) Leider waere unsere Nahrung mit Kokosnuessen allein etwas einseitig gewesen und so versuchte Mark fieberhaft kleine Fische im Fluss zu fangen, woran er aber kolossal scheiterte. Ausser ein paar Quallkappen fing er nichts.  Als es noch rund eine Stunde ging bis zur verabredeten Abholzeit begann sich hinter uns an den Bergen ein Gewitter zusammen zu brauen. Wir begaben uns zur Abholstelle und wurden schon ein wenig unruhig, weil das Gewitter immer naeher kam. Schliesslich tauchte das Boot aber hinter der naechsten Klippe auf. Kaum hatten wir uns ins Boot begeben, begann es ziemlich heftig zu Regnen. Zusammen mit dem doch starken Wellengang, war die Rueckfahrt nach Puerto Colombia ein Erlebnis der besonderen Art. Nachdem wir heil im kleinen Staedtchen angekommen waren, begaben wir uns nach einer kleinen Staerkung mit koestlichen Hamburguesas zum Hostel um zu duschen und unser Gepaeck abzuholen. Einen kleinen Schock hatten wir, als uns die nette Dame vom Hostel mitteilte dass unser Mini-Bus-Fahrer der uns zurueck ueber die Berge nach Maracay bringen sollte, erst um 6 Uhr kommen wuerde statt um 5 Uhr. Was nach der Erfahrung der Hinfahrt definitiv etwas zu knapp wuerde um rechtzeitig um 8 Uhr unseren Bus nach Merida zu kriegen. So gingen wir halt moeglichst rasch zum Bus-Terminal um uns nach einer anderen Moeglichkeit umzusehen. Wir hatten Glueck und fanden zwei Taxis die uns zusammen mit anderen mitreisenden nach Maracay brachten. Die Fahrt war noch einmal ein Erlebnis. Wie unser Fahrer bei hoechsttempo in diesen engen Kurven auf dieser schmalen Strasse noch seelenruhig seine CDs durchstoeberte war schon etwas speziell. Trotz der ruecksichtlosen Fahrweise war es aber wie schon auf der Hinfahrt interessant, dass alle Fahrer bei anderen Autos oder Lastwagen die am Strassenrand standen, kurz stoppten um zu fragen ob alles in Ordnung sei. Wir kamen schliesslich in Rekordzeit in Maracay an und hatten schlussendlich noch ueber eine Stunde Zeit. Ach ja "unser Fahrer" den wir eigentlich schon gebucht hatten, kam uns auf der Strasse dann auch noch entgegen. Und unser Verdacht bestaetigte sich. Er hatte Leute geladen und waere desshalb spaeter gekommen. Tja Pech gehabt.&lt;br /&gt;Nach der Eingangs erwaehnten Bustour kamen wir schliesslich heute morgen um halb elf in Merida an. Ein deutlich milderes Klima stimmte uns alle schon mal positiv. Die Stadt hat definitiv Charme und ist kein Vergleich zum dreckigen und lauten Caracas. Schnell unser Hostel "Suiza" gefunden und eingecheckt. Eine sehr schoene Unterkunft mit einem Innenhof und einer sehr netten und hilfsbereiten Besitzerin. Nach dem wir geduscht hatten, zogen wir los um etwas zu essen und ein wenig die Stadt anzuschauen. Natuerlich hat auch Merida seine Plaza Bolivar, wie wohl fast alle venezolanischen Staedte. Wer Bolivar nicht kennt: Simon Bolivar gilt als "El Libertador", der Befreier der noerdlichen Laender Suedamerikas, Ecuador, Peru, Bolivien (das seinen Landesnamen sogar zu seinen Ehren aenderte) Kolumbien und Venezuela  von der Kolonialherrschaft der Spanier. Nach dem kleinen Stadtbummel gings zurueck ins Hostel wo ich mein Schlafmanko etwas reduzieren konnte.&lt;br /&gt;Morgen und am Freitag werden wir Ausfluege in die Umgebung unternehmen und ein paar von uns wollen auch noch Gleitschirmfliegen gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hasta luego&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-8363445744503862574?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/8363445744503862574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/05/merida.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8363445744503862574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/8363445744503862574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/05/merida.html' title='Merida'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-2193506918946367083</id><published>2010-05-24T15:50:00.000-07:00</published><updated>2010-06-03T18:23:32.683-07:00</updated><title type='text'>Caracas FC - Deportivo Tachira</title><content type='html'>Nachdem wir am Samstag den Tag bei ein paar Bier (oder auch ein paar mehr) ausklingen liessen und Mark wieder beruhigt war nachdem er waehrend ich den letzten Blogeintrag schrieb, festgestellt hatte, dass sich Lueku geirrt hatte und doch noch eine 2.Liga-Partie in Caracas stattgefunden haette, stand am Sonntag das Hinspiel um die venezolanische Meisterschaft zwischen Caracas FC und Polideportivo Tachira aus San Cristobal statt. Zuvor wollten wir uns eigentlich noch den Praesidentenpalast wo der charismatische (wie umstrittene) Hugo Chavez residiert anschauen. Leider wurden wir nicht in die Naehe des aeussert stark bewachten Palastes gelassen und Fotos wurden ebenso strikt abgelehnt. Dann halt nicht.....alles in allem schon ein wenig befremdend wie die Polizei und andere Sicherheitskraefte auftreten. Auch ueberhaupt nicht zu meiner linken Vorstellung passen die allgegenwaertigen Ueberwachungskameras. Nun gut. Gespannt was uns beim Spiel erwarten wuerde, machten wir uns ziemlich frueh auf zum Stadion dass wir bequem per Metro erreichten. Der Einlass klappte ohne Probleme. Rund 2 Stunden vor dem Spiel waren wir im Stadion und merkten erstmal recht schnell, dass sich Spiele in Venezuela kaum von Spielen in Europa unterscheiden, was das "Rahmenprogramm" anbelangt. Hinter der Hauptribuene x- Staende von Sponsoren aufgestellt und jeder schien den anderen mit seiner Musik uebertoenen zu wollen. Nach einem teuren "Perro" (riesiger Hotdog mit x-Saucen und viel geroesteten Zwiebeln und Gemuese) begaben wir uns auf unsere reservierten Plaetze. Es waren bereits recht viele Zuschauer anwesend und das Stadion sollte sich bis zum Schluss fast ganz fuellen, was auch an den rund 4000 Gaestefans lag. Beide Kurven praesentierten sehenswerte Intros mit Wurfrollen, Boellern und Blockfahnen. Im Heimblock wurden zudem Haarsprays versprueht und angezuendet was eine ziemliche Stichflamme gab und uebers ganze Spiel immer wieder gemacht wurde. Die Stimmung zu beginn sehr eindruecklich, praktisch das ganze Stadion stand und sang. Uebers ganze Spiel gesehen war die Stimmung sicher nicht schlecht und wenn wie erwaehnt das ganze Stadion mitsang war dies doch sehr eindruecklich. Aber es gab auch Phasen, vorab in der zweiten Halbzeit in welcher praktisch nichts lief und nur "die Barra" fuer etwas Stimmung sorgte. Bei den Gaesten die leider etwas weit weg von uns waren, lief optisch bis auf das Intro und eine Einlage mit gruenem Rauch ueber den ganzen Gaesteblock verteilt, nicht viel. Fussballtechnisch wurde uns auch eher schmalkost geboten, wenn dann sehr bescheidenes Super League Niveau. Caracas FC gewann schliesslich dank einem Tor in der ersten Halbzeit mit 1-0, was alles offen laesst fuer das Rueckspiel in San Cristobal welches wir naechsten Sonntag ebenfalls besuchen werden.&lt;br /&gt;Nach meinem ersten Suedamerika-Fussballerlebnis, gingen wir zurueck in die City und teilten uns auf. Die einen wollten noch etwas ins Nachtleben stuerzen, Mark, Fabio und ich zogen es vor essen zu gehen und dann mal ins Hotel zurueck. Der Kellner im China-Restaurant war etwas verwirrt und brachte Mark erst gar nichts und als Mark intervenierte und nur noch ein Schaelchen Reis bestellte, kam dann doch noch das vorher bestellte Menu. Danach holten wir uns noch ein paar Dosen des ausgezeichneten Polar-Pilsen und gingen ins Hotel zurueck. Heute ging es schliesslich frueh zum Bus-Terminal um nach Maracay und weiter nach Puerto Colombia an der Karibik-Kueste zu reisen. Bereits der Bus-Terminal war ein Erlebnis. Duzende von schreienden Maennern die dich zu ihrem Bus lotsen wollen. Den richtigen Bus ziemlich rasch gefunden und auch da wieder das bekannte Prozedere. Zwar gibt es ungefaehre Abfahrtszeiten, gefahren wird aber trotzdem erst wenn der Bus voll ist.&lt;br /&gt;Nach einer ca. 2-Stuendigen fahrt kamen wir in Maracay an. Dort fuhr der Bus nach Puerto Colomba weiter. 2 Stunden fuer rund 40 Kilometer. Wir entschieden uns schliesslich mit einem Mini-Bus fuer 40 Bolivar (statt 20 fuer den offiziellen Bus) nahmen wir den Weg an die Kueste in Angriff. Auf der rund 2-stuendigen fahrt ging es auf einer schmalen Strasse erst auf 2000 Meter hoch um anschliessend das ganze wieder ans Meer runter zu fahren. Belohnt wurden wir aber mit einem herrlichen Sandstrand und einem herrlichen Bad im Meer.&lt;br /&gt;Morgen werden wir noch einen Ausflug in eine abgelegene Bucht machen, ehe wir dann aufbrechen um den Nachtbus nach Merida in Maracay zu nehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-2193506918946367083?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/2193506918946367083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/05/caracas-fc-deportivo-tachira.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/2193506918946367083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/2193506918946367083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/05/caracas-fc-deportivo-tachira.html' title='Caracas FC - Deportivo Tachira'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-7457688632969396711</id><published>2010-05-22T12:34:00.000-07:00</published><updated>2010-05-22T13:12:26.544-07:00</updated><title type='text'>Caracas</title><content type='html'>Nun sind wir also seit gestern in Caracas. Der Flug verlief ohne jegliche Probleme und zumindest von Madrid nach Caracas mit genuegend Platz. Bereits beim betreten des Fingerdocks wurde deutlich was uns in den naechsten Wochen erwartet: 33 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit die mir im Moment noch etwas Muehe bereitet ;-) Nach einiger Wartezeit am Zoll und noch etwas laengerem Warten am Gepaeckband und dem ersten landestypischen Geldwechsel (Auf dem Schwarzmarkt kriegt man den teilweise um das dreifachere bessere Kurs als an den offiziellen Wechselstellen) machten wir uns auf die Suche nach den Bussen die uns ins Stadtzentrum bringen sollten. Rasch den richtigen Bus gefunden, dort drin aber dann bestimmt eine halbe Stunde gewartet. Der Bus faehrt grundsaetzlich erst wenn er voll ist. Ungefaehr eine Stunde spaeter hatten wir die 26 Km im wackligen Bus in die Innenstadt schliesslich hinter uns gebracht. Der erste Eindruck von Caracas: Ein ziemlicher Moloch. Dreckige Luft die einem sofort das Atmen schwer macht produziert durch ein Verkehrschaos mit vor allem alten amerikanischen Dieselfahrzeugen. Relativ schnell dass von uns auf der Hinreise auserkorene Hotel gefunden und fuer 150 Bolivar (rund 30 Franken) pro Doppelzimmer auch ziemlich guenstig. Das Zimmer sauber und zweckmaessig, allerdings gegen die Strasse gerichtet und deshalb sehr laut. Ein Moloch wie Caracas schlaeft halt nie was einen staendigen Laermpegel zur Folge hat. Da wir aber seit rund 21 Stunden auf den Beinen waren und auch im Flieger nicht wirklich lange schlafen konnten (ausser Lueku der sich gleich eine Vierer-Sitzreihe sicherte und dort bestimmt 5 Stunden schlief ;-) ) schliefen wir dann doch recht schnell ein. Allerdings war ich dann wegen der Zeitumstellung um halb vier wieder hellwach. Wird wohl noch ein-zwei Tage dauern bis man sich daran gewoehnt hat. Heute morgen dann wollten wir einen Ausflug auf den El Avila, dem Berg an dessen Fusse Caracas liegt, machen. Eine Seilbahn sollte uns auf rund 2700 Meter bringen wo man einen fantastischen Rundblick auf Caracas und sogar bis zum karibischen Meer haben sollte. Also raus aus dem Hotel und zur Bushaltestelle von der uns ein Bus zur Talstation bringen sollte. Wenige hundert Meter vor der Haltestelle ploetzlich eine Polizistin die uns nach den Paessen fragt. Na toll. Alle zumindest eine Kopie des Passes dabei bis auf Fabio der nur die ID dabei hatte. Dann gings los. Bei einem Unterstand der wohl extra fuer die Polizei als Kontrollpunkt aufgebaut worden war, mussten wir der Reihe nach saemtlichen Inhalt unserer Hosentaschen und Portemonnaies auf dem Sitz eines Motorrades ausbreiten. Nachdem bereits staendig andere Polizisten dazu kamen und wieder gingen, fuhren vier Polizisten auf zwei Motorraedern heran, die beiden auf dem Ruecksitz mit gezogener Pistole. Die sie aber dann doch gleich nach dem absteigen in ihre Halfter steckten. Das Problem war nun, dass Fabio auf seiner ID natuerlich keinen Einreisestempel hatte. Nach einigem warten und Erklaerungsversuchen unsererseits, sowie mehrmaligem Angebot dass zwei von uns zum Hotel zurueckgehen wuerden und den Pass von Fabio holen wuerden. (welches interessanterweise immer abgelehnt wurde) liess man uns dann nach ungefaehr einer halben Stunde doch ziehen. Damit hatten wir schon mal die Erfahrung gemacht wie sie auch im Reisefuehrer stand. Es kann durchaus vorkommen dass die Polizei gefaehrlicher ist als irgendwelche Kriminelle. Es war ziemlich offensichtlich dass sie Geld von uns wollten um die Sache zu erledigen. Aber da nie eine konkrete Frage nach Geld von den Polizisten kam, waren wir lieber vorsichtig und boten nicht von uns aus Geld an, was wohl zum Schluss die richtige Strategie war. Also konnten wir unseren Ausflug zum El Avila doch noch starten. Fuer 20 Bolivar (und der kleinen Luege wir seien alles Studenten ;-) ) gings dann mit einer Achter-Gondel neuerer Bauart auf den Berg. Die Bahn war erst kuerzlich wiedereroeffnet worden nachdem die alte Seilbahn rund 25 Jahre stillgelegt war. Leider war die Bergspitze von einer hartnaeckigen Nebelschicht umhuellt so dass wir nur von der Gondelbahn aus einen Ueberblick ueber Caracas erhielten, was aber auch schon eindruecklich war. Auf einem Hochplateau gelegen, wuchert sich die Stadt rundherum an Huegeln hoch. Wir konnten auch schon das Stadion ausmachen, in welchem morgen das Hinspiel um die Venezolanische Meisterschaft stattfindet. Heute wollen wir mal in den sicheren Stadtteilen La Mercedes und Alimara das Nachtleben testen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hasta pronto&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adi, Mark, Lueku, Hug, Fabio&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-7457688632969396711?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/7457688632969396711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/05/caracas.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/7457688632969396711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/7457688632969396711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/05/caracas.html' title='Caracas'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7431255443185048092.post-3884084263316514043</id><published>2010-05-19T08:39:00.000-07:00</published><updated>2010-05-19T08:58:07.776-07:00</updated><title type='text'>Südamerika</title><content type='html'>Hey Leute&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werde hier unregelmässig über meinen Trip nach Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Panama berichten. Morgen Abend gehts los und eigentlich sollte ich ja noch fertig packen und alles. Aber naja auf den letzten Drücker werde ich dann bestimmt auch fertig ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen Abend gehts nun also erstmal nach Milano. Ab da geht Freitag morgen früh der Iberia-Flug über Madrid nach Caracas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Caracas werden wir erstmal bis Montag bleiben. Uns erwartet am Sonntag bereits das erste Highlight. Das Hinspiel des Meisterschaftsfinals von Venezuela zwischen Caracas FC und Deportivo Tachira.&lt;br /&gt;Danach gehts weiter Richtung Merida und San Cristobal wo dann eine Woche später das Rückspiel stattfindet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7431255443185048092-3884084263316514043?l=adisfootballblog.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/feeds/3884084263316514043/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/05/sudamerika.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3884084263316514043'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7431255443185048092/posts/default/3884084263316514043'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://adisfootballblog.blogspot.com/2010/05/sudamerika.html' title='Südamerika'/><author><name>Adi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/00947738791641730151</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
